Sexwale for President?

Ex-Anti-Apartheidsaktivist und Multimillionär aus Südafrika möchte neuer FIFA-Präsident werden

(Autor: Johannes Woywodt)

Es wäre ein Novum in der Geschichte des internationalen Weltfußballverbands FIFA, wenn der Südafrikaner Tokyo Sexwale bei der anstehenden Präsidentenwahl am 26. Februar 2016 in das Amt des höchsten Funktionärs gewählt werden und somit den Schweizer Sepp Blatter ablösen würde. Ein Afrikaner als FIFA-Präsident – für den Tausendsassa Sexwale wäre der Wahlsieg ein persönlicher Karrieresprung.

 Hyundai South Africa

© Tokyo Sexwale, Ex-Premierminister der südafrikanischen Provinz Gauteng [im Bild links], möchte am 26. Februar 2016 neuer FIFA-Präsident werden. Allerdings fehlt dem Anti-Apartheidsaktivisten und gleichzeitigem Multimillionär die Unterstützung seitens des afrikanischen Kontinentalverbands CAF. (Quelle: flickr/ Hyundai South Africa)

Der ehemalige Anti-Apartheidsaktivist, der 13 Jahre lang auf Robben Island inhaftiert war, verfügt über vielfache politische und wirtschaftliche Erfahrungen. Ob als Premierminister der Provinz Gauteng, seinem Engagement in der Bergbauwirtschaft und im Energiesektor, als Mitglied des WM-Organisationsteams 2010 oder als Mitglied der Anti-Rassismuskommission der FIFA. Sexwale hat nach dem Ende der Apartheid einen rasanten Aufstieg in der südafrikanischen Politik und Wirtschaft gemeistert. Sein Privatvermögen wird auf rund 200 Millionen US-Dollar geschätzt.

Im Rahmen der Neuwahl des FIFA-Präsidenten galt Sexwale als aussichtsreicher Kandidat. Doch wie der der afrikanische Kontinentalverband CAF kürzlich anlässlich des African Nations Championship in Ruanda mitteilte, wird dieser nicht den Südafrikaner unterstützen, sondern stattdessen den Präsidenten der asiatischen Fußballkonföderation Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa. Folglich hat Sexwale keine Aussicht mehr auf das begehrte Präsidentenamt, dennoch hat er bis zum jetzigen Zeitpunkt seine Kandidatur noch nicht zurückgezogen.

Eine Antwort zu “Sexwale for President?

  1. Tokyo Sexwale sollte besser President von Südafrika werden und Jacob Zuma und seine korupten Kameraden das Handwerk stoppen.

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