Scientology in Südafrika

Exklusiv: Eine Sekte ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, unterstützt von Politik und Medien

(2010sdafrika-Redaktion)

Ist Scientology eine Religionsgemeinschaft oder eine Sekte? Zumindest das Bundesamt für Verfassungsschutz lässt keinen Zweifel darüber aufkommen, dass diese 1954 in den USA gegründete Organisation, die seit den 70er Jahren auch von Deutschland aus mit rund 5.000 Mitgliedern operiert, eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Im Verfassungsschutzbericht 2011 wird ein ganzes Kapitel der Scientology-Organisation (SO) gewidmet, aus welchem hervorgeht, dass SO eine neue Zivilisation errichten will, die jenseits eines demokratischen Systems anzuordnen ist. In Südafrika hingegen hat Scientology das erreicht, was in Deutschland noch nicht realisiert werden konnte: Die Hubbard-Kirche ist längst in der Mitte der Gesellschaft am Kap angekommen. Kritische Stimmen sind selten zu hören bzw. werden einfach überhört.

© Scientology in Südafrika: Mehr als 1.000 Mitglieder dieser Organisation strömten zur südafrikanischen Hauptstadt-Repräsentanz nach Pretoria am 23. Februar 2013. Begleitet wurde die Eröffnung von Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Kultur. Die Sekte ist längst in der Mitte der Gesellschaft am Kap angekommen und nun in unmittelbarer Nachbarschaft zur Deutschen Botschaft Pretoria. (Quelle: Scientology South Africa)

© Scientology in Südafrika: Mehr als 1.000 Mitglieder dieser Organisation strömten zur südafrikanischen Hauptstadt-Repräsentanz nach Pretoria am 23. Februar 2013. Begleitet wurde die Eröffnung von Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Kultur. Die Sekte ist längst in der Mitte der Gesellschaft am Kap angekommen und nun in unmittelbarer Nachbarschaft zur Deutschen Botschaft Pretoria. (Quelle: Scientology South Africa)

Die südafrikanische Presse hält sich grundsätzlich mit Kritik an Scientology South Africa zurück. Womöglich deshalb, weil diese Organisation als gleichberechtigte, friedliche und bereichernde Kirche eingeschätzt wird. So überrascht es nicht, dass die Eröffnung einer neuen Scientology-Niederlassung unweit der Deutschen Botschaft Pretoria und dem Präsidialamt kaum Beachtung gefunden hatte. Am Samstag, den 23. Februar 2013, kamen rund 1.000 Scientologen in die 167 Pine Street, Ecke Stanza Bopape Street, um den Worten des Scientology-Chefs und Tom Cruise-Freunds, dem US-Amerikaner David Miscavige, zu lauschen.

Miscavige betonte den immensen Einfluss von Scientology auf die südafrikanische Nation. Er weiß, dass er in Pretoria bei Politik, Medien und Gesellschaft auf viel Zustimmung stößt und sagte deshalb, dass die Vorhersage ihres Gründers L. Rob Hubbard in Südafrika erfüllt wird, wonach aus dem südlichen Afrika heraus „ die nächste große Zivilisation [an Scientologen] auf diesem Planeten entspringen wird“: „So yes, with this new Church, we rededicate ourselves to carry on the work L. Ron Hubbard began „in this nation and so fulfill his prediction that ‘from Southern Africa will spring the next great civilization on this planet.“ Diese Aussage klingt größenwahnsinnig, ist aber nicht unrealistisch.

Bei der Eröffnung ihrer Hauptstadt-Repräsentanz erhielt Scientology Besuch von hochkarätigen Persönlichkeiten. Mathole Motshekga, Bundesparlamentarier und einflussreiches ANC-Vorstandsmitglied, Thabo Madisa, Programmdirektor am Verfassungsgerichtshof Südafrikas, Unathi Mtirara, Vorstandsvorsitzender der Nationaloper, oder Alfred Tsetsane, leitender Beamter im Bundesministerium für den Strafvollzug (DCS), lobten das Engagement der „Kirche“. Der am Verfassungsgerichtshof tätige Madisa bewunderte Hubbard mit den Worten: „Your founder was a great man“.

