Himmlisches Vergnügen im Theater des Westen

Broadway-Musical „Sister Act“ begeistert Publikum mit zahlreichen Hallelujah-Momenten

(Autor: Ghassan Abid)

Längst ist „Sister Act“ aus dem Jahr 1992 – mit Whoopi Goldberg in der Hauptrolle – ein Kultfilm in Deutschland, Südafrika und sogar weltweit. Die Verfilmung des Lebens der in Philadelphia lebenden Sängerin Deloris van Cartier, die einen Mord beobachtet und sich deshalb in einem Kloster verstecken muss, fand ihre erfolgreiche Darbietung auf der Bühne. Zurzeit ist das gleichnamige Broadway-Musical im Berliner Theater des Westens zu bestaunen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nahm am himmlischen Vergnügen teil – und ist einfach nur begeistert.

SISTER ACT - Das himmlische Musical ist ab Mitte Oktober 2016 im Berliner Stage Theater des Westens zu sehen. Daniela Ziegler (Mutter Oberin, l.) und Aisata Blackman (Deloris van Cartier) sind die Stars in SISTER ACT.

© Das Musical „Sister Act“ ist seit Mitte Oktober 2016 im Berliner Stage Theater des Westens zu sehen. Daniela Ziegler (Mutter Oberin, l.) und Aisata Blackman (Deloris van Cartier, r.) sind die Hauptdarsteller der erfolgreichen Show. (Quelle: Stage Entertainment)

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Donald Trump und das ’schreckliche Südafrika‘

US-Präsidentschaftswahlen im Fokus der Öffentlichkeit im südlichen Afrika. Ein Trump-Sieg wirft Fragen auf

(Autor: Ghassan Abid)

Am kommenden Dienstag, den 8. November 2016, sind bei der 58. Präsidentschaftswahl insgesamt rund 200 Millionen US-Bürger – davon etwa 6 Millionen im Ausland – stimmberechtigt. Sie bestimmen mittelbar, ob entweder Hillary Clinton für die Demokraten oder Donald Trump für die Republikaner ins Weiße Haus einzieht. Jedoch beobachtet Südafrikas Öffentlichkeit die diesjährigen Wahlen besonders aufmerksam. Denn wiederholt hat sich Trump in den vergangenen Jahren stets negativ über bestimmte Entwicklungen in der Republik Südafrika geäußert. Daher bleiben dessen provokante Anmerkungen nicht vergessen. Ein Überblick.

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© Donald Trump tritt bei den 58. US-Präsidentschaftswahlen gegen Hillary Clinton an. Südafrikas Öffentlichkeit verfolgt die Wahlen in den USA besonders aufmerksam. Denn wiederholt hat sich der Multi-Milliardär in den vergangenen Jahren stets negativ über bestimmte Entwicklungen in Südafrka geäußert. (Quelle: flickr/ Gage Skidmore)

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Violett-blaue Blütenpracht im Norden Südafrikas

Naturspektakel – zehntausende Jacaranda-Bäume bringen Pretoria und Johannesburg zum Erblühen

(2010sdafrika-Redaktion)

Jedes Jahr im November ist Blütezeit im Norden Südafrikas. Denn in dieser Zeit erblühen die violett-blauen Jacaranda-Bäume in ihrer ganzen Pracht. In den Städten Pretoria und Johannesburg ist dieses Naturspektakel besonders gut zu beobachten. Denn allein die Hauptstadt beherbergt über 70.000 Jacaranda-Bäume. Diese wurden zum Ende des 19. Jahrhunderts aus Südamerika und Australien ans Kap eingeführt. Seither sind die Bäume aus der Gauteng-Provinz nicht mehr wegzudenken.

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© Allein in Pretoria stehen über 70.000 Jacaranda-Bäume. Die Haupstadt erblüht jedes Jahr im November in einer blau-violetten Blütenpracht. Die Tourismusbranche Südafrikas wirbt ausländische Urlaubsgäste ganz gezielt mit den einst aus Südamerika und Australien eingeführten Bäumen an. (Quelle: flickr/ South African Tourism)

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Serengeti-Park in Hodenhagen

Außergewöhnliches Safari-Erlebnis inmitten der Lüneburger Heide. Ein Spaß für die ganze Familie

(Autor: Ghassan Abid)

Der Serengeti-Park im niedersächsischen Hodenhagen ist ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Auf einer Fläche von rund 220 Hektar sind über 1.500 Wildtiere und einheimische Lebewesen zu finden, die sich innerhalb des Tierreservats frei bewegen können. Im Rahmen einer Safari, ähnlich wie dem südafrikanischen Krüger-Nationalpark mit dem eigenen Auto oder dem Park-Bus, ist man den Tieren wie Löwen, Nashörnern und Giraffen so nah wie nie zuvor. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich vor Ort um – und ist begeistert!

