„taff“ berichtet über „Shanty Towns“

Fünf-Sterne-Hotel in Südafrika bietet Hotelgästen skurriles Township-Feeling an: Armut als Erlebnis

(2010sdafrika-Redaktion)

Armut als Urlaubserlebnis, dachte sich der burische Hotelier Buks Westraad, als er ein Township mit dem Namen „Shanty Towns“ in Bloemfontein errichten ließ. Unweit einer Luxushotel-Anlage können sich die Hotelgäste in die Blechhütten einquartieren lassen, um ein Hauch von Armut zu schnuppern. 250 Rand, umgerechnet rund 16,50 Euro, kostet die einzelne Übernachtung im Pseudo-Slum mit Heizung, WLAN-Zugang und funktionierender Dusche.

© Ein weißer Hotelier ließ eine Armutssiedlung errichten, in welcher in der Regel schwarze oder farbige Bürger leben müssen. In „Shanty Towns“ haben Hotelgäste die Möglichkeit, ein Hauch von Armut zu erleben. Die ProSieben-Sendung „taff“ berichtete hierzu kürzlich. (Quelle: www.shantytown.co.za)

© Ein weißer Hotelier ließ eine Armutssiedlung errichten, in welcher in der Regel schwarze oder farbige Bürger leben müssen. In „Shanty Towns“ haben Hotelgäste die Möglichkeit, ein Hauch von Armut zu erleben. Die ProSieben-Sendung „taff“ berichtete hierzu kürzlich. (Quelle: http://www.shantytown.co.za)

Die Betreiber von „Shanty Tows“ verfolgen nach eigenen Angaben den Zweck, den Hotelgästen die Möglichkeit der Erfahrung zu geben, in einer informellen Siedlung zu leben, jedoch auf Luxusstandards nicht verzichten zu müssen. Ebenso werden Unternehmen gezielt dafür angesprochen, ein Team-Building-Vorhaben vor Ort zu verwirklichen. Für bis zu 52 Personen stehen Übernachtungskapazitäten zur Verfügung.

Der TV-Sender ProSieben ist auf diese skurrile Touristenattraktion aus Südafrika aufmerksam geworden. In der Sendung „taff“ wurde kürzlich über die Armut als Urlaubserlebnis berichtet. Die kritischen Reaktionen werden im Beitrag gezielt in den Mittelpunkt gerückt – aus gutem Grund.

taff-Beitrag zu „Shanty Towns“

3 Antworten zu “„taff“ berichtet über „Shanty Towns“

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  3. Übernachten dann diejenigen dort, die Township-Touren ablehnen, weil sie arme Leute nicht wie in einem Zoo besichtigen wollen? Sollte man ihnen nicht besser die Realität zeigen?

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