Kap-Kolumne: „NEIN!“ zu Rassismus

Südafrika sagt „NEIN!“ zu Ausländerfeindlichkeit und Gewalt gegen Migranten. Eine Fotoserie

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Es begann am vergangenen Donnerstag mit dem Friedensmarsch in Durban, zu dem spontan tausende Menschen aus dem ganzen Land angereist waren. Es folgten Demonstrationen in Kapstadt, Johannesburg und Pretoria.

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© Im Verlauf der vergangenen Woche demonstrierten tausende Südafrikaner gegen die xenophoben Ausschreitungen in ihrem Land. Kap-Kolumnist Detlev Reichel beobachtete das Geschehen in Johannesburg.

In dieser kritischen Situation des Landes und unter dem Eindruck der Pogrome gegen Migranten kommen viele Bürgerinnen und Bürger sowie unterschiedliche Organisationen wieder zu gemeinsamen Aktionen zusammen.

Zur Demonstration „We stand against Xenophobia“ in Johannesburg rief ein breites Bündnis aus Organisationen der Zivilgesellschaft, aller Gewerkschaften sowie der Kirchen auf. Der Premier von Gauteng, David Makhura, und der Oberbürgermeister von Johannesburg, Parks Tau, unterstützten aktiv die Demo. Selbst das Parlament der Provinz Gauteng war mit einem Transparent vertreten.

Die Demo-Route führte durch die Straßenschluchten von Hillbrow, wo viele Migranten aus afrikanischen Ländern leben. Menschen aus Nigeria, Äthiopien, Somalia, Simbabwe und Mosambik begrüßten die Demonstranten von den Balkonen und am Straßenrand; viele reihten sich ein.

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