Pistorius-Prozess vertagt

Staatsanwaltschaft bemüht sich bei ihren Ermittlungen um stichhaltige Beweise gegen den Sportler

(2010sdafrika-Redaktion)

Am vergangenen Dienstag hielt sich Oscar Pistorius im Saal C des zuständigen Gerichts in Pretoria auf, um nach kurzer Zeit wieder gehen zu können. Der Vorsitzende Richter gab dem Antrag der Staatsanwaltschaft statt, wonach die nächste Sitzung im Anklageverfahren wegen Mordes auf den 19. August 2013 verschoben wurde – dem 30. Geburtstag des Opfers Reeva Steenkamp.

© Das Strafverfahren gegen Oscar Pistorius ist auf den 19. August 2013, dem 30. Geburtstag von Reeva Steenkamp, vertagt worden. Der Vorsitzende Richter gab dem Antrag der Staatsanwaltschaft statt, die noch mehr Zeit bei ihren Ermittlungen gegen den Sportler benötigt. (Quelle: flickr/ Jonny Ross)

© Das Strafverfahren gegen Oscar Pistorius ist auf den 19. August 2013, dem 30. Geburtstag von Reeva Steenkamp, vertagt worden. Der Vorsitzende Richter gab dem Antrag der Staatsanwaltschaft statt, die noch mehr Zeit bei ihren Ermittlungen gegen den Sportler benötigt. (Quelle: flickr/ Jonny Ross)

Pistorius wird vorgeworfen, seine Freundin Reeva am Valentinstag 2013 mit vier Schüssen gezielt getötet zu haben. Dieser bestreitet allerdings die Vorwürfe und ließ über seine Anwälte mehrfach ausrichten, das Model mit einem Einbrecher verwechselt zu haben. Seit Februar 2013 befindet sich der Athlet gegen Kaution auf freiem Fuß.

Die Vertagung des Verfahrens gegen Pistorius hinterlässt den Eindruck, dass die Staatsanwaltschaft weiterhin bemüht ist, genügend Beweise zu finden, die für eine Verurteilung des Angeklagten ausreichen. Bislang stütze sich die Anklage lediglich auf Indizien, so die Einschätzung mehrerer Gerichtsbeobachter.

Der Justizfall um Oscar Pistorius dürfte einer der bedeutendsten Rechtsprozesse Südafrikas sein, der national sowie international auf viel Interesse stößt.  Vor Kurzem veröffentlichte der britische TV-Sender Sky News in einem Videobeitrag Bilder vom Tatort, der die südafrikanischen Ermittlungsbehörden weiter unter Druck brachte.

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