© Mathole Motshekga, Bundesparlamentarier und einflussreiches ANC-Vorstandsmitglied, lobte bei der Eröffnungsfeier das Engagement von Scientology als Religionsgemeinschaft in Südafrika (Quelle: Scientology South Africa)

© Mathole Motshekga, Bundesparlamentarier und einflussreiches ANC-Vorstandsmitglied, lobte bei der Eröffnungsfeier das Engagement von Scientology als Religionsgemeinschaft in Südafrika (Quelle: Scientology South Africa)

In Pretoria ist nun ein „Information Center“ von Scientology in Betrieb genommen worden, dass mehr als 500 Filme zur eigenen „Religion“ anbietet. Jeden Sonntag kann zusätzlich der Gottesdienst besucht werden, während werktags die Teilnahme an verschiedenen Seminaren möglich ist. Das Ziel ist klar: Mehr Mitglieder in Pretoria bzw. Umgebung anwerben und somit mehr Geld erwirtschaften. Denn diese Scientology-Religion ist kostspielig und damit verbunden, dass man sich in seinem eigenen sozialen Umfeld für die Förderung von Scientology zu engagieren hat.

Hubbard-Kritiker werden schnell als „pervers“, „kriminell“ oder „krank“ bezeichnet. Das „Office of Special Affairs“, der Scientology-Geheimdienst, dürfte auch in Südafrika zum Machterhalt und zur Machtexpansion im Einsatz sein. Das von Scientology South Africa ausgehende Gefahrenpotenzial wird am Kap nicht erkannt. Diesen Ausgangspunkt nutzen die Scientologen ganz bewusst aus. Sie bauen ihre Verbindungen in Politik, Gesellschaft und Medien aus. Kritische Stimmen gibt es kaum. Zum Beispiel produzierte der Staatssender SABC 1 einen Beitrag zu Scientology, hinterfragte aber mit keinem Wort die Arbeit und Ziele dieser Sekte.

Es ist zu erwarten, dass die Zentrale von Scientology in Los Angeles ihr Engagement in Südafrika noch stärker ausbauen wird, während die Macht dieser Sekte in Deutschland scheinbar abnimmt. Eventuell aus diesem Grund ist die unmittelbare Nachbarschaft zur Deutschen Botschaft mit nur rund 190 Metern Distanz gesucht worden – eine Art Provokation. Ersten unbestätigten Informationen zufolge, wird Südafrika in den nächsten Jahren deutlich mehr Aufmerksamkeit von den Scientologen aus den USA erfahren als bisher.

Bereits im Jahr 1957 eröffnete Scientology ihre erste Landesvertretung in Johannesburg. Später folgten weitere Gründungen in Kapstadt, Port Elizabeth, Durban und Pretoria.

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23 Antworten zu “Scientology in Südafrika

  1. Pingback: Scientology baut Präsenz in Südafrika aus | SÜDAFRIKA - Land der Kontraste

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  3. Der Betreiber von Destruktive Gruppen … hat offenbar aufgrund einer gescheiterten Liebe (wie im Netzt nachzulesen ist) Scientology zu seinem Hassobjekt erwählt. Diesem Hass frönt er mit extremem Fanatismus.

    • Wir armselig ist das den von Scientology, jemand nach über einem Monat zu diffamieren. Vernünftige Menschen erkennen die Wahrheit auf dieser Webseite und die Lügen von der Sekte.

