In eigener Sache: Eine Million Visits

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erreicht neuen Rekord. Aufruf zur Teilnahme an Gewinnspiel

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat über 1.000.000 Visits verbuchen können. Somit hat sich dieses deutschsprachige Portal zu den deutsch-südafrikanischen Beziehungen als zuverlässige und beliebte Informationsquelle behaupten können. Exklusive Artikel, spannende Stories und informative Beiträge verhalfen uns zu diesem Erfolg. Die Redaktion bedankt sich bei der – durchaus anspruchsvollen – Leserschaft und verspricht, noch tiefgründiger, aktueller und abwechslungsreicher zu berichten.

Celso Flores

© Das im Januar 2010 gegründete Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ konnte heute eine Million Visits verbuchen. Die Redaktion – bestehend aus einem Dutzend Personen – sagt vielen Dank! (Quelle: flickr/ Celso Flores)

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„Dennis W. und Tahir Özbek waren Freunde“

Spurensuche im Wedding: Der mutmaßliche Hells Angels-Tippgeber und seine Kontakte zur Unterwelt

(2010sdafrika-Redaktion)

- Hells Angels-Spezial -

Es ist ein frischer Juni-Tag im Bezirksteil Wedding, dem Arbeiterviertel mit einem hohen Migrantenanteil im Norden Berlins. In der Müllerstraße sind dutzende Internet-Cafés, Shisha-Bars und Döner-Läden zu finden. Die türkische und arabische Sprache hört man hier im Kiez ganz selbstverständlich. Unter der multikulturellen Menschenmenge befindet sich auch Dennis W., der mutmaßliche Tippgeber der Hells Angels.

Dennis W.

© Dennis W. [im Bild] war genauso wie Kadir Padir Mitglied der Bandidos. Beide saßen im Jahr 2008 auf der Anklagebank des Schöffengerichts in Berlin-Moabit. Sechs Jahre später nimmt Dennis W. eine bedeutende Rolle im Berliner Rockerverfahren gegen elf Höllenengel ein. Er soll den Tipp zum Aufenthaltsort seines ehemaligen Freundes an die Hells Angels gegeben haben. (Quelle: Privat)

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Berlins Rocker und ihre Anziehungskraft

Enttäuschte, identitätssuchende und anerkennungsbedürftige Migranten* beim Hells Angels MC

(2010sdafrika-Redaktion)

- Hells Angels-Spezial -

Die Berliner Hells Angels mit einen Personenpotenzial von rund 450 Anhängern genießen in den von Migranten und Ausländern bewohnten Kiezen – in Reinickendorf, im Wedding und in Neukölln – bei etlichen jungen Menschen ein hohes Ansehen. In Cafés, Fitnessstudios und Händlergeschäften treffen Rocker und Jugendliche regelmäßig aufeinander. „Die Rocker geben uns ein gutes Gefühl“, bekräftigt ein Deutsch-Türke seine Sympathie zum Klub. Ebenso hat der Red Devils MC, eine Supportergruppierung der Höllengel, den Anteil seiner ausländischen Mitglieder erhöht, so eine Information aus dem Rockermilieu.

HA

© Der Hells Angels MC (HAMC) Berlin ist zurzeit in drei Charter organisiert. Der Supporterclub der Höllenengel, der Red Devils MC, unterhält dafür sieben Charter allein in der Hauptstadt. Beide Gruppierungen ziehen junge Menschen mit Migrationshintergrund an. Kadir Padir [rechts im Bild] und Ibrahim K. [links in Bild] führten die türkischstämmigen Rocker an. Beide öffneten den HAMC für Migranten. (Quelle: Privat)

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Waffenembargo gegen Israel gefordert

Südafrikas Intellektuelle fordern Sanktionen gegen jüdischen Staat. Zehntausende gehen auf die Straßen

(Autor: Ghassan Abid)

In diesen Tagen erreicht das Image Israels in Südafrika einen neuen historischen Tiefstand. Während in Johannesburg und Kapstadt nach Angaben der Organisatoren rund 40.000 Menschen auf die Straße gingen, um ein Ende der israelischen Offensive in Gaza zu verlangen, melden sich nun auch die südafrikanischen Intellektuellen zu Wort. Sie fordern, dass die internationale Gemeinschaft ein Waffenembargo gegen den jüdischen Staat verhängen sollte. Die Persönlichkeiten sehen sich in der Tradition Nelson Mandelas.

