Schwerer Start für Werder Bremen in Südafrika

Etliche Komplikationen, kaum mitgereiste Fans und der Ausschluss von Zuschauern bei Testspielen

(2010sdafrika-Redaktion)

Öffentlichkeitswirksam wird das Training des SV Werder Bremen zur heimischen Winterpause im Gastland Südafrika von den hauseigenen Medien enthusiastisch mitverfolgt. Die Werder-Fans sollen ihre Mannschaft, trotz der rund 9.000 Kilometer Entfernung, hautnah miterleben können. Denn der Bundesligist hält sich vom 2. bis 13. Januar 2019 auf dem Trainingsgelände des Randburg FC im Stadtgebiet von Johannesburg auf. Dabei haben die Werder-Verantwortlichen mit etlichen Komplikationen zu kämpfen.

© Werder Bremen hat keinen einfachen Start in Südafrika. Komplikationen, kaum mitgereiste Fans und der Ausschluss von Zuschauern bei den Testspielen bestimmen den Alltag. So findet das Match gegen die Kaizer Chiefs im FNB-Stadion ohne Fans statt. (Quelle: Ndaba Dlamini/ MediaClubSouthAfrica.com)

Am heutigen Sonntag ist eine Testspielbegegnung gegen den Johannesburger Fußballklub Kaizer Chiefs unter der Führung des deutschen Trainers Ernst Middendorp geplant. Ursprünglich sollten die Johannesburger Fußballstars auf dem Trainingsgelände der Grün-Weißen gegen den hanseatischen Traditionsverein antreten. Allerdings ist durch die immense Hitzewelle und anschließenden Regenfälle der Rasen des Randburg FC erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden, sodass eine Schonung unvermeidlich geworden ist. Andernfalls könnte der Fußballplatz unbrauchbar werden.

Insofern haben sich die Manager von Werder Bremen und der Kaizer Chiefs kurzfristig auf die Verlagerung des Testspiels in das Heimatstadion der südafrikanischen Gegner einigen können. Ebenso hat man das Spiel aus bisher unbekannten Gründen zeitlich vorverlegen müssen. Das FNB-Stadion, ehemals bekannt als Soccer-City-Stadion und Austragungsstätte der Fußball-WM 2010, überzeugt mit seinen rund 95.000 Zuschauerplätzen. Aufgrund einer umstrittenen Verbandsregelung dürfen sich die Zuschauer das Match im Stadion nicht anschauen. Ähnliches gilt für das Match gegen BidVest Wits.

Denn die südafrikanische Fußballliga (PSL) akzeptiere keine Testspiele vor einem Publikum, wenn diese während der regulären Spielsaison stattfinden – heißt es. Aus diesem Grund hat Werder Bremen gestern angekündigt, die Begegnung auf YouTube live übertragen zu wollen. Hinzu kommt, dass deutlich weniger Fans aus Bremen ihr Team ins südliche Afrika begleitet haben. Es ist die Rede von gerade einmal 30 Fans. Und auch eins im vergangenen Jahr geplantes Spiel gegen eine internationale Mannschaft in Südafrika hat nicht geklappt. Werder Bremen hat durchaus einen schweren Start zu verkraften.

Eine Antwort zu “Schwerer Start für Werder Bremen in Südafrika

  1. Pingback: Werder Bremen erlebt Fiasko in Südafrika | SÜDAFRIKA - Land der Kontraste

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s