Ein hoffnungsvoller Beginn

Südafrikas Fußballelf startet mit neuem Trainer „Shakes“ Mashaba mit Sieg und Unentschieden

(Autor: Johannes Woywodt)

Mit einem Sieg und einem Unentschieden ist die südafrikanische Fußballnationalmannschaft in die Qualifikation zum Africa Cup gestartet und verschaffte somit ihrem neuen Trainer „Shakes“ Mashaba einen gelungenen Einstand. Nach einem 3:0-Auswärtserfolg in Khartum am 6. September folgte am vergangenen Mittwochabend ein torloses Remis gegen den amtierenden Afrikameister Nigeria.

GovernmentZA

© Die dunklen Wolken über Südafrikas Fußballelf ziehen langsam hinweg. Unter dem neuen Trainer „Shakes“ Mashaba gelang Bafana Bafana ein Sieg gegen den Sudan und ein Unentschieden gegen den Angstgegner Nigeria. Die Fans schauen mit Zuversicht auf die nächsten Qualifikationsspiele des Africa Cups. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

Bereits vor dem Spiel im Green-Point-Stadion von Kapstadt hatte Mashaba seine Mannschaft gewarnt, den Erfolg gegen den Sudan nicht überzubewerten und sich auf ein schweres und hartes Spiel gegen die favorisierten Westafrikaner einzustellen. Diese standen nach ihrer historischen 2:3-Heimspielniederlage gegen die Republik Kongo-Brazzaville unter Zugzwang, um ihre Chancen auf die Qualifikation zu wahren.

Von Beginn an zeigte sich die neuformierte Bafana Bafana spielfreudig und zweikampfstark, um insbesondere die nigerianischen Offensivspieler nicht ins Spiel kommen zu lassen. In den ersten zwanzig Minuten kontrollierte der Gastgeber die noch verunsichert scheinenden Nigerianer und erspielte sich Spielvorteile und einige Chancen. Diese blieben aber ungenutzt, wie die von Mandla Masango aus der 6. Minute. Südafrikas Doppeltorschütze aus dem Sudanspiel, Sibusiso Vilakazi, versuchte zwar Chancen zu kreieren, spielte aber unglücklich. Nigeria hingegen kam erst in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit zu ersten Torchancen, die aber nichts Zählbares bringen sollten.

Nach der Halbzeit erhöhten die „Super Eagles“ den Druck auf die südafrikanische Abwehr und kamen zu mehreren guten Chancen. Die beste davon vereitelte Erick Mathoho in der 80. Minute, als er einen Kopfball des kurz zuvor eingewechselten Ighodaro Osaguona vor der Torlinie klärte. Im Gegenzug hätten sowohl Vilakazi als auch der beste südafrikanische Spieler an diesem Abend, Andile Jali, die Bafana Bafana zum ersten Pflichtspielsieg schießen können.

Doch es sollte nicht sein. Obwohl die Südafrikaner erneut nicht gegen ihren Angstgegner gewinnen konnten, hilft ihnen diese Punkteteilung mehr als den Nigerianern. Mit vier Punkten aus zwei Spielen belegen sie hinter den noch punktverlustfreien Kongolesen den zweiten Platz. In vier Wochen kommt es zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Gruppenersten. Am 10. oder 11. Oktober 2014 muss die Bafana Bafana zunächst im Kongo spielen und empfängt am 15. Oktober die Kongolesen zum Rückspiel in Südafrika.

2 Antworten zu “Ein hoffnungsvoller Beginn

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