Vor großen Herausforderungen

Südafrika in der „Todesgruppe“ des Afrika-Cups 2015: Algerien, Ghana und Senegal sind die Gegner

(Autor: Johannes Woywodt)

Die südafrikanische Fußballnationalmannschaft wird bei der 30. Austragung des Afrika-Cups vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 in Äquatorialguinea vor großen Herausforderungen stehen. In Gruppe C trifft das Team von Coach Ephraim „Shakes“ Mashaba auf die WM-Teilnehmer Algerien und Ghana, die schon der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Brasilien größere Probleme bereitete.

Axel Bührmann

© Vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 wird zum 30. Mal der Afrika-Cup in Äquatorialguinea ausgetragen. Südafrikas Nationalelf trifft in der „Todesgruppe“ – der Gruppe C – auf Algerien, Ghana und Senegal. (Quelle: flickr/ Axel Bührmann)

Gegen Ghana kam die deutsche Nationalelf in der Gruppenphase in einem rasanten Spiel nicht über ein 2:2 hinaus und im Achtelfinale benötigte der spätere Weltmeister 120 Minuten, um die kämpferisch starken Nordafrikaner mit 2:1 zu besiegen. Komplettiert wird die Gruppe durch die wiedererstarkten Senegalesen. Nicht ohne Grund bezeichnen viele Medienvertreter und Fußballfans diese Vorrundengruppe daher als „Todesgruppe“.

Wie stark Südafrika in dieser Gruppe abschneiden wird, bleibt von vielen Faktoren abhängig. Sollten alle anderen Gegner ihre Topspieler aus den europäischen Ligen in vollen Besitz ihrer Kräfte und ohne Verletzungen aufbieten können, wird es sehr schwierig für Bafana Bafana werden. Andererseits könnte die Außenseiterrolle Südafrika zu Gute kommen.

Allein die Qualifikation ohne Niederlage in einer schwierigen Gruppe ist bereits ein großer Erfolg, ging es doch beim südafrikanischen Fußballverband vorrangig um einen dauerhaften Neuaufbau. Mit der Nominierung neuer hungriger Spieler wie Rivaldo Coetzee und anderen Debütanten sowie erfahrenen Spielern wie Dean Furman und Andile Jali scheint Trainer Mashaba wichtige Neuerungen in Gang gesetzt zu haben.

Bei der Endrunde im Januar sollte die Mannschaft diesen Weg fortsetzen, frei aufspielen und Spaß haben, unabhängig vom Endergebnis. Sollte dies gelingen, könnte sogar der Sprung ins Viertelfinale klappen.

Überblick über die Spieltermine in der Gruppe C:

19. Januar 2015: Südafrika – Algerien (in Mongomo)

23. Januar 2015: Senegal – Südafrika (in Mongomo)

27. Januar 2015: Ghana – Südafrika (in Mongomo)

Die weiteren Begegnungen:

Gruppe A: Äquatorialguinea, Burkina Faso, Gabun, Kongo

Gruppe B: Sambia, Tunesien, Kapverdische Inseln, DR Kongo

Gruppe D: Elfenbeinküste, Kamerun, Mali, Guinea

2 Antworten zu “Vor großen Herausforderungen

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