Roberto Blanco, der “wunderbare Neger”!?

Das N-Wort dient der gezielten Abwertung von Menschen dunkler Hautfarbe und bleibt Tabu

(Autor: Ghassan Abid)

In der am 31. August ausgestrahlten ARD-Sendung “Hart aber Fair” zum Thema “800.000 Flüchtlinge – schafft Deutschland das?” hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den Sänger Roberto Blanco mit einem Begriff in Zusammenhang gebracht, der im Kolonialismus, in der Sklaverei und Rassentrennung eine zentrale Rolle eingenommen hat. Die nun eingetretene öffentliche Entrüstung war zu erwarten – und ist absolut richtig und notwendig. Solche Entgleisungen dürfen sich nicht wiederholen.

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© Roberto Blanco als ein “wunderbarer Neger”!? So bezeichnete ihn Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in der ARD-Sendung “Hart aber Fair”. Ghassan Abid, Chefredakteur von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” [im Bild mit Blanco zu sehen] kritisiert die generelle Benutzung des N-Wortes.

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Andreas Kieling – Mitten in Südafrika

Ein deutscher Tierfilmer auf der Suche nach Abenteuern am Kap – Fünfter Teil von fünf Episoden

(2010sdafrika-Redaktion)

Andreas Kieling – Mitten in Südafrika” ist eine fünfteilige Dokumentationsreihe aus dem Jahre 2010 unter der Regie von Michael Kaschner und Marcus Fischötter. Die Filmreihe zeigt, wie Andreas Kieling die 3000 Kilometer lange Küste Südafrikas, mit kleinen Abstechern ins Hinterland, bereist. Dabei muss der Tierfilmer zur Kenntnis nehmen, dass fünf Wochen Reisezeit nicht annähernd ausreichen, um eines der schönsten Länder der Welt zu erkunden. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” wird alle fünf Episoden nacheinander zeigen.

 Andreas Kieling – Mitten in Südafrika, Fünfter Teil

Filmkritik: Miners Shot Down

Südafrika-Dokumentationsfestival in Berlin – 3. Veranstaltungsbericht

(Autor: Johannes Woywodt)

Marikana ist eine kleine und unscheinbare Bergarbeiterstadt im Nordwesten Südafrikas. Hier, unter der trockenen und staubigen Erde, befindet sich die weltweit größte Abbau- und Förderstätte von Platin. Internationale Großunternehmen sind hier ansässig, um aus den Minen das begehrte Edelmetall zu fördern. Bis zu 25.000 Kumpel arbeiten hier unter Tage. Körperliche Schwerstarbeit bei heißen Temperaturen, die zugleich gesundheitsschädlich und gefährlich ist.

Miners Shot Down

© Auf dem diesjährigen South African Documentary Festival in Berlin ist die Dokumentation “Miners Shot Down” gezeigt worden. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” schaute sich diese an. (Quelle: Screenshot/ Miners Shot Down)

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Filmkritik: Mama Goema

Südafrika-Dokumentationsfestival in Berlin – 2. Veranstaltungsbericht

(Autor: Ghassan Abid)

“Mama Goema” ist der Titel einer multinationalen Dokumentation. Die Filmschaffenden Calum MacNaughton aus Südafrika, Ángela Ramirez aus Kolumbien und Sara Gouveia aus Portugal widmeten sich 2011 der Musikszene Kapstadts. “Mama Goema” wurde auf dem Berliner South African Documentary Festival im Agora Collective im Juli 2015 dem Publikum präsentiert und mit einem lauten sowie langen Applaus gewürdigt.

Mama Goema

© Auf dem diesjährigen South African Documentary Festival in Berlin ist die Dokumentation “Mama Goema” gezeigt worden. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” schaute sich diese an. (Quelle: Screenshot/ Mama Goema)

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Filmkritik: Into the Shadows

Südafrika-Dokumentationsfestival in Berlin – 1. Veranstaltungsbericht

(Autorin: Melanie Akerboom)

Der Dokumentarfilm “Into the Shadows – A pursuit into the underworld of the inner city of Johannesburg” der Produktionsfirma ALTAMAR war der filmische Auftakt zum South African Documentary Festival in Berlin im Agora Collective – ein Festival mit Fokus auf die Menschenrechte und Kultur in Südafrika. ALTAMAR hat sich auf Multimedia-Dokumentarfilme, die sich auf Geschichten, die einen Einfluss auf die Gesellschaft haben, spezialisiert. Der Film wurde 2013 in Südafrika produziert und ist 75 Minuten lang.

