Bundespolizisten in Südafrika im Einsatz

Dokumenten- und Visumberater decken gefälschte Dokumente auf und beraten Luftfahrtunternehmen

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Bundespolizei mit ihren rund 40.000 Beschäftigten untersteht dem Bundesministerium des Innern. Zu ihren wichtigsten Aufgaben zählen der Grenzschutz, die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie die Bahn- und Luftsicherheit. Ferner bewachen die Bundespolizisten die Verfassungsorgane des Bundes und Bundesministerien gegen mögliche Störungen und Gefahren. Doch auch im Ausland ist die Sicherheitsbehörde tätig. In Südafrika sind zurzeit zwei Mitarbeiter im Einsatz.

Bundespolizei

© Gegenwärtig befinden sich zwei Bundespolizisten als sogenannte Dokumenten- und Visumberater in Südafrika. Sie überprüfen Dokumente auf ihre Echtheit, schulen Luftfahrtunternehmen bei den Einreise- und Visabestimmungen und tauschen sich mit dem BKA-Beamten vor Ort aus. (Quelle: Bundespolizei)

Derzeit sind weltweit 37 Dokumenten- und Visumberater (DVB) an 27 Standorten in 20 Ländern eingesetzt. „Der Standort Pretoria ist seit Anfang 2004 mit einem DVB und seit Mitte 2010 mit zwei DVB dauerhaft besetzt.“, informiert das Bundespolizeipräsidium in Potsdam die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. Angegliedert sind die beiden Beamten der Deutschen Botschaft in Pretoria.

Konkret sind die Bundespolizisten am Kap dafür zuständig, Dokumente bei der Visumerteilung für Deutschland zu prüfen. Sie sitzen in der Visastelle der Deutschen Botschaft. Ferner übernehmen sie im Rahmen von sogenannten Unterstützungsleistungen die Prüfungsaufgaben anderer Schengenbotschaften. Da an der Deutschen Botschaft auch ein Verbindungsbeamter des Bundeskriminalamtes im Dienst ist, wird ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen beiden Sicherheitsbehörden gepflegt.

Außerdem obliegt den Polizisten, so das Polizeipräsidium weiter, die Beratung von Fluggesellschaften am OR Tambo International Airport, dem Flughafen in Johannesburg. Die Mitarbeiter der Luftfahrtunternehmen werden „hinsichtlich europäischer Einreise- und Visabestimmungen sowie dem Erkennen von Urkundenfälschungen“ geschult.

Allerdings wollte die Bundespolizei die eigentlich interessanten Fragen zum Arbeitsaufkommen, zur Aufdeckung gefälschter Dokumente und zur Kooperation mit den südafrikanischen Sicherheitsbehördenaus polizeitaktischen Gründen nicht beantworten“. Aus Ermittlerkreisen ist die Redaktion informiert worden, dass im Februar 2013 zwei Südafrikanerinnen am Flughafen München festgenommen worden sind, nachdem ihre gefälschten Reisepässe aufgeflogen sind.

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