Sexwale for President?

Ex-Anti-Apartheidsaktivist und Multimillionär aus Südafrika möchte neuer FIFA-Präsident werden

(Autor: Johannes Woywodt)

Es wäre ein Novum in der Geschichte des internationalen Weltfußballverbands FIFA, wenn der Südafrikaner Tokyo Sexwale bei der anstehenden Präsidentenwahl am 26. Februar 2016 in das Amt des höchsten Funktionärs gewählt werden und somit den Schweizer Sepp Blatter ablösen würde. Ein Afrikaner als FIFA-Präsident – für den Tausendsassa Sexwale wäre der Wahlsieg ein persönlicher Karrieresprung.

 Hyundai South Africa

© Tokyo Sexwale, Ex-Premierminister der südafrikanischen Provinz Gauteng [im Bild links], möchte am 26. Februar 2016 neuer FIFA-Präsident werden. Allerdings fehlt dem Anti-Apartheidsaktivisten und gleichzeitigem Multimillionär die Unterstützung seitens des afrikanischen Kontinentalverbands CAF. (Quelle: flickr/ Hyundai South Africa)

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Schulen ohne Perspektive

Südafrikas Grundschulministerin bezeichnet Bildungssystem als “nationale Katastrophe”

(2010sdafrika-Redaktion)

Die südafrikanische Grundschulministerin Angie Motshekga musste sich vor Kurzem eingestehen, dass die öffentlichen Schulen des Landes im großen Stil kollabiert sind. Demnach bezeichnete die seit dem Jahr 2009 im Amt befindliche Ministerin den Zustand der Einrichtungen als eine “nationale Katastrophe“. Ebenso sprach sie in diesem Zusammenhang von einer “Krise“, zitierte sie die Zeitung “City Press” auf einer internen Sitzung.

GovernmentZA

© Südafrikas Grundschulministerin Angie Motshekga bezeichnete den Zustand der Schulen als eine “nationale Katastrophe”. Ebenso sprach sie in diesem Zusammenhang von einer “Krise”. Die Lehrer stehen nun in der Kritik, für den Kollaps verantwortlich zu sein. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Uni-Stipendium nur an Jungfrauen

Uthukela-Distrikt in Südafrika fördert ausschließlich junge Frauen, die auf Geschlechtsverkehr verzichten

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Mehrheit der 54 Millionen Südafrikaner bezeichnet sich selbst als christlich, gläubig und gottesfürchtig. Konservative Werte sind in der Bevölkerung im südlichen Afrika, die zu fast 80 Prozent dem Christentum angehört, weit verbreitet. Allerdings ist der aktuelle Vorstoß eines Distrikts, die der Uthukela-District-Municipality in der KwaZulu-Natal-Provinz, auch für südafrikanische Verhältnisse äußerst umstritten. Denn ein Uni-Stipendium soll nur weiblichen Jungfrauen vorbehalten sein.

 Kehitys Lehti

© Die Uthukela District Municipality in Südafrika vergibt 16 Uni-Stipendium ausschließlich an weibliche Jungfrauen. Ihre Enthaltsamkeit solle regelmäßig überprüft werden. Frauenrechtsgruppen und die Opposition legten bereits Protest ein, da das Stipendium gegen die Verfassung verstoße. (Quelle: flickr/ Kehitys Lehti)

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“Die Altrocker haben uns nichts zu sagen!”

Exklusiv: Im Interview mit Mehmet Bagci, Co-World-President des Boxklubs “Osmanen Germania”

(2010sdafrika-Redaktion)

Bagci

© Mehmet Bagci ist einer der beiden World-Präsidenten des Boxklubs “Osmanen Germania”. Seine Gruppierung sorgt in Deutschland für viel Furore. Während Sicherheitsbehörden den Klub mit Sorge beobachten, machen die deutschen Hells Angels eine klare Ansage in Richtung der Osmanen. Die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” sprach exklusiv mit dem Kampfsportler und Co-Klub-Gründer. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” Herrn Mehmet Bagci, einer der beiden World-Präsidenten des Boxklubs “Osmanen Germania”. Wir hatten als erste Presse überhaupt über Ihre schnell wachsende Gruppierung berichtet. Wie viele Mitglieder haben Sie mittlerweile?

