Favoriten des Afrika Cups 2013

Die Elefanten, die Gewehrkugeln, die Adler, The Black Stars, die Wüstenfüchse oder Bafana Bafana?

(2010sdafrika-Redaktion)

– Afrika-Cup 2013-Spezial –

Heute hat der Weltfußballverband FIFA die Ranglisten aktualisiert, die als Parameter zum internationalen Vergleich von Nationalmannschaften herangezogen werden. Kurz vor Beginn des Afrika Cups 2013 erhalten diese Rankings eine besondere Bedeutung zur Einschätzung der diesjährigen Favoriten. Leicht ist die Beantwortung der Frage, wer nun der große Favorit bei der Meisterschaft 2013 in Südafrika ist, dennoch nicht.

© Die Favoriten des Afrika Cups 2013: Elfenbeinküste, Sambia, Mali, Ghana, Algerien und Südafrika. Jede Mannschaft hat ihre Stärken und Schwächen. Es bleibt spannend.

© Die Favoriten des Afrika Cups 2013: Elfenbeinküste, Sambia, Mali, Ghana, Algerien und Südafrika. Jede Mannschaft hat ihre Stärken und Schwächen. Es bleibt spannend.

Demnach ist die Elfenbeinküste mit dem 14. Platz auf der Weltrangliste die beste afrikanische Mannschaft, gefolgt von Algerien (22. Platz), Mali (25. Platz), Ghana (26. Platz) und Sambia (39. Platz). Diese fünf Nationalmannschaften zählen auch in afrikanischen Fußballkreisen als die gegenwärtigen Favoriten des Afrika Cups.

Laut der CAF-Rangliste für den afrikanischen Kontinent liegt die Elfenbeinküste mit 996 Punkten weit vor den anderen Nationen. Im Vergleich dazu kommt die zweitbeste Mannschaft Afrikas, nämlich Algerien, auf lediglich 829 Punkte. Die südafrikanische Fußballnationalmannschaft Bafana Bafana schneidet auf der Weltrangliste mit dem 85. Platz und auf der CAF-Liste mit dem 22. Platz relativ bescheiden ab. Umso unwahrscheinlicher ist es, dass der diesjährige Gastgeber Finalist wird.

Dennoch hoffen viele Bafana-Fans auf den eigenen Heimvorteil. Mannschaftskapitän Bongani Khumalo und Trainer Gordon Igesund äußersten sich beide zuversichtlich, räumten allerdings gleichzeitig die bevorstehende und vor allem schwierige Herausforderung für Südafrika ein.

© <strong><span style="text-decoration: underline;">Gastgeber SÜDAFRIKA</span></strong>: Bislang war Südafrika ein einziges Mal im Jahr 1996 Afrika Cup-Sieger, als der Wettbewerb im eigenen Land ausgetragen wurde. Zwei Jahre später schaffte es Bafana Bafana ins Finale, scheiterte allerdings an Ägypten mit einer 2:0-Niederlage. Bei der WM 2010 flogen die Südafrikaner bereits in der Vorrundenphase raus - eine große Enttäuschung.

© Gastgeber SÜDAFRIKA: Bislang war Südafrika ein einziges Mal im Jahr 1996 Afrika Cup-Sieger, als der Wettbewerb im eigenen Land ausgetragen wurde. Zwei Jahre später schaffte es Bafana Bafana ins Finale, scheiterte allerdings an Ägypten mit einer 2:0-Niederlage. Bei der WM 2010 flogen die Südafrikaner bereits in der Vorrundenphase raus – eine große Enttäuschung.

    © GHANA: Ghana hingegen war bereits vier Mal Afrika Cup-Sieger (1963, 1965, 1978, 1982). Doch die glorreichen Zeiten der „Black Stars“ sind trotz Finaleinzug beim Afrika Cup 2010 eher vorbei.

© GHANA: Ghana hingegen war bereits vier Mal Afrika Cup-Sieger (1963, 1965, 1978, 1982). Doch die glorreichen Zeiten der „Black Stars“ sind trotz Finaleinzug beim Afrika Cup 2010 eher vorbei.