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© Der Serengeti-Park inmitten der Lüneburger Heide erstreckt sich auf einer Fläche von rund 220 Hektar. Rund 1.500 Tiere aus dem In- und Ausland können bestaunt werden. Abgerundet wird das Safari-Erlebnis mit den Wildtieren um ein vielfältiges Vergnügungsareal mit über 40 Fahrgeschäften.(Quelle: flickr/ Papooga)

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Erst Burundi, dann Südafrika und nun Gambia

Mehrere afrikanische Regierungen kündigen Austritt aus Internationalem Strafgerichtshof (ICC) an

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Außenministerium Südafrikas hat kürzlich beantragt, die Mitgliedschaft im Internationalen Strafgerichtshof (ICC) zu beenden. Ein entsprechendes Schreiben, welches am 19. Oktober 2016 von der Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane unterschrieben wurde, kursiert im Internet. Erst haben Burundi, dann Südafrika und nun auch Gambia für sich den Entschluss getroffen, die internationale Strafverfolgung im niederländischen Den Haag nicht mehr zu unterstützen. Weitere Staaten wie Namibia oder Kenia könnten diesem Trend folgen. Dem ICC wird Neokolonialismus vorgeworfen.

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© Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) verliert mehrere afrikanische Mitglieder. Burundi, Südafrika und Gambia kündigten bereits ihren Austritt an. Weitere Staaten wie Kenia oder Namibia könnten folgen. Die Regierungen werfen dem ICC vor, hauptsächlich Afrikaner anzuklagen. Es ist die Rede von einem gezielten Neokolonialismus. (Quelle: United Nations)

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Bundespolizei gerät unter Druck

Exklusiv: Auswärtiges Amt schaltet sich nach Rassismusvorwurf von Namibias Polizeichef Ndeitunga ein

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Susanne Zeckler, Ghassan Abid)

Der Zwischenfall um den namibianischen Polizeichef Sebastian Ndeitunga am Flughafen Frankfurt am Main vom 2. Oktober 2016 zieht immer weitere Kreise. Nachdem zunehmend mehr Medien aus dem In- und Ausland über die von Ndeitunga angeprangerte Diskriminierung durch Bundespolizisten berichten, hat sich nach Informationen der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nun auch das Auswärtige Amt eingeschaltet. Ferner ist aus Windhuk wiederholt die Forderung nach einer Entschuldigung zu hören.

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© Das Auswärtige Amt hat sich nach Informationen der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nach dem Rassismusvorwurf von Namibias Polizeichef Sebastian Ndeitunga gegen die Bundespolizei eingeschaltet. Man erwarte eine Stellungnahme der Innenbehörden, heißt es vom Werderschen Markt. (Quelle: flickr/ IESM)

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Amtszeit von Ombudsfrau Thuli Madonsela endet

Danke!

(2010sdafrika-Redaktion)

Die 7-jährige Amtszeit der Juristin Thuli Madonsela als „Public Protector“ endete am 14. Oktober 2016. Die Ombudsfrau deckte im Rahmen ihres unabhängigen Verfassungsamtes mehrere Skandale auf höchster Regierungsebene auf, die sie selbst stark in Bedrängnis brachten. Sie erhielt Morddrohungen und stand unter Polizeischutz. Erst kürzlich wurde Madonsela erneut als „Spionin der CIA“ diffamiert. Aus diesem Grund sind ihr viele Südafrikaner dankbar. Denn sie hielt dem politischen Druck dauerhaft stand, um stets die staatliche Korruption anzuprangern.

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© Mit dem Ende der Amtszeit von Ombudsfrau Thuli Madonsela verliert Südafrika eine engagierte und verantwortungsvolle Persönlichkeit. Sie legte sich als „Public Protector“ mit den mächtigsten Politikern des Landes an, wenn diese korrupt wurden. (Quelle: flickr/ The International Division at UW-Madison)

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