  4. Pingback: Scientology als “Psychosekte” | SÜDAFRIKA - Land der Kontraste

  5. Pingback: Scientology und Südafrikas Behörden | SÜDAFRIKA - Land der Kontraste

  6. Nach Episode V – Das Imperium schlägt zurück (Bernd Grütter, Markus, Theo, Peter Moser, Claudia Uhl, Robin Boeck) steht Die Rückkehr der Jedi-Ritter an.

    Wie kann man sich vor Kulten beschützen?

    Punkt 1) Man schaut sich den Anführer/Gründer an!

    – Ausbildung
    – Hintergrund
    – Machtfluss in der Organisation

    Obwohl destruktive Gruppen ihr Bestes versuchen, die wahre Natur ihrer Organisation zu verhüllen ist es ein guter Startpunkt, sich Informationen und Einschätzung über die Führung zu sammeln.

    L. Ron Hubbard

    – SciFi Schreiber
    – Krimineller (zu 4 Jahren wegen Betruges verurteilt; Kidnapping)
    – Autoritär

    Wieviel Vertrauten sollte man dieser Organisation entgegenbringen?

    „You shouldn’t be scrubbing the floor on your hands and knees. Get yourself a nigger; that’s what they’re born for. “ L. Ron Hubbard, in einem Brief an seine erste (von 3!) Frauen, Polly Grubb

  7. Erst eben gerade habe ich einen sehr interessanten Beitrag zum Thema „Scientology in Afrika“ gefunden, den ich hier sehr gerne betragen würde:

    „Bereits im März 2000 hatte das südafrikanische Innenministerium der Scientology Kirche das Recht zugesprochen, rechtskräftige Eheschließungen durchzuführen. Nach dem entsprechenden Gesetz ist dies gleichbedeutend mit der vollständigen staatlichen Anerkennung als Religionsgemeinschaft.
    Und am 3. Dezember 2007 übersandte die SARS (Südafrikanische Steuerbehörde) der Scientology Kirche in Südafrika eine Urkunde, in der die Scientology Kirche als gemeinnützige Körperschaft anerkannt wird.
    Es wundert mich nicht, dass Scientology in Südafrika positiv wahrgenommen wird. Schließlich hat sich ihr Gründer L. Ron Hubbard für Bürgerrechte stark gemacht und war ein entschiedener Gegner der südafrikanischen Apartheidsregierung.
    Auch haben Scientologen in den 70er Jahren psychiatrische Einrichtungen in Südafrika aufgedeckt, in denen eingeborene Patienten als Sklavenarbeiter gehalten wurden. Als Folge wurden diese Anstalten von der World Health Organisation (WHO) im Jahr 1977 untersucht. Später setzte sich die Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika ebenfalls damit auseinander.“

    Dem kann ich mich voll und ganz anschließen!

  8. Pingback: Scientology in Südafrika: „Eine Sekte ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, unterstützt von Politik und Medien!“ | Blog gegen Scientology ...

  9. Pingback: Scientology in Südafrika: „Eine Sekte ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, unterstützt von Politik und Medien!“ | Blog gegen Scientology

  10. Eigentlich müsste dieser Artikel anders gewichtet werden: in Südafrika und in vielen anderen Ländern hat man mit Scientology kein Problem…wieso reagieren also einige Stellen in Deutschland total hysterisch auf Scientology? Dies muss man hinterfragen, denn Deutschland wird ja auch immer wieder von Menschenrechtsberichten angeprangert, dass sie Minderheitsreligionen diskriminieren.

  11. Gottseidank gibt es eben auch Länder, die nicht so hysterisch auf eine neue Religionsgemeinschaft reagieren wie Deutschland. Wahrscheinlich haben sie sich einfach unvoreingenommen informiert was Scientology wirklich ist und was Scientologen wirklich tun, statt überall eine Verschwörung zu suchen … es ist doch an der Zeit, mit der Zeit zu gehen, hinzuschauen, mal zu reden, MIT nicht über Scientology.