Books Live

© In Südafrika hat sich seit Jahren eine erfolgreiche Pro-Palästina-Kampagne entwickelt, der zahlreiche Intellektuelle wie der Nobelpreisträger Desmond Tutu angehören. Bereits in den 1990er-Jahren hatte sich Nelson Mandela als Freund der Palästinenser bezeichnet und die Freiheit Südafrikas vom Schicksal der Araber abhängig gemacht. (Quelle: flickr/ Books Live)

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Südafrika verurteilt Israels Offensive in Gaza

Israelische Gewalt gegen wehrlose Zivilisten erinnert an „Gräueltaten von Nazi-Deutschland“

(2010sdafrika-Redaktion)

Als drei junge Israelis entführt und später tot aufgefunden wurden, zeigte die südafrikanische Regierung Verständnis für den jüdischen Staat. Doch nachdem Premierminister Benjamin Netanjahu sich für eine Offensive in Gaza entschlossen hatte, ist die Stimmung am Kap gänzlich gekippt. Innerhalb der Regierungspartei ANC und des Außenministeriums wird die Kritik am Gewaltverhalten Israels immer lauter. Die palästinensischen Zivilisten müssen beschützt werden, so die Forderung aus Pretoria.

Jessie Duarte

© Jessie Duarte, die stellvertretende Generalsekretärin der ANC-Regierungspartei, verglich die Offensive Israels in Gaza mit den „Gräueltaten von Nazi-Deutschland“. Auch das Außenministerium in Pretoria wird mit der Kritik am jüdischen Staat zunehmend lauter. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Rassistisch beschimpft, geschlagen und verletzt

Strafprozess in Halle (Saale): Südafrikanisches Opfer trifft auf rechtsextremistischen Täter

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 3. Januar 2013 berichtete die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ über einen mutmaßlichen Angriff mehrerer Rechtsextremisten auf einen 35-jährigen Südafrikaner, der sich am Neujahrstag in Halle (Saale) ereignete. Von der Presse blieb die Tat weitgehend unbeachtet. Am 24. Juli, rund eineinhalb Jahre später, beginnt nun der Prozess am dortigen Amtsgericht, wie die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt die Redaktion informierte.

Halle

© Am Neujahrstag 2013 ereignete sich in Halle an der Saale eine Gewalttat gegen einen Südafrikaner. Mehrere rechtsextreme Personen sollen den schwarzen Mitbürger fremdenfeindlich beleidigt, attackiert und verletzt haben. Am 24. Juli steht nun einer der mutmaßlichen Täter vor Gericht. (Quelle: flickr/gynti_46)

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Ankündigung zum Hells Angels MC

„SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ berichtet: „Hells Angels-Spezial“. Türken vs. deutsche Rocker

(2010sdafrika-Redaktion)

- Hells Angels-Spezial -

Der Hells Angels MC ist der mächtigste Rockerblub weltweit. Auf allen Kontinenten sind die harten Jungs mit den Totenköpfen auf ihren Kutten vertreten. Sie sind untereinander bestens vernetzt und ihre „Brüder“ können innerhalb kürzester Zeit mobilisiert werden. Während europäische Regierungen rigoros gegen diese „Vereinigung der Organisierten Kriminalität“ vorgehen, agiert der Hells Angels MC in Staaten wie Südafrika von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Hinzu kommt ein interner Machtkampf.

HA in ARD

© Die Chefredaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hat sich zu einem Hells Angels-Spezial entschlossen. Die Entwicklungen des Rockerklubs in Deutschland und Südafrika werden umfangreich thematisiert. Mittlerweile ist die eigene Berichterstattung auch bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern angekommen [siehe Bild]. (Quelle: Screenshot/ ARD.de)

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Südafrika trauert um Nadine Gordimer

Literaturnobelpreisträgerin stirbt im Alter von 90 Jahren. Das Kapland verliert weitere große Persönlichkeit

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer ist am gestrigen Sonntag im Alter von 90 Jahren gestorben, ließ ihre Familie heute verlauten. Sie zählte zu den international bekanntesten Schriftstellern Südafrikas und schärfsten Kritikern der Apartheid. Ebenso setzte sie ihre Kritik im demokratischen Südafrika, nun allerdings gegen den ANC gerichtet, fort. Die ausufernde Korruption, Einschränkung der Pressefreiheit und Habgier der Elite prangerte sie öffentlich an. Nach dem Tod Nelson Mandelas am 5. Dezember 2013 verliert das Kapland eine weitere große Persönlichkeit.

