Oscar-Nominierung für südafrikanischen Kurzfilm

In der Kategorie „Bester Kurzfilm“ ist die Westkap-Produktion „ASAD“ nominiert worden

(2010sdafrika-Redaktion)

Genau 17 Minuten und 20 Sekunden lang thematisiert der Kurzfilm „ASAD“ die Geschehnisse des verarmten und vom Bürgerkrieg gebeutelten Somalia. Im Mittelpunkt des Films steht ein somalischer Junge, der vor einer wichtigen Entscheidung steht: Entweder Fischer oder Pirat werden. Nun  hat die Oscar-Jury sich dafür entschieden, diesen in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ zu nominieren.

© Der südafrikanische Kurzfilm "ASAD", der am Westkap gedreht wurde, ist für den Oscar 2013 in der Kategorie "Bester Kurzfilm" nominiert worden. Im Mittelpunkt des Films steht ein somalischer Junge, der vor einer wichtigen Entscheidung steht: Entweder Fischer oder Pirat werden. (Quelle: flickr/ naeemcallaway)

© Der südafrikanische Kurzfilm „ASAD“, der am Westkap gedreht wurde, ist für den Oscar 2013 in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert worden. Im Mittelpunkt des Films steht ein somalischer Junge, der vor einer wichtigen Entscheidung steht: Entweder Fischer oder Pirat werden. (Quelle: flickr/ naeemcallaway)

US-Regisseur Bryan Buckley, in den USA vor allem bekannt durch seine Super Bowl-Werbefilme, kooperierte mit dem südafrikanischen Produzenten Rafiq Samsodien. Eine Woche lang wurde mit Kapstädter Bürgern als Schauspieler am Westkap gedreht.

Alan Winde, Finanzminister des Westkaps, bekräftigte in einem Statement den ganzen Stolz der Provinz mit dieser Produktion: „We are very proud that a Western Cape produced film has been nominated for an Oscar.

Bereits in der Vergangenheit räumte „ASAD“ in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ die Preise auf den Festivals Austin Film Festival, New Orleans Film Festival, Rhode Island Film Festival und dem Tribeca Film Festival ab.

Trailer der Westkap-Produktion „ASAD“

Bislang schaffte es das südafrikanische Kino nur ein einziges Mal den begehrten Oscar verliehen zu bekommen. Der rund 3 Millionen US-Dollar teure Spielfilm „Tsotsi“, der unter der Regie des Johannesburgers Gavin Hood stand, ist 2006 von der Jury in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ mit einem Oscar gewürdigt worden. Am 24. Februar 2013 heißt es dann in Los Angeles: „And the Oscar goes to…“

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