Antwort: Wir haben in Deutschland mittlerweile 2.500 Mitglieder. Weltweit sind wir bereits 3.500 Personen. Wir sind sechs Mal in der Türkei vertreten, zwei Mal in Österreich, zwei Mal in der Schweiz und in Schweden sind wir auch. Demnächst expandieren wir nach Holland.

2010sdafrika-Redaktion: Welche Rolle spielt Nordrhein-Westfalen, allen voran die Städte Neuss und Düsseldorf, für Ihren Klub?

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Afrikanische Union vor Führungswechsel?

Nkosazana Dlamini-Zuma erwägt Gerüchten zufolge keine Fortdauer als AU-Kommissionsvorsitzende

(2010sdafrika-Redaktion)

Seit dem Jahr 2012 ist die Ex-Innenministerin Südafrikas, Nkosazana Dlamini-Zuma, die Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union (AU). Für ihren Amtsantritt warb sie gemeinsam mit Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane für den weiblichen Führungswechsel. Beide ANC-Politikerinnen entzweiten dabei den Staatenbund. Nun endet im Juli 2016 ihre Amtszeit. Gerüchten zufolge hat die Ex-Frau Jacob Zumas – die kürzlich 67 Jahre alt geworden ist – jedoch kein Interesse mehr an einer Fortdauer ihres Amts. Sie sehne sich nach dem Ruhestand, heißt es am Rande des zurzeit stattfindenden 26. Gipfeltreffens der Afrikanischen Union.

ILO

© Die amtierende Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union, Nkosazana Dlamini-Zuma, soll Gerüchten zufolge keine zweite Amtszeit erwägen. Als ihr Nachfolger wird der Außenminister Algeriens, Ramtane Lamamra, gehandelt. (Quelle: flickr/ International Labour Organization (ILO) Department of Communications))

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Vielfalt in den Medien gestalten

Berichterstattung zu Köln zeigt Notwendigkeit interkultureller Schulungen für Journalisten

(Autorin: Susanne Zeckler)

Die Situation um die eingereisten Flüchtlinge in Deutschland dominiert seit Monaten die Berichterstattung der bedeutendsten Medien, Blogs und Foren. Zudem erhitzen sich die Gemüter in den sozialen Medien, insbesondere nach Bekanntgabe der sexuellen Übergriffe in der Kölner Silvesternacht. Seitdem stehen etliche Journalisten und Blätter in der Kritik, den Pressekodex verstoßen zu haben. Interkulturelle Schulungen für Medienvertreter können hier Abhilfe schaffen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstützt Projekte zur stärkeren Vielfalt in den Medien.

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© Am dritten Oktober-Wochenende 2015 kamen rund zwei Dutzend Medienschaffende in Berlin auf Einladung des TANG-Netzwerks und Dank finanzieller Unterstützung des BAMF in Berlin zusammen. Die Teilnehmer, darunter Ghassan Abid von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste”, erörterten die Gestaltung der Vielfalt in den Medien. (Quelle: TANG)

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Gefährlicher Rocker-Boom in Südafrika

Exklusiv: Hells Angels und Red Devils erleben starken Zulauf. Große Unruhe in Kölner Parkhaus

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist seit der Flüchtlingskrise still um die Rocker geworden. Ferner ist der Konflikt zwischen den türkischen Hells Angels und den deutschen Old-School-Rockern längst beigelegt. Der Nomads-Turkey-Präsident Neco Arabaci konnte sich durchsetzen, wie es die Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste” von Dr. Sabine Vogt – Leiterin der Abteilung für Organisierte Kriminalität beim Bundeskriminalamt – nun offiziell in Erfahrung bringen konnte. Jedoch trügt der Schein, wonach die Szene kaum mehr tätig wäre. Denn in Südafrika erleben die Rocker einen regelrechten Boom. Und auch in Deutschland sorgten die harten Kerle für Unruhe.

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© In Südafrika erlebt der Hells Angels MC einen regelrechten Mitgliederboom. Auch der Unterstützerklub Red Devils konnte die Zahl seiner Klubhäuser innerhalb eines Jahres verdoppeln. Deutsche Ermittler sind alarmiert, zumal die Sicherheitsbehörden in Südafrika bisweilen passiv bleiben und die Gefahr unterschätzen. Im Bild sind mehrere Höllenengel in Kapstadt zu sehen. (Quelle: Privat)

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