Books Live

© Südafrika verliert nach dem Tod Nelson Mandelas die zweite große Persönlichkeit innerhalb eines Jahres. Im Alter von 90 Jahren starb die Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer in Johannesburg. Sie nutzte ihre Autorentätigkeit dafür, um die Ungerechtigkeiten während der Apartheid und im Neuen Südafrika anzuprangern.(Quelle: flickr/ Books Live)

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Mit dem Maschinengewehr auf Tierjagd gehen

„Texas-Style“ erfährt seit Kurzem eine große Beliebtheit in Südafrika: Einen Krieg gegen die Natur führen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der neueste Trend in der Jagdszene im südlichen Afrika dürfte Außenstehende erschrecken. Nach einem Tierjäger-Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden möchte, erfährt der Texas-Style eine große Beliebtheit. Demnach werden die Tierjäger in Südafrika mit vollautomatischen Handfeuerwaffen ausgestattet; sie tragen Militäruniformen und benutzen teilweise Helikopter, um die Wildtiere von der Luft aus zu töten. Darüber offiziell sprechen darf aber niemand. Man fürchte ein „Negativimage“.

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© Der Tierjagd in Südafrika wird neuerdings mit Helikoptern und Maschinengewehren geführt, berichtet ein Tierjäger-Mitarbeiter gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA- Land der Kontraste“. Zudem sei die Tötung von Giraffen aktuell sehr gefragt. Offen darüber reden darf allerdings niemand. (Quelle: Privat)

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„Für das Finale ein toi, toi, toi!“

Mfaniseni Thusi drückt Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger ganz fest die Daumen gegen Argentinien

(2010sdafrika-Redaktion)

Mfaniseni Thusi stammt aus der südafrikanischen Metropole Durban und lebt bereits seit 1996 in Deutschland. Im Rahmen eines Konzerts in München traf der Musiker auf mehrere Fußballspieler des FC Bayern München. Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger gehören zu den Fußballern, die im Finale der Fußball-WM 2014 gegen Argentinien um den heiß begehrten Pokal kämpfen werden. Thusi wünscht dem Team von Bundestrainer Joachim Löw ein dreifaches „toi, toi, toi“, verriet er „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“.

Mfaniseni Thusi und Philipp Lahm

© Mfaniseni Thusi und Philipp Lahm, dem Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Auf ihn lastet der Druck gegen Argentinien. (Quelle: Privat)

Mfaniseni Thusi und Bastian Schweinsteiger

© Mfaniseni Thusi und Bastian Schweinsteiger lächeln für die Kamera. Leider durfte Mario Gómez, in der Mitte zu sehen, nicht mit nach Brasilien reisen. (Quelle: Privat)

Arjen Robben

© Der niederländische Superstar Arjen Robben spielt heute gegen die Auswahl Brasiliens um Platz 3. (Quelle: Privat)

Ubuntu in Germany Column

Night of a 1000 Drawings in Berlin raises funds for feeding scheme in Johannesburg

(Editor: Alex Smit-Stachowski is speaking in her column about life as a South African now living in Germany. The South African journalist lives in Krefeld, in North Rhine-Westphalia/ Germany).

Earlier this year, I wrote a story on the founder of 1000 Drawings Berlin, Claudia Retief and how she planned the „Night of a 1000 Drawings Berlin” event at the Willner Brauerei in Berlin at the end of May. About 600 people attended to look at the many drawings on sale to raise funds for three charities, including one for homeless South African children.

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© More than 600 people turned out to look at local art in Berlin who was sold for three charities, including a South African feeding scheme for the homeless. The „Night of a 1000 Drawings Berlin” event was a great success. (Source: Dietmar Gust)

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Zugunglück bei Durban fordert 80 Verletzte

Zwei Passagierzüge kollidieren. Sicherheitsdebatte über Südafrikas marodes Bahnnetz ist entbrannt

(2010sdafrika-Redaktion)

Rund zwei Millionen Menschen in Südafrika nutzen regelmäßig das Schienennetz. Große Pendlerströme sind zwischen den Townships und den Metropolen zu beobachten, vor allem in den Gegenden von Johannesburg, Pretoria, Kapstadt, Port Elizabeth und Durban. Die kürzliche Kollision zweier Züge bei Durban mit bis zu 80 Verletzten hat die Debatte um die Bahnsicherheit erneut entfacht. Denn Zugunglücke sind am Kap keine Seltenheit. Das staatliche Bahnunternehmen Prasa steht seit Jahren in der Kritik.

Keith Owen

© Der jüngste Bahnunfall mit 80 Verletzten bei Durban verdeutlicht, dass das Schienennetz Südafrikas weiterhin große Mängel aufweist. Immer wieder kommt es zu ernsten Zwischenfällen im Bahnverkehr. (Quelle: flickr/ Keith Owen)

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