Into the Shadows

© Auf dem diesjährigen South African Documentary Festival in Berlin ist die Dokumentation “Into the Shadows” gezeigt worden. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” schaute sich diese an. (Quelle: Screenshot/ Into the Shadows)

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Andreas Kieling – Mitten in Südafrika

Ein deutscher Tierfilmer auf der Suche nach Abenteuern am Kap – Vierter Teil von fünf Episoden

(2010sdafrika-Redaktion)

Andreas Kieling – Mitten in Südafrika” ist eine fünfteilige Dokumentationsreihe aus dem Jahre 2010 unter der Regie von Michael Kaschner und Marcus Fischötter. Die Filmreihe zeigt, wie Andreas Kieling die 3000 Kilometer lange Küste Südafrikas, mit kleinen Abstechern ins Hinterland, bereist. Dabei muss der Tierfilmer zur Kenntnis nehmen, dass fünf Wochen Reisezeit nicht annähernd ausreichen, um eines der schönsten Länder der Welt zu erkunden. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” wird alle fünf Episoden nacheinander zeigen.

 Andreas Kieling – Mitten in Südafrika, Vierter Teil

Südafrikas Markt bleibt attraktiv

Facebook, Starbucks und IBM – weitere international agierende Konzerne expandieren ans Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Volkswirtschaft bleibt trotz der politischen Skandale und wettbewerbspolitischen Nachteile weiterhin ein attraktiver Markt für international agierende Konzerne. Die Beobachtung der Wirtschaftslage zeigt, dass immer mehr bedeutende Unternehmen am Kap investieren. Dabei nehmen die südafrikanischen Verbraucher eine Schlüsselrolle in die Expansionspläne ein – bedingt durch den wachsenden Mittelstand im südlichen Afrika. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” greift die populärsten Fälle dieses Jahres auf. US-Konzerne stechen gegenwärtig besonders hervor.

Stephan Guldenpfennig

© Südafrikas Volkswirtschaft bleibt trotz der politischen Skandale und wettbewerbspolitischen Nachteile ein attraktiver Markt für international agierende Konzerne. Facebook, Starbucks und IBM kündigten in diesem Jahr ihre Expansion nach Südafrika an. (Quelle: flickr/ Stephan Guldenpfennig)

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Trophäenjagd in Südafrika in der Kritik

Tierschützer fordern Konsequenzen aus der Tötung des Löwen “Cecil” in Simbabwe. Die Politik schweigt

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer wieder suchen Trophäenjäger aus den USA, aus Europa und China Afrikas Staaten auf, um vom Artensterben bedrohte Tiere wie Löwen, Elefanten oder Nashörner für viel Geld zu töten. Allein am Kap bedient ein ganzer Wirtschaftszweig die Gelüste der ausländischen Gäste. Nun jedoch ist erstmals auch in Südafrika eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd entbrannt. Das Nachbarland Simbabwe hat vorgemacht, was sich die Tierschützer Südafrikas schon lange wünschen: Den Stopp der Trophäenjagd. Jedoch hielt das dortige Verbot nur eine Woche.

Michael Jansen

© Nach der Tötung des Löwen “Cecil” durch den US-amerikanischen Zahnarzt Walter Palmer in Simbabwe ist erstmals eine öffentliche Debatte über den Sinn und Zweck der Trophäenjagd in Südafrika entbrannt. Die Kritik am Jagdtourismus ist so groß wie noch nie zuvor. (Quelle: flickr/ Michael Jansen)

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Clericus clericum non decimat

Kein Schadenersatz und keine Untersuchung der Eskapaden Tebartz-van Elsts in Südafrika

(Autor. Ghassan Abid)

Der Vatikan hat die Schadenersatzforderung des Bistums Limburg gegen ihren ehemaligen Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst ganz nach dem Grundsatz “Clericus clericum non decimat” – zu Deutsch: Ein Kleriker fordert vom anderen keine Abgabe – zurückgewiesen. Der umstrittene Würdenträger werde nicht verpflichtet, den entstandenen Schaden um den Bau seines protzigen Bischofssitzes, der über 31 Millionen Euro verschlungen hatte, zu begleichen. Papst Franziskus habe diese Entscheidung bereits im vergangenen Monat getroffen, berichtete die BILD-Zeitung unter Berufung auf Vatikan-Kreise.

