Cyber-Angiff auf südafrikanische Botschaftsseite

Trojaner-Warnung: Malware aus den USA könnte auf den PCs deutscher Internetuser installiert worden sein

(2010sdafrika-Redaktion)

Wer am heutigen Freitag die Webseite der südafrikanischen Botschaft in Deutschland besuchen wollte, erhielt nach wenigen Sekunden einen Hinweis, wonach diese Homepage einen VLC-Download benötige. Der Internetuser war genötigt, diese Software downzuloaden, um auf der Botschaftsseite überhaupt surfen zu können. Allerdings entpuppte sich hinter diesem Download eine Malware Dritter, die den PC des Users höchstwahrscheinlich befallen hatte.

© Trojaner-Warnung: Am heutigen Freitag war die Webseite der südafrikanischen Botschaft in Deutschland Ziel eines Cyber-Angriffs. Der Webseitenbesucher wurde aufgefordert, einen VLC-Download zwecks Surfen durchzuführen. Wer dies tat, muss nun mit Malware auf dem eigenen PC rechnen, die sensible Informationen wie Bankdaten ausschöpft.

© Trojaner-Warnung: Am heutigen Freitag war die Webseite der südafrikanischen Botschaft in Deutschland Ziel eines Cyber-Angriffs. Der Webseitenbesucher wurde aufgefordert, einen VLC-Download zwecks Surfen durchzuführen. Wer dies tat, muss nun mit Malware auf dem eigenen PC rechnen, die sensible Informationen wie Bankdaten ausschöpft.

Seriöse Webseiten, wie die der südafrikanischen Botschaft, sind nicht per se sicher. Diese allgemeine Sichtweise entspricht nicht der Realität im Netz. Internetuser vernachlässigen auf populären Seiten meist ihre Schutzmaßnahmen und blenden mögliche Sicherheitsbedrohungen komplett aus. Solche Erfahrungen mussten Besucher der Webseiten von MSN und NBC bereits machen. Beide Internetpräsenzen waren mit Schadsoftware infiziert. Malware hatte sich auf den Computern der User installiert, mit dem Ziel der Ausschöpfung von sensiblen Informationen wie Bankdaten.

Nach eigenen Recherchen steckt hinter dem jüngsten Cyber-Angriff auf die südafrikanische Botschaft in Deutschland das US-amerikanische Unternehmen „Shetef Solutions & Consulting“. Diese dubiose Firma konnte als Herausgeber der angeblichen VLC-Software ermittelt werden. Wer einen solchen Download doch noch durchgeführt hatte, sollte seinen PC umgehend nach einem Trojanischen Pferd durchsuchen und diesen entfernen lassen.

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