Himmlisches Vergnügen im Theater des Westen

Broadway-Musical „Sister Act“ begeistert Publikum mit zahlreichen Hallelujah-Momenten

(Autor: Ghassan Abid)

Längst ist „Sister Act“ aus dem Jahr 1992 – mit Whoopi Goldberg in der Hauptrolle – ein Kultfilm in Deutschland, Südafrika und sogar weltweit. Die Verfilmung des Lebens der in Philadelphia lebenden Sängerin Deloris van Cartier, die einen Mord beobachtet und sich deshalb in einem Kloster verstecken muss, fand ihre erfolgreiche Darbietung auf der Bühne. Zurzeit ist das gleichnamige Broadway-Musical im Berliner Theater des Westens zu bestaunen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nahm am himmlischen Vergnügen teil – und ist einfach nur begeistert.

SISTER ACT - Das himmlische Musical ist ab Mitte Oktober 2016 im Berliner Stage Theater des Westens zu sehen. Daniela Ziegler (Mutter Oberin, l.) und Aisata Blackman (Deloris van Cartier) sind die Stars in SISTER ACT.

© Das Musical „Sister Act“ ist seit Mitte Oktober 2016 im Berliner Stage Theater des Westens zu sehen. Daniela Ziegler (Mutter Oberin, l.) und Aisata Blackman (Deloris van Cartier, r.) sind die Hauptdarsteller der erfolgreichen Show. (Quelle: Stage Entertainment)

Das Musical „Sister Act“ aus dem Hause „Stage Entertainment“ überzeugte bereits über 6 Millionen Menschen in Metropolen wie New York, London, Paris, Wien, Mailand, Hamburg und nun Berlin. 2017 wird dieses auch im Rhein-Main-Theater in Niedernhausen aufgeführt, so regionale Medien. Die Geschichte der nach Ruhm strebenden Deloris von Cartier, die durch ihre Liebe mit dem Unterweltboss Curtis Jackson in Gefahr gerät und deshalb in einem Kloster Unterschlupf findet, kommt beim Publikum an.

Die „Wölfin im Schafspelz“, wie die dunkelhäutige Nonne im Musical auch genannt wird, wird von der ehemaligen The-Voice-of-Germany-Kandidatin Aisata Blackman gespielt. Die kraftvolle Stimme, ausdrucksstarke Körperhaltung und unübersehbare Ausstrahlung der Niederländerin mit karibischen Wurzeln verleihen der Show eine persönliche Note. Zusätzlich überzeugt der unverwechselbare Gesang der in Offenbach am Main geborenen Tatort-Schauspielerin Daniela Ziegler, die die Rolle der Mutter Oberin übernimmt. Blackman und Ziegler dominieren das gesamte Spektakel und schaffen es, dem Zuschauer zahlreiche Hallelujah-Momente zu vermitteln.

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© Bereits über 6 Millionen Zuschauer konnte „Sister Act“ in Metropolen wie New York, London, Paris, Wien, Mailand, Hamburg und nun Berlin überzeugen. (Quelle: Stage Entertainment)

Mit Musikstücken wie „Zeig mir den Himmel“, „Fabelhaft Baby!“ und „Ich mach sie kalt“ erhält der Beobachter rasch das Gefühl, als würde man sich gerade eine Disney-Produktion anschauen. Dies ist nicht verwunderlich, da die Musik zu „Sister Act“ vom 8-fachen Oscar-Preisträger Alan Menken stammt. Der US-Amerikaner komponierte populäre Songs zu Disney-Filmen wie „Die Schöne und das Biest“, „Arielle, die Meerjungfrau“ und „Aladdin“.

Ergänzt wird die musikalische Glanzleistung mit kreativ gestalteten und ständig wechselnden Bühnenbildern. Mal ist man in einer Polizeiwache, dann im Kloster und plötzlich in einer Bar. Ferner faszinieren die glitzernden und überaus bunten Nonnenkostüme, die keineswegs zum klassischen Bild einer strengen katholischen Kirche passen. Auf jeden Fall steckt viel Liebe im Detail. Insofern ist der Besuch des Musicals „Sister Act“, insbesondere in der vorweihnachtlichen Zeit, absolut zu empfehlen. Noch bis Ende Februar 2017 ist das Musical in Berlin zu sehen.

Promo-Trailer „Sister Act“

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