Boxerklub „Osmanen“ vor der Zerreißprobe

Exklusiv: Von kriminellen Aktivitäten bis hin zu sexuellen Übergriffen auf die weibliche Anhängerschaft

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Boxerklub Osmanen, der sich selbst als gleichwertigen Klub innerhalb der deutschen Rockerszene sieht, ist erst seit wenigen Monaten auf der Bildfläche. Allerdings treten schon etliche Probleme auf, die von kriminellen Aktivitäten Einzelner bis hin zur sexuellen Belästigung Vieler reichen. Mehrfach mussten auf lokaler Ebene Ansagen gemacht werden. Die beiden Klubchefs Can S. und Mehmet B. sind halbherzig bemüht, die Ordnung aufrechtzuerhalten. Ein Insider prognostiziert den Zerfall der „Osmanen“, nachdem die Autorität des Duos unter vorgehaltener Hand bereits in Frage gestellt wird.

Osmanen

© Der Boxerklub „Osmanen“ wächst schnell und ist zurzeit auf dem Vormarsch in Deutschland. Doch genauso schnell dürfte diese rockerähnliche Gruppierung auch wieder zerfallen, prognostiziert ein Insider. Der Klub hat ernste interne Schwierigkeiten. Etliche weibliche Supporter sind bereits abgesprungen. (Quelle: Privat)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist bislang die einzige Presse, die sich der rockerähnlichen Gruppierung „Osmanen“ ausführlich angenommen hat. Die „Osmanen“ sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt die am schnellsten wachsende Organisation in der deutschen Rockerzene, ein wichtiger Verbündeter der türkischen Hells Angels und somit eine Bedrohung für die Old-School-Rocker. Dazu sorgten die Kuttenträger auf dem Orientfestival Mannheim für gemischte Gefühle. Die Behörden beobachten den Klub bereits, der in Deutschland auf dem Vormarsch ist. Zurzeit wird jeder aufgenommen. Dass dabei Probleme auftreten, war abzusehen.

So mussten die beiden Osmanen-Chefs Can S. und Mehmet B. bereits mehrfach eine Ansage machen. Im Wortlaut wurde auch über die sozialen Medien verkündet: „Wir haben diese Sache auf saubere Schiene aufgebaut und wollen das es sauber bleibt! Dazu gehören unsere Grundprinzipien„. Diese Prinzipien basieren unter anderem auf dem Verzicht von Drogen. Ebenfalls wird es den Mitgliedern untersagt, im Rotlichmilieu zu verkehren oder Schutzgeld zu erpressen. „Wir wollen Vorbilder sein„, so die Führungsspitze, die sich aktuell in der Türkei aufhält. Wer gegen diese Regeln verstößt, der würde „ausnahmslos“ rausfliegen.

Diese Ansage klingt für viele „Osmanen“ wie Hohn, da bekannt ist, dass Can S. selbst ein Höllenengel war und seinerzeit mit dem Frankfurter Rotlicht in Verbindung gebracht wird. Er unterstand dem Kommando von Aygün Mucuk, dem derzeitigen Präsidenten des umstrittenen und aggressiv auftretenen Hells Angels-Charters “G-Town Luxembourg Turkey” im Landkreis Gießen. Ein der Redaktion zugespieltes Video vom jüngsten Osmanen-Hells Angels-Treffen vom 19. Juli 2015 [siehe unten] verdeutlicht, dass die zu sehenden Luxusautos nicht mit klassischen Büro-, Handwerker- oder Einzelhandsjobs zu finanzieren sind. „Die Hells Angels sind doch nich sauber„, so ein Osmane.

Dann die sexuelle Belästigung junger Frauen meist türkischer Abstammung, die sich im Umfeld des Boxerklubs aufhielten. Etliche sind bereits abgesprungen. Von Beschimpfungen bis hin zu körperlichen Übergriffen war alles dabei, so ein Insider, der die internen Entwicklungen für die Redaktion beobachtet. Besonders schlimm seien die Geschehnisse in den Ortsgruppen Köln und Duisburg. Can S. und Mehmet B. wurden sogar um Hilfe gebeten, um diesen Missstand aus der Welt zu räumen. Doch sind diese eher mit der Expansion ihres Klubs beschäftigt. Im Westen Deutschlands fühlt man sich im Stich gelassen. Man ist sauer und enttäuscht. Nicht zu vergessen auch die klubinternen Differenzen im Umgang mit dem IS und den Kurden.

Außerdem beklagen die „Osmanen“ in Nordrhein-Westfalen neuerdings ins Visier der dortigen Polizei geraten zu sein. Wiederholt werden sie kontrolliert und öffentlich an den Pranger gestellt – halt klassische Personenkontrollen, wie sie im Rockermilieu üblich sind. Ein Ermittler, der nicht genannt werden möchte, offenbart, dass die nordrhein-westfälische Polizei nicht tatenlos zuschauen wird, wenn es möglicherweise zu neuen Unruhen im Milieu kommt. Denn aus LKA-Kreisen ist bekannt, dass mehrere „Osmanen“ im Rotlicht- und Türstehermilieu unterwegs sind. Dass der Klub also auf ein sauberes Fundament gegründet worden sei, ist eine Legende und entspricht keineswegs der Realität.

 Video zum 2. Treffen von „Osmanen“ und Nomads Turkey

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