  12. Bereits im März 2000 hatte das südafrikanische Innenministerium der Scientology Kirche das Recht zugesprochen, rechtskräftige Eheschließungen durchzuführen. Nach dem entsprechenden Gesetz ist dies gleichbedeutend mit der vollständigen staatlichen Anerkennung als Religionsgemeinschaft.

    Und am 3. Dezember 2007 übersandte die SARS (Südafrikanische Steuerbehörde) der Scientology Kirche in Südafrika eine Urkunde, in der die Scientology Kirche als gemeinnützige Körperschaft anerkannt wird.

    Es wundert mich nicht, dass Scientology in Südafrika positiv wahrgenommen wird. Schließlich hat sich ihr Gründer L. Ron Hubbard für Bürgerrechte stark gemacht und war ein entschiedener Gegner der südafrikanischen Apartheidsregierung.

    Auch haben Scientologen in den 70er Jahren psychiatrische Einrichtungen in Südafrika aufgedeckt, in denen eingeborene Patienten als Sklavenarbeiter gehalten wurden. Als Folge wurden diese Anstalten von der World Health Organisation (WHO) im Jahr 1977 untersucht. Später setzte sich die Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika ebenfalls damit auseinander.

    • Detlev Reichel

      Die Scientologen-Sekte quasi zur „Anti-Apartheid-Organisation“ zu erklären halte ich für zynisch. Als Sekte ist Scientology ja selber äußerst elitär und pflegt eine elitäre Auslese.
      Die Herangehensweise einiger südafrikanischer Staatsverterter in solchen Dingen erinnert mich doch sehr an den Quacksalber Matthias Rath, der es tatsächlich als „Berater“ in den Dunstkreis von Thabo Mbekis Kabinett schaffte. Das Ergebnis war die verheerende HIV/Aids-Politik der Mbeki-Administration. Denn Dr. Raths Rat bestand darin, HIV/Aids mit VitaminC-Cocktails zu bekämpfen.Wieviele Menschen wohl diese medizinische Irrlehre zmit ihrem Leben bezahlen mußten?
      Es ist nicht immer so einfach und harmlos („jeder darf glauben, was er will“) wie es manchmal erscheint und verkauft wird.

      • @Detlev Reichel

        Peter ist auch ein Opfer von Scientology; leicht zu erkennen. Scientology ist von Raths „Rat“ HIV/Aids mit VitaminC-Cocktails zu bekämpfen gar nicht weit entfernt. Scientologen nehmen auch Unmengen an künstlichen Vitaminen zu sich, um perfekt funktionieren zu können. Krebskranke werden zum Chiropraktiker geschickt … das Reinigungsprogramm (stundenlanges Saunasitzen & Überdosen von Vitaminen) ist auch ein „Allheilmittel“ für sie … und Auditing würde sowieso Gebrechen, Rheuma und viele weitere Krankheiten ausrotten …

        Das ist die scientologische Welt.

      • Die Frage ist doch, wer hat das Recht eine Gruppierung zur Religion zu erklären oder im Gegenzug ihr diesen Status abzuerkennen?
        Nur durch ein Gerichtsurteil verändert sich ja das Wesen einer Ideologie nicht! Es geht also rein um die MEINUNG der ENTSCHEIDUNGSTRÄGER in den entsprechenden Ländern! Denn entweder ist Scientology eine Religion oder nicht und das gilt dann für ÜBERALL!
        Deshalb sollte man erst mal herausfinden, was ist eine Religion? Was macht eine Religion aus? Und dann kann man diese Kriterien auf Scientology übertragen und sie so prüfen!
        Mein Vorschlag (und der erfahrener Religionswissenschaftler): 1. Ein Glaube an eine letztendliche Wirklichkeit, die das Hier und Jetzt der diesseitigen Welt transzendiert 2. religiöse Praktiken, die darauf ausgerichtet sin, diese letztendliche Wirklichkeit zu verstehen, zu erreichen oder mit ihr in innige Verbindung zu treten 3. eine Gemeinschaft von Gläubigen, die sich zusammenschließen, um nach dieser letztendlichen Wirklichkeit zu streben

