Wut über Fremdenhass in Südafrika

Proteste vor Botschaft in Berlin. Demonstranten fordern Ende der Gewalt gegen Ausländer am Kap

(2010sdafrika-Redaktion)

Am vergangenen Wochenende protestierten rund zwei Dutzend Personen – darunter auch in Deutschland lebende Südafrikaner – vor dem Botschaftsgebäude in Berlin. Sie fordern ein unverzügliches Ende der Gewalt gegen afrikanische Ausländer am Kap. Der Fremdenhass ist völlig inakzeptabel, so die Demonstranten. Zeitgleich gehen die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Johannesburg weiter. Die Regierung versucht bislang vergeblich die Gewalt gegen Afrikaner einzudämmen.

© Mehrere Demonstranten protestierten am vergangenen Wochenende vor der Botschaft Südafrikas in Berlin gegen den Fremdenhass am Kap. Sie verurteilen die Gewalt gegen afrikanische Mitbürger. Zeitgleich gehen die Ausschreitungen weiter. (Quelle: Thabo Tindi)

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No-Deal-Brexit-Folgen für Südafrika

Volkswagen ist alarmiert. Manager befürchten Verlust von zahlreichen Jobs und Gewinneinbruch

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Während in London bisweilen keine Regelung über den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union getroffen werden konnte, wächst in Südafrika die Sorge über die verheerenden Folgen eines No-Deal-Brexits für den nationalen Wirtschaftsstandort. Der Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen, der mit einer eigenen Tochterfirma am Kap vertreten ist, warnt nun öffentlich vor den Konsequenzen eines harten Brexits.

© Der Volkswagen-Konzern, der in Südafrika mit einer eigenen Tochterfirma vertreten ist, warnt vor den Folgen eines No-Deal-Brexits für den Kap-Wirtschaftsstandort. Andernfalls sind zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet. (Quelle: VW)

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Fremdenhass in Südafrika

Regierung gerät nach wiederholten Ausschreitungen unter Druck. Mehrere Tote bei Übergriffen

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Südafrikas Regierung ist wegen wiederholten fremdenfeindlichen Ausschreitungen gegen afrikanische Bürger erheblich unter Druck geraten. In den vergangenen Tagen protestierten Tausende in Johannesburg und Pretoria gegen Ausländer. Dabei kam es zu Übergriffen, Plünderungen und Bedrohungen. Mindestens zehn Menschen sollen bereits getötet worden sein. Die Polizei versucht bislang vergeblich die öffentliche Ordnung wiederherzustellen.

© Die Sicherheitskräfte am Kap sind alarmiert, nachdem mehrere Mobs aus Einheimischen Jagd auf afrikanische Ausländer gemacht haben. Immer wieder ist Südafrika von fremdenfeindlichen Ausschreitungen betroffen. (Quelle: flickr/ Gerry Atkinson)

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Cannabis-Pizza in Südafrika

Restaurantkette Col’Cacchio erweitert Speisekarte mit Rauschmittel-Rezeptur

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Die südafrikanische Restaurantkette Col’Cacchio wird in Zusammenarbeit mit Africanpure, einem der führenden Cannabidiol-Marken auf dem afrikanischen Kontinent, die erste Cannabis-Pizzaserie auf den heimischen Markt bringen. Das Produktangebot solle auf die neuen Kundenbedürfnisse angepasst werden, heißt es in einer am 24. Juni 2019 veröffentlichten Pressemitteilung.

© Die südafrikanische Restaurantkette Col’Cacchio produziert zwei Cannabis-Pizzaserien, die unter den Namen „Green Goddess“ und „Not-So-Plain-Mary-Jane“ vertrieben werden. Das Unternehmen wolle innovativ sein. (Quelle: Col’Cacchio)

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Kenako-Afrika-Festival 2019

Größtes Afrika-Event Berlins lädt zum achten Mal Öffentlichkeit ein. Zehntausende Besucher erwartet

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Das Kenako-Afrika-Festival in Berlin feiert in diesem Jahr zum nun achten Mal sein Bestehen. Vom 3. bis 14. Juli 2019 wird es am Alexanderplatz neben Diskussionen sowie Vorträgen unter dem Motto „Afrika im globalen Kontext“ auch Musik aus den verschiedensten Genres geben. Ebenso ist für das leibliche Wohl gesorgt. Die Besucher erwartet ein spannendes Programm auf dem größten Afrika-Event in der Bundeshauptstadt, das unter der Co-Schirmherrschaft des Bundesentwicklungsministeriums steht.

© Das Kenako-Afrika-Festival lädt in diesem Jahr zum nun achten Mal die Öffentlichkeit ein, um ein differenziertes Bild von Afrika zu vermitteln. Podiumsdiskussionen, Vorträge und Musikauftritte runden das Event in Berlin ab. (Quelle: Kenako-Afrika-Festival)

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Der schönste Mann Südafrikas

Heinrich Gabler ist der neue Mister South Africa. Jury würdigt Lehrer als wahre Inspiration

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Der derzeitige schönste Mann Südafrikas ist vom Beruf her ein leidenschaftlicher Lehrer und nach eigenen Angaben eine geborene Kämpfernatur, der für die Kinder da sein wolle. Der Mann mit dem deutsch klingenden Namen Heinrich Gabler ist am vergangenen Wochenende in einem Luxushotel im Stadtgebiet von Kapstadt zum Mister Südafrika 2019 gekürt worden. Dabei hatte der 28-jährige Frauenschwarm keine einfache Vergangenheit.

© Heinrich Gabler ist der neue Mister South Africa. Der 28-jährige Lehrer aus der Westkap-Provinz hatte eine schwierige Kindheit. Die Jury würdigte Gabler als „wahre Inspiration“ für Südafrika. (Quelle: Instagram/ gablerheinrich)

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Expertenbericht zur Landreform fertiggestellt

Südafrika treibt Gesetzgebung zur entschädigungsfreien Enteignung von weißem Grundbesitz voran

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Eine zehnköpfige Expertenkommission, die von Präsident Cyril Ramaphosa eingesetzt wurde, um die vom Afrikanischen Nationalkongress angestrebte Landreform umzusetzen, hat am Dienstag ihren Abschlussbericht vorgelegt. Der regierende ANC schlug im vergangenen Jahr eine Verfassungsänderung vor, um die entschädigungsfreie Enteignung von weißem Grundbesitz zu ermöglichen.

© Die von Präsident Cyril Ramaphosa eingesetzte Expertenkommission hat ihren Abschlussbericht zur Landreform fertiggestellt, wo es um die entschädigungsfreie Enteignung von Grundbesitz geht. (Quelle: flickr/ Tshikululu)

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