Bistum Limburg

© Der ehemalige Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst hielt sich im April 2006 im Rahmen einer von der Deutschen Bischofskonferenz organisierten Delegationsreise in Südafrika auf. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” berichtete exklusiv über die Eskapaden des Würdenträgers, die auch rund zwei Jahre danach ohne Folgen bleiben. (Quelle: Bistum Limburg)

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Bildband “Tierwelt Afrikas”

Das Wunderwerk der Natur. Eindrücke aus Südafrika, Botswana und Simbabwe. Vierter Teil

(Autor: Jan Ciper)

Mein Bildband “Tierwelt Afrikas” ist im Rahmen unseres ersten Urlaubs in Südafrika, Botswana und Simbabwe entstanden. Er hält die Eindrücke von der bezaubernden Tierwelt fest, die meine Frau und ich im April dieses Jahres erleben durften. Nur schwer in Worte zu fassen, was man spürt, wenn sich das Wunderwerk der Natur vor einem mit voller Kraft zeigt. Die Bilder sind nur ein Versuch des Festhaltens. Enstanden sind sie größtenteils im Krüger-Nationalpark, Hluhluwe-iMfolozi-Park sowie Chobe-Nationalpark. In vier Beiträgen werden diese besonderen Momente des Erlebens der Leserschaft von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” gezeigt.

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© Das Wunderwerk der Natur. Eindrücke aus Südafrika, Botswana und Simbabwe. (Quelle: Jan Ciper)

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Südafrikaner werden zu Dschihadisten

Dutzende Bürger kämpfen für IS-Terrormiliz im Irak und in Syrien. Sicherheitsbehörden bleiben passiv

(Autor: Ghassan Abid)

Der “Islamische Staat”, kurz IS, ist gegenwärtig die für Islamisten attraktivste Organisation auf dem Globus. Rund 15.000 Menschen aus dem Ausland, darunter 700 Deutsche, reisten nach UN-Angaben bislang in den Nahen Osten, um in den Kampf für eine angeblich “gute Sache” zu ziehen. Dass dabei Menschenrechtsverletzungen, Straftaten und Unrecht geschehen, wird gerne übersehen bzw. verschwiegen. Nun ist bekannt geworden, dass sich auch dutzende Südafrikaner dem IS angeschlossen haben. Trotz der Brisanz bleiben die Sicherheitsbehörden auffällig gelassen. Die Gefahr wird unterschätzt.

ISIS

© Dutzende Südafrikaner haben sich bereits dem “Islamischen Staat” angeschlossen. Sie kämpfen für die islamistische Terrormiliz im Irak und in Syrien. Jedoch wirken die Behörden am Kap dem nicht entgegen. Das renommierte “Institute for Security Studies” warnt vor einer Zunahme der Rekrutierungsaktivitäten islamistischer Gruppierungen in Südafrika. (Quelle: Sequenz aus Propaganda-Video)

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Ermittlungen gegen ‘Netzpolitik.org’ eingestellt

‘SÜDAFRIKA – Land der Kontraste’ beglückwünscht Blogger-Kollegen. Pressefreiheit bleibt ein hohes Gut

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen Markus Beckedahl und Andre Meister von ‘Netzpolitik.org‘ wegen Landesverrats wurden am Morgen des heutigen Montags mit sofortiger Wirkung eingestellt, nachdem zahlreiche Medien und Blogs ihre Solidarität mit dem Blog erklärten. Die Redaktion von ‘SÜDAFRIKA – Land der Kontraste’ beglückwünscht das Team von ‘Netzpolitik.org’. Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut und muss jederzeit verteidigt werden. Nicht ohne Grund stufte Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, den ‘kritischen Journalismus als Verfassungsauftrag’ ein – so Chefredakteur Ghassan Abid.

Ars Electronica

© Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen Markus Beckedahl [im Bild] und Andre Meister von ‘Netzpolitik.org‘ wegen Landesverrats wurden eingestellt, nachdem zahlreiche Medien und Blogs ihre Solidarität mit dem Blog erklärten. Die Redaktion von ‘SÜDAFRIKA – Land der Kontraste’ beglückwünscht das Team von ‘Netzpolitik.org’. (Quelle: flickr/ Ars Electronica)

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