        Der Glaube von Scientology an eine letztendliche Wirklichkeit, die die materielle Welt transzendiert, beinhaltet die Vorstellung von einem Thetan, von einer spirituellen Welt (die siebte Dynamik) und vom höchsten Wesen (die achte Dynamik). Das zweite Element kann in den Zeremonien von Scientology, wie Namensgebungen, Eheschließungen und Bestattungen, gefunden werden, noch viel mehr aber in den religiösen Auditing- und Ausbildungsdiensten, durch die Scientologen das Bewusstsein ihrer eigenen Spiritualität erhöhen, ein Verstehen der spirituellen Welt erlangen und letztendlich ihre Beziehung zum Höchsten Wesen erkennen. Soweit es das dritte Element betrifft, kann in jeder Scientology Kirche zu fast jeder Tageszeit eine sehr lebendige Gemeinde von Gläubigen vorgefunden werden.

  13. Deutsche Behöden und staatliche Institutionen sollten endlich aufhören sich in religiöse und weltanschauliche Angelegenheiten einzumischen und sollten gegenüber Religionsgemeinschaften, die nicht Teil der Amtskirchen sind, mehr Toleranz üben.

  14. Detlev Reichel

    Dank an die Redaktion für diesen Beitrag. Aufklärung tut Not! Von dieser Veranstaltung in Pretoria habe ich hier (in Johannesburg) so gar nichts mitbekommen. Liegt sicher an mir, denn ich suche nicht nach derartigen religiösen bzw. schein-religiösen Treffen. In Südafrika wimmelt es ja von Kirchen aller Art. Jeder oder jede, dem oder der danach ist, kann eine Gruppe gründen und diese „Kirche“ nennen und sich selber zum „Pastor“, „Apostel“, „Bischof“ ernennen. In der Regel sind diese Gruppierungen Einkommensquellen für jene, die sie betreiben. Den Mitgliedern wird Seelenheil, das Licht der Wahrheit, die Errettung aus dem Elend oder sonstige spirituelle Leckereien versprochen. Dafür zahlen sie kräftig in die „Kirchen“kasse und mehren ganz „brüderlich“ und „schwesterlich“ den Wohlstand der Gründer(innen). Organisationen dieser Art sind reines Business.
    Dass bei dem beschriebenen Scientology-Treffen Vertreter des ANC und sogar des Verfassungsgerichts mit lobpreisenden Worten zugegen waren, finde ich sehr bedenklich. Es erinnert mich an die unvorsichtigen Äußerungen des ANC-Vizepräsidenten Cyril Ramaphosa, der kürzlich die Christen des Landes dazu aufrief, die moralische Führung in Südafrika zu übernehmen. Die zahlenmäßig große Gemeinschaft der Moslems in Südafrika dürfte sich durch derartige unbedachte Worte vor die Tür gestellt fühlen. In einem säkulären Verfassungsstaat, wie Südaftrika einer ist, sollte, denke ich, Religionsfreiheit nicht mit Theokratie verwechselt werden.

    • Richtig, jeder kann glauben an was er will. Das nennt man Religionsfreiheit und es ist in Demokratien eine Selbstverständlichkeit.

