Mehr Kap-Obst für Deutschland

Bundeslandwirtschaftsministerium
unterstützt Berufsausbildung im südafrikanischen Agrarsektor

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 5. Mai 2013 traf Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Südafrika ein, um politische Gespräche unter anderem mit ihrer südafrikanischen Amtskollegin Tina Joemat-Pettersson zu führen. Begleitet wurde die Politikerin von mehreren Bundestagsabgeordneten, Wirtschaftsrepräsentanten und Stiftungsvertretern. Die Deutsche Botschaft in Pretoria koordinierte die Arbeitsreise der CSU-Politikerin.

    © Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner unterzeichnete mit ihrer südafrikanischen Amtskollegin Tina Joemat-Pettersson eine Absichtserklärung zur Unterstützung der südafrikanischen Berufsausbildung im Agrarsektor. Außerdem plädierten beide Ministerinnen für eine Vertiefung der bilateralen Handelsbeziehungen. Deutschland ist eines der wichtigsten Importländer für südafrikanisches Obst. (Quelle: Auswärtiges Amt)

© Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner unterzeichnete mit ihrer südafrikanischen Amtskollegin Tina Joemat-Pettersson eine Absichtserklärung zur Unterstützung der südafrikanischen Berufsausbildung im Agrarsektor. Außerdem plädierten beide Ministerinnen für eine Vertiefung der bilateralen Handelsbeziehungen. Deutschland ist eines der wichtigsten Importländer für südafrikanisches Obst. (Quelle: Auswärtiges Amt)

Das südafrikanische Landwirtschaftsministerium erklärte in einer Stellungnahme, dass die Themen Landwirtschaft, Handelsbeziehungen, globale Ernährungssicherheit und Berufsausbildung auf dem Programm standen. Südafrika als größte Volkswirtschaft Afrikas mit rund 35.000 Farmern und 1,3 Millionen Kleinbauern werde noch mehr Unterstützung vom Bundeslandwirtschaftsministerium erhalten.

So unterzeichneten beide Ministerinnen eine Absichtserklärung zur Unterstützung der südafrikanischen Agrarausbildung. Ebenso werden sich bäuerliche Interessenvertretungen beider Länder öfters miteinander austauschen. Ebenso wird angestrebt, die Handelsbeziehungen zwischen Pretoria und Berlin auszubauen.

Deutschland unterhält bereits vier landwirtschaftliche Abkommen mit dem Partnerland im südlichen Afrika, beginnend im Jahr 1999. Nun kommt die aktuelle Absichtserklärung hinzu. Schwerpunkt der bilateralen Zusammenarbeit war und ist die Förderung der Berufsausbildung in Südafrika.

Deutschland ist einer der wichtigsten Importmärkte für südafrikanisches Obst. Aus Einzelhandelskreisen wurde die Redaktion darüber informiert, dass jedes Obst vom Kap nur in bestimmten Monaten importiert wird. Die Importzeiten sehen wie folgt aus: Apfel – Golden Delicious (Januar-Mai, Oktober-Dezember), Apfel – Red Delicious (April-Juli), Avocado (März-Oktober), Birne – Forelle (Mai-Juli), Birne – Williams Christ (Januar-Mai), Graipfruit (Mai-Oktober), Kulturheidelbeere (Januar-März, Oktober-Dezember), Litchi (Januar-März, November-Dezember), Melone (Januar-Mai), Nektarine (Januar-April, November-Dezember), Papaya (ganzjährig), Maracujá (ganzjährig) und Pfirsich (Januar-April, November-Dezember). Ebenso gelangen große Mengen an Gemüse und Weinen in die deutschen Supermärkte.

Eine Antwort zu “Mehr Kap-Obst für Deutschland

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