Hells Angels feiern weiteren Triumph

Frank Hanebuth darf U-Haft in Spanien verlassen. Glückwünsche aus den USA und Südafrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Hells Angels MC hat in jüngster Zeit eine regelrechte Triumph-Reihe an den Tag gelegt. Immer wieder fallen in Strafverfahren Freisprüche und Bewährungsstrafen gegen angeklagte Hells Angels, dann die Aufhebung des generellen Kuttenverbots durch den Bundesgerichtshof und nun die baldige Freilassung von Frank Hanebuth aus der Untersuchungshaft in Spanien. Selten waren die Rocker so erfolgreich wie es gegenwärtig der Fall ist. Amerikanische und südafrikanische Charter gratulierten bereits. Die staatliche Ermittlungsarbeit gegen den Rockerklub erleidet einen schweren Schaden.

Rocker

© Der Hells Angels MC feiert zurzeit einen Sieg nach dem anderen. Etliche Strafverfahren gegen angeklagte Rocker enden mit Freisprüchen und Bewährungsstrafen, das Kuttenverbot wurde vom Bundesgerichtshof gekippt und Frank Hanebuth kommt aus der U-Haft raus. Der Staat gerät unter Druck. (Quelle: Privat)

Gegen eine Kaution von 60.000 Euro darf der ehemalige Präsident des Hannover-Charters der Hells Angels, Frank Hanebuth, in Kürze die Untersuchungshaft in Spanien verlassen. Der 50-jährige knapp 2-Meter-Riese befand sich seit Juli 2013 in staatlicher Obhut. Ihm wird mit weiteren Rockern die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Erpressung, Förderung illegaler Prostitution, Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. Die U-Haftentlassung ist allerdings nicht mit einem Freispruch gleichzusetzen. Denn Hanebuth muss sich dann täglich bei der Polizei melden, solange die Ermittlungen gegen ihn fortbestehen. Zudem darf er Spanien nicht verlassen.

Schnell verbreitete sich die Sensationsmeldung, insbesondere bei den Altrockern. „Nun wird es Zeit, dass er mal sauber macht“, erklärte ein Höllenengel seine Freude gegenüber der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. Denn der Konflikt zwischen Old-School-Rockern und Migranten zerrt an den Nerven aller Beteiligten. Viele im MC erhoffen sich ein Machtwort gegen den Nomads-Turkey-Präsidenten Necati „Neco“ Arabaci, der vom türkischen Izmir aus die Entwicklungen in zahlreichen deutschen Innenstädten beeinflusst. Es geht um Marktanteile im Rotlichtmilieu, um den Drogenhandel und um die Kontrolle über wichtige Ausgehviertel.

Ein Insider hingegen untermauert den Standpunkt, dass Frank Hanebuth und Neco Arabaci keine klassischen Gegner sind, sondern sich vielmehr als Geschäftspartner verstehen, die auf Mallorca bereits erfolgreich zusammengearbeitet hatten. Der Redaktion vorliegende Dokumente aus den Ermittlungsakten der spanischen Justizbehörden belegen, dass sich die beiden Rockergrößen auf der beliebten Urlaubsinsel arrangiert hatten. Inwieweit der Ex-Hannover-Präsident dem Chef der türkischen Hells Angels nun Einhalt gebietet, lässt sich noch nicht abschließend beurteilen. Zudem sollte bedacht werden, dass Hanebuth weiterhin unter Beobachtung steht.

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Eine Antwort zu “Hells Angels feiern weiteren Triumph

  1. So so.Das haben wir also den Anglern zu verdanken das es kein Kuttenverbot mehr gibt—lächerlich einfach lächerlich

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