  15. SCIENTOLOGY – Augen auf …

    … ich musste immer wieder neue, teurere Kurse machen.
    … mir wurde gesagt, mit diesen Seminaren könne ich jedes Problem lösen.
    … das Ganze könne man nicht beschreiben oder erklären, man müsse es spüren.
    … die Menschheit befindet sich in einer Abwärtsspirale und nur wir wissen, wie man sie retten kann.
    … Kritische Fragen wurden nicht akzeptiert; Kritik von außen wurde als Beweis dafür erbracht, dass die Gruppe Recht hat.

    http://www.destruktive-gruppen-erkennen.com

  16. Hier gibts für die beiden Opfer von Scientology (Markus & Bernd Grütter) zu sehen, wie es nur wenige Tage später nach der inszenierten prunkvollen Eröffnung aussieht … gähnende Leere > welch ein Betrug von Scamology …

    http://markrathbun.wordpress.com/2013/03/06/the-great-ideal-orgs-scam-update/

  17. „die Eröffnung einer neuen Scientology-Niederlassung unweit der Deutschen Botschaft Pretoria“

    Ach daher weht der Wind. Fühlen sich da einige deutsche Spießbürger auf die Füße getreten? Dann sollten sie zur Kenntnis nehmen, dass die Scientology-Kirche in der Welt außerhalb von Deutschland schon seit längerem anerkannt wird und zahlreiche Beiträge zum gesellschaftlichen Dialog leistet.

    „Die südafrikanische Presse hält sich grundsätzlich mit Kritik an Scientology South Africa zurück“

    Womöglich deshalb, weil sie eine neutrale Position einnimmt, so wie es die Aufgabe von unabhängigen Medien ist?

    „die nächste große Zivilisation [an Scientologen] auf diesem Planeten entspringen wird“

    Nein, so hat er es nicht gesagt. Sie verfälschen mal wieder Zitate, so wie man es von der deutschen Presse leider gewohnt ist wenn es um Scientology geht. Sehr bezeichnend auch Ihre herabwürdigenden Kommentare, die offenbar persönlich motiviert sind..

    „Eventuell aus diesem Grund ist die unmittelbare Nachbarschaft zur Deutschen Botschaft mit nur rund 190 Metern Distanz gesucht worden – eine Art Provokation“

    Spätestens mit diesem Satz wird es lächerlich. Was haben Sie für ein seltsames Problem, dass Sie glauben von einer ominösen Sekte verfolgt zu werden?

    Scientology ist – im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland – in Südafrika ein vollständig anerkannte Religion. Das scheint Ihnen irgendwie quer zu gehen, ist aber nunmal eine Tatsache. Ich würde alle Leser dazu ermutigen, sich ein eigenes Bild von den Scientologen in Südafrka zu machen. Das könnte eine aufschlussreiche Begegnung sein.

  18. Bernd Grütter

    Das Ziel von Scientology besteht nicht darin, eine Seele in das Reich Gottes zu senden, sondern die in ihr selbst liegende, eigene göttliche Barmherzigkeit, Weisheit und Ursächlichkeit als unsterbliches, unvergängliches geistiges Wesen wiederzugewinnen und dadurch eine auf Vernunft und individueller Freiheit aufbauende Kultur zu erschaffen, die keinen Krieg und keine Kriminalität mehr kennt und jedem die Möglichkeit bietet, nach höheren Stufen des Seins und Glücks zu streben.
    L. Ron Hubbard war zweifellos der Erste, der das zentrale spirituelle Anliegen des Ostens in der westlichen Welt zu einer neuen Blüte brachte. Dazu gehört die erlebbare Erfahrung des Menschen, dass Geist und Körper sich mit vollem Bewusstsein des Geistes trennen können, ohne dass der Körper stirbt und so ein Wesen die Gewissheit seiner eigenen geistigen Natur und Unsterblichkeit erlangen kann. Viele weitere Erkenntnisse ergaben sich aus der Entdeckung, dass das geistige Wesen Ursprung eigener Energiemanifestationen ist, die von ihm selbst als feine Energiewelle ausgehen und diverse Wirkungen erzeugen können.
    Mit Scientology betritt man das reiche und weite Land des Geistes, in der Wissen und Religion sich nicht ausschließen, sondern zu einem Ganzen ergänzen, so wie es in den östlichen Religionen schon immer war. Die südafrikanische Bevölkerung kann davon genau so profitieren wie jede andere Bevölkerung anderswo.

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