Bundesaußenminister Westerwelle in Südafrika

Wirtschaft und Politik standen in Pretoria, Kultur und Wissenschaft in Kapstadt auf dem Programm

(2010sdafrika-Redaktion)

Ende April 2013 hielt sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle, begleitet von einer Wirtschaftsdelegation, während seiner Afrikareise unter anderem in Südafrika auf. Mit seiner Amtskollegin Maite Nkoana-Mashabane besprach der FDP-Politiker in der Hauptstadt Pretoria regionale und internationale Themen, etwa die Wahlen in Simbabwe oder den Kampf gegen die Islamisten in Mali. Ebenso hob Nkoana-Mashabane die deutsch-südafrikanischen Wirtschaftsbeziehungen hervor. Zudem traf sich der Außenminister mit Südafrikas Vizepräsidenten Kgalema Motlanthe, wobei der Inhalt der Gespräche unbekannt ist.

© Bundesaußenminister Westerwelle traf mit einer Wirtschaftsdelegation Ende April 2013 zu einem Arbeitsbesuch in Südafrika ein. In Pretoria unterhielt sich der FDP-Politiker mit seiner Amtskollegin Maite Nkoana-Mashabane und dem Vizepräsidenten Kgalema Motlanthe. In Kapstadt standen hingegen Kultur und  Wissenschaft auf dem Programm. (Quelle: photothek/ Trutschel)

© Bundesaußenminister Westerwelle traf mit einer Wirtschaftsdelegation Ende April 2013 zu einem Arbeitsbesuch in Südafrika ein. In Pretoria unterhielt sich der FDP-Politiker mit seiner Amtskollegin Maite Nkoana-Mashabane und dem Vizepräsidenten Kgalema Motlanthe. In Kapstadt standen hingegen Kultur und  Wissenschaft auf dem Programm. (Quelle: photothek/ Trutschel)

Im Vorfeld stattete Westerwelle dem lutherischen Gemeindezentrum iThemba Labantu im Township Philippi bei Kapstadt einen Besuch ab, welches vom deutschen Pastor Otto Kohlstock betreut wird. Seit Februar 2003 versucht der Pastor mit seinem Team die Situation der Menschen vor Ort zu verbessern. Bildungs- und Kulturprojekte dienen als Mittel zur angestrebten Situationsverbesserung.

Außerdem besuchten der Außenminister, Horst Freitag als deutscher Botschafter in Südafrika und die Wirtschaftsdelegation die naturwissenschaftliche Forschungseinrichtung „African Institute for Mathematical Sciences (AIMS)“ in Kapstadt. AIMS wurde 2003 gegründet und entspringt einem Partnerschaftsprojekt zwischen den sechs Universitäten Cambridge, Cape Town, Oxford, Paris Sud XI, Stellenbosch und Western Cape. Finanziell gefördert wird die Einrichtung unter anderem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

In Südafrika sind nach offiziellen Angaben rund 600 deutsche Unternehmen am Kap ansässig, die über 90.000 unmittelbare Arbeitsplätze geschaffen haben. Das bilaterale Handelsvolumen (Im-/ Export) lag 2012 bei rund 14 Milliarden Euro. Der kürzliche Westerwelle-Arbeitsbesuch soll die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Südafrika in den Mittelpunkt rücken, nachdem die BRICS-Staaten untereinander bereits eine Intensivierung ihrer ökonomischen Beziehungen angekündigt hatten.

3 Antworten zu “Bundesaußenminister Westerwelle in Südafrika

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