Africa Fashion Day Berlin

Großer Beifall für Kollektionen von Designern aus Mosambik, Senegal, Uganda, Südafrika und Co.

(2010sdafrika-Redaktion)

Im Rahmen der diesjährigen Premium International Fashion Trade Show fand zum nun zweiten Mal der Africa Fashion Day Berlin statt. Designer aus Mosambik, Senegal, Uganda, Südafrika und weiteren Ländern (u.a. aus Surinam in Südamerika) stellten ihre Frühjahr/Sommer-Kollektion 2016 vor. Mit nationalen und internationalen Modemachern und Fashion-Fans kamen die kreativen Köpfe ins Gespräch. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich bei den afrikanischen Modeschöpfern um.

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© Mehrere afrikanische Designer reisten zum Africa Fashion Day Berlin an. Das Outfit der Designerin Bisrat Negassi aus Eritrea [im Bild] belegt, dass die Kombination von europäischen und afrikanischen Mode-Elementen längst salonfähig geworden ist.

Die Verschmelzung von zeitgemäßen Style und African Fashion lasse etwas Neues und Einzigartiges entstehen, das auch im europäischen Raum seinen Platz finde. Europäische und afrikanische Einflüsse fließen zusammen. Diese Interaktion der Kunstelemente wirke wie eine Einheit. So zumindest heißt es von den Organisatoren des Africa Fashion Day Berlin. Die Hamburgerin Beatrace Oola, Direktorin und Gründerin des renommierten Events, engagiert sich seit 2013 für die Etablierung einer Plattform, um African Fashion ins öffentliche Bewusstsein in Deutschland zu bringen. Diese Möglichkeit nutzen immer mehr Designer, um neue Kontakte in Berlin zu knüpfen.

Auch Laduma Ngxokolo, ein bekannter Strickwarendesigner aus Südafrika, der die Xhosa-Kultur mit modernen Kleidungselementen in Verbindung bringt, setzt auf den Africa Fashion Day Berlin. Seine Kollektion „Buyel’mbo“, die unter dem Label „MaXhosa“ vermarktet wird, findet weltweite Beachtung. Ihm ist es gelungen, die Tradition in die Moderne zu überführen, ohne dabei die eigene Kultur zu vernachlässigen. Hingegen liebt es Alexandra Tamele aus Mosambik eher sportlich. T-Shirts, Hosen oder Röcke stellt sie aus afrikanischen Stoffen her. Moderne Schnitte geben ihren chicen Kreationen einen zeitgemäßen und durchaus unverwechselbaren Touch.

Laduma Ngxokolo auf Mercedes-Benz Fashion Week Berlin 2014

Dafür versteht es Gloria Wavamunno aus Uganda, geprägt vom Modestudium in Großbritannien, Luxus und auffallende Schnitte mit afrikanischen Elementen in Einklang zu bringen. Entstanden sind exzentrische Kleidungsstücke wie Blazer und Bleistiftröcke, die klassisch wirken und für besondere Anlässe geeignet sind. Weniger klassisch, aber dafür umso kosmopolitischer, versteht sich die Marke „Adama Paris“. Die Senegalesin Adama Amanda Ndiayeis – die zwischen Dakar, New York und Paris pendelt – ist bestrebt, Urbanität und afrikanische Identität zu paaren. Junge Frauen, die auf Modernität setzen, zählen zu ihrer Zielgruppe.

Natalia Bobrich, Mode-Kolumnistin der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, hielt in ihren Artikeln wiederholt fest, dass insbesondere Designer vom Kap mit außergewöhnlichen Outfits international überzeugen konnten. Auf dem diesjährigen Africa Fashion Day Berlin war dies nicht anders. Insofern wird die deutsche und europäische Öffentlichkeit verstärkt auf die Mode unter der Herkunftsbezeichnung „Made in Africa“ aufmerksam werden, da diese längst salonfähig geworden ist. Es bedarf lediglich einer stärkeren Präsenz in der Presse, um noch mehr Menschen zu erreichen.

© Outfit der Designerin. Alexandra Tamele aus Angola.

© Outfit der Designerin Alexandra Tamele aus Mosambik.

© Outfit der Designerin Jennifer Naomi Spieker aus Surinam.

© Outfit der Designerin Jennifer Naomi Spieker aus Surinam.

© Outfit der Designerin Gloria Wavamunno aus Uganda.

© Outfit der Designerin Gloria Wavamunno aus Uganda.

© Outfit der Designerin Adama Amanda Ndiayeis aus dem Senegal.

© Outfit der Designerin Adama Amanda Ndiayeis aus dem Senegal.

© Outfit der Designerin Adama Amanda Ndiayeis aus dem Senegal.

© Outfit der Designerin Adama Amanda Ndiayeis aus dem Senegal.

© Outfit der Designerin Jennifer Naomi Spieker aus Surinam.

© Outfit der Designerin Jennifer Naomi Spieker aus Surinam.

© Outfit der Designerin Adama Amanda Ndiayeis aus dem Senegal.

© Outfit der Designerin Adama Amanda Ndiayeis aus dem Senegal.

© Outfit der Designerin Gloria Wavamunno aus Uganda.

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© Outfit der Designerin Jennifer Naomi Spieker aus Surinam.

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