    © MALI: Den „Adlern“ aus Mali wird ein Geheimfavoriten-Status zugesprochen. Bislang nur einmal beim Afrika Cup 1972 ins Finale eingezogen, gelten die größtenteils in Frankreich unter Vertrag stehenden Spieler als willensstarke Sportler. Inwieweit die aktuelle Krise in Mali einen Einfluss auf die Spielqualität der Adler haben kann, bleibt abzuwarten.

© MALI: Den „Adlern“ aus Mali wird ein Geheimfavoriten-Status zugesprochen. Bislang nur einmal beim Afrika Cup 1972 ins Finale eingezogen, gelten die größtenteils in Frankreich unter Vertrag stehenden Spieler als willensstarke Sportler. Inwieweit die aktuelle Krise in Mali einen Einfluss auf die Spielqualität der Adler haben kann, bleibt abzuwarten.

© SAMBIA: Ebenso ist das Team Sambias nicht zu unterschätzen. „Die Gewehrkugeln“, wie das Team auch gerne genannt wird, ist aktueller Afrika Cup-Titelhalter. Die meisten Spieler sind in der Demokratischen Republik Kongo und in Südafrika bei Erstligisten wie den Orlando Pirates oder SuperSport United im Einsatz.

© SAMBIA: Ebenso ist das Team Sambias nicht zu unterschätzen. „Die Gewehrkugeln“, wie das Team auch gerne genannt wird, ist aktueller Afrika Cup-Titelhalter. Die meisten Spieler sind in der Demokratischen Republik Kongo und in Südafrika bei Erstligisten wie den Orlando Pirates oder SuperSport United im Einsatz.

© ELFENBEINKÜSTE: Stärkste Mannschaft dürfte die Elfenbeinküste sein, bislang einmal Afrika Cup-Sieger im Jahr 1992 geworden. Die Leistung der Ivorer bei den Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika sind unvergessen: Taktische Brillianz, aggressives Spielverhalten und schnelle Pässe. Der beim chinesischen Fußballverein Shanghai Shenhua unter Vertrag stehende Didier Drogba ist der ganze Stolz der „Elefanten“.

© ELFENBEINKÜSTE: Stärkste Mannschaft dürfte die Elfenbeinküste sein, bislang einmal Afrika Cup-Sieger im Jahr 1992 geworden. Die Leistung der Ivorer bei den Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika sind unvergessen: Taktische Brillianz, aggressives Spielverhalten und schnelle Pässe. Der beim chinesischen Fußballverein Shanghai Shenhua unter Vertrag stehende Didier Drogba ist der ganze Stolz der „Elefanten“.

© ALGERIEN: Ähnlich den Vorgängen in Südafrika, waren die Algerier auch nur ein einziges Mal Afrika Cup-Sieger, als die Afrikameisterschaft 1990 im eigenen Land abgehalten wurde. Die „Wüstenfüchse“ verfügen mit Stürmern wie Islam Slimani, Mohamed Amine Aoudia und Yacine Bezzaz über schnelle Angreifer. Außerdem haben die Algerier in punkto Passabgabe und Offensivverhalten enorm aufgeholt, doch muss dieser Geheimfavorit erst über sich hinauswachsen.

© ALGERIEN: Ähnlich den Vorgängen in Südafrika, waren die Algerier auch nur ein einziges Mal Afrika Cup-Sieger, als die Afrikameisterschaft 1990 im eigenen Land abgehalten wurde. Die „Wüstenfüchse“ verfügen mit Stürmern wie Islam Slimani, Mohamed Amine Aoudia und Yacine Bezzaz über schnelle Angreifer. Außerdem haben die Algerier in punkto Passabgabe und Offensivverhalten enorm aufgeholt, doch muss dieser Geheimfavorit erst über sich hinauswachsen.

Ob Südafrika, Ghana, Mali, Sambia, die Elfenbeinküste, Algerien oder gar eine andere Mannschaft den Afrika Cup 2013 gewinnen wird, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall wird es spannend, wenn sechszehn Teams in den südafrikanischen Stadien in Johannesburg, Durban, Port Elizabeth, Rustenburg und Mbombela (ehemals Nelspruit) um den Pokal kicken werden. Am 19. Januar 2013 geht es – endlich – los.

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