Katholische Auslandsseelsorge in Südafrika

Dresdener Bischof Dr. Heiner Koch entsetzt über „primitivste Slums in den sogenannten Townships“

(2010sdafrika-Redaktion)

Bischof Dr. Heiner Koch, geistliches Oberhaupt des Bistums Dresden-Meißen und gleichzeitiger Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Katholische Deutsche Auslandsseelsorge, hielt sich Ende August 2013 in Südafrika und in Namibia auf. Er besuchte die deutschsprachigen Gemeinden in Kapstadt, Durban, Pretoria, Johannesburg und in Windhuk. Die Zustände am Kap lösten beim gebürtigen Düsseldorfer ein Entsetzen aus.

© Bischof Dr. Heiner Koch, geistliches Oberhaupt des Bistums Dresden-Meißen und gleichzeitiger Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Katholische Deutsche Auslandsseelsorge, hielt sich Ende August 2013 in Südafrika und in Namibia auf. Er zeigte sich über die Lage am Kap entsetzt. (Quelle: flickr/ Klaus Bostelmann)

© Bischof Dr. Heiner Koch, geistliches Oberhaupt des Bistums Dresden-Meißen und gleichzeitiger Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Katholische Deutsche Auslandsseelsorge, hielt sich Ende August 2013 in Südafrika und in Namibia auf. Er zeigte sich über die Lage am Kap entsetzt. (Quelle: flickr/ Klaus Bostelmann)

Er unterhielt Gespräche mit Vertretern der Deutschen Botschaft Pretoria, mit Stephen Brislin, dem Vorsitzenden der Südafrikanischen Bischofskonferenz und mit William Slattery, dem Erzbischof von Pretoria. Korruption und Macht verhindere die Entwicklung im Lande. „Auf der einen Seite steht höchste Technologie in Industriebetrieben, auf der anderen Seite finden wir primitivste Slums in den sogenannten Townships.“, hielt Bischof Koch abschließend zu seiner Südafrika-Reise fest.

Es herrsche große Unsicherheit über die Zukunft Südafrikas, registrierte das geistliche Oberhaupt bei seinen ersten Gesprächen am Kap. In einem Interview mit dem Vatikan nahen domradio.de – einem Sender des Erzbistums Köln – sprach der Bischof das auffällige Missverhältnis zwischen Arm und Reich an: „Es gibt wohlhabende Wohngebiete, die von der Polizei geschützt werden, aber auch riesige Armensiedlungen. Dazwischen liegen Welten, und die Spanne wird immer größer.

Für ein Interview mit „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stand der Dresdener Bischof „aus terminlichen Gründen“ nicht zur Verfügung. Gerne hätte die Redaktion die Verharmlosung der Pädophilie durch südafrikanische Geistliche thematisiert.

2 Antworten zu “Katholische Auslandsseelsorge in Südafrika

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