Kulturmagazin berichtet übers Südafrika-Portal

Deutsche und südafrikanische Kultur treffen im Portal aufeinander

Wer sich über Südafrika umfassend informieren wollte, dem stand das Angebot von wenigen Presseinstitutionen zur Verfügung. Jedoch ist zu bemängeln, dass zahlreiche Artikel wenig Hintergrund anboten und meist oberflächlich aktuelle Geschehnisse in Südafrika ansprachen, unter Ausschluss südafrikanischer Soziokultur.

Dementsprechend ist am 30. Januar 2010 das Portal „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ vom deutschen Politikwissenschaftler und Buchautor Ghassan Abid ins Leben gerufen worden.

Es handelt sich hierbei um eine Internetpräsenz, die sich mit der Republik Südafrika befasst und über dieses aus einem deutschen Blickwinkel her beobachtet, berichtet und analysiert. Die 2010sdafrika-Redaktion trägt Hintergründe, Fakten und Meinungen zu fünf Ressorts zusammen: Business, Kultur und Gesellschaft, Literatur und Wissenschaft, Politik und WM 2010.

© Screenshot: Südafrika-Portal im Kulturmagazin

Innerhalb kürzester Zeit konnte sich das Südafrika-Portal einen guten Namen machen und das Interesse der Leserschaft, von Institutionen der öffentlichen Verwaltung, der Wirtschaft, der Presse und der Zivilgesellschaft auf sich ziehen, sodass sich einige Kooperationen etablieren konnten. Die 2010sdafrika-Redaktion bietet verstärkt für Presseorgane umfangreiche Hintergrundanalysen zu Südafrika an, die in diesem Jahr eindeutig von der Fußball-Weltmeisterschaft dominiert werden.

Als zum Beispiel der südafrikanische Präsident, Jacob Zuma, beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos mit seiner Vorliebe für die Polygamie von sich Reden machen konnte, stieß er mit dieser Aussage auf nicht viel Gegenliebe. Das Südafrika-Portal beleuchtete hierbei kulturelle Aspekte und kam zu dem Schluss, dass Jacob Zuma als Zulu, einer traditionsbewussten Ethnie im Osten des Landes, die „Vielweiberei“ als Identität seiner sozialen Zugehörigkeit wahrnimmt. Dementsprechend ist es in Südafrika nicht verwunderlich, dass der aktuelle Präsident gegenwärtig 3 First Ladies an seiner Seite präsentiert und mit einer weiteren Frau verlobt ist. Die politisch-administrative Ebene hat sich hierauf bereits eingestellt und auf gewohnheitsrechtlicher Basis praxisgerechte Lösungen entwickelt. Da der deutsche Blickwinkel einen besonderen Stellenwert einnimmt, mündete dieses Politikum in die „Umfrage des Monats“ des Südafrika-Portals ein, wonach 55 Prozent der User kein Verständnis für eine praktizierte Mehrehe des südafrikanischen Staatspräsidenten aufzeigen konnten.

Mit medialen, interaktiven und informativen Angeboten wird das Südafrika-Portal auch weitere Gäste, insbesondere aus dem kulturellen Bereich, von sich überzeugen können.

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Artikel beim Kulturmagazin veröffentlicht:

http://www.kultur-szene.de/internet/suedafrika_land_der_kontraste-2243.html

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