BMW legt kurzfristige Investitionen auf Eis

Streikwelle am Kap verursacht Verlust von 10.000 Fahrzeugen

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Münchener Automobilkonzern BMW muss einen empfindlichen Umsatzverlust in Südafrika in Kauf nehmen. Auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ teilt BMW South Africa mit, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon 10.000 Fahrzeugeinheiten nicht produziert werden konnten. Die Streikwelle verhinderte die Realisierung der operationalen Ziele.

© BMW hat infolge des Streiks bereits einen Verlust von 10.000 Fahrzeugen zu verzeichnen, deren Produktion nicht mehr nachgeholt werden könne. Das Rosslyn-Werk ist vor allem für den Export von BMW-Fahrzeugen in die USA, ins restliche Afrika und nach Asien bestimmt. (Quelle: flickr/ carfactum)

© BMW hat infolge des Streiks bereits einen Verlust von 10.000 Fahrzeugen zu verzeichnen, deren Produktion nicht mehr nachgeholt werden könne. Das Rosslyn-Werk ist vor allem für den Export von BMW-Fahrzeugen in die USA, ins restliche Afrika und nach Asien bestimmt. (Quelle: flickr/ carfactum)

BMW werde weiterhin an seinen langfristigen Investitionen am Rosslyn-Werk festhalten. Dennoch müssten kurzfristige Vorhaben aufgrund der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation vorerst auf Eis gelegt werden, so das Unternehmen weiter. Hintergrund war ein geplanter Kapazitätsausbau des Rosslyn-Werkes, das vor allem für den Export von BMW-Fahrzeugen bestimmt ist.

Seit dem 8. August 2013 wird der Münchener Automobilbauer am Kap durch die Gewerkschaft „National Union of Metalworkers of SA (NUMSA)“ bestreikt. Die Branche hingegen wurde erst am 19. August lahm gelegt. Bereits am 21. August kündigte das Unternehmen in einer exklusiven Stellungnahme weitreichende Konsequenzen an, verbunden mit der Hinterfragung der Marktattraktivität Südafrikas.

4 Antworten zu “BMW legt kurzfristige Investitionen auf Eis

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