No Comment: Bergwerk-Krise in Südafrika

„Hinrichtung“ von Minenarbeitern durch Polizisten? Video belastet Beamte schwer. Rund 18 Tote

(2010sdafrika-Redaktion)

Heute tauchte ein erschreckendes Video auf, welches wenige englischsprachige Medien bereits veröffentlicht haben. Der Zuschauer soll sich zur dramatischen Lage in den Bergwerken eine eigene Meinung bilden können, heißt es von euronews. Diesen Anspruch verfolgt auch „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. Die Situation in den südafrikanischen Minen ist katastrophal. Bereits am letzten Montag wurden 9 bis 10 Menschen bei der Platinmine in Marikana getötet, darunter zwei Polizisten. Heute ist die Lage in Rustenburg eskaliert, nachdem Polizisten auf eine anstürmende Menge von Minenarbeitern das Feuer eröffnet hat. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt. Ein Flächenbrand kann nicht mehr ausgeschlossen werden. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ steht mit einigen Minenarbeitern in Kontakt. Übersandtes Bildmaterial aus der Provinz North West kann aufgrund der brutalen Abbildungen nicht veröffentlicht werden. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Polizisten richten Minenarbeiter in Rustenburg hin. Es liegen Berichte vor, wonach heute rund 18 Menschen getötet worden sein sollen. [Hinweis: Das Anschauen des Videos liegt in der eigenen Verantwortung]. (QUELLE: Reuters)

3 Antworten zu “No Comment: Bergwerk-Krise in Südafrika

  1. Vermutlich war der Journalist seit Tagen dort und berichtete… und warum stets? So etwas ist selten und es ist gut, dass er da war. Jetzt kann man dieses Massaker nicht einfach unter den Teppich kehren!

  2. Pingback: Massakervorwurf: 34 getötete Minenarbeiter | SÜDAFRIKA – Land der Kontraste

  3. Das ist das Problem, das ich mit solchen Meldungen habe: Wie schaffen es Journalisten stets zur „rechten“ Zeit am „rechten“ Ort die „genau passenden“ Videos zu drehen/Fotos zu machen?
    Anschauen muß ich mir so etwas nicht auch noch. Ein Bericht von jemandem, der dabei war, genügt mir.
    Leider bietet die Technik heute zu viele Möglichkeiten, aus schlimmen Vorfällen Sensationen zu machen.

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