Berliner Zoo kann mit Südafrika mithalten

28.338 Tiere auf 3 Liegenschaften und rund 3,5 Millionen Besucher für das Jahr 2018. Ein Bericht

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika ist für seine außergewöhnlichen Safari-Touren bekannt. Krüger-Nationalpark und Pilanesberg begeistern Millionen von Gästen, darunter zahlreiche Touristen aus Deutschland. Hinzu kommen die Aquarien „Two Oceans“ in Kapstadt, das „uShaka Marine World“ in Durban und der Johannesburger Zoo. Dabei zeigt ein Blick nach Berlin, dass man nicht unbedingt nach Südafrika fliegen muss, um sich von der Kraft der Natur inspirieren zu lassen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich in Aquarium und Zoo um.

© Der Berliner Zoo zählt mit seinen 3,5 Millionen Besuchern allein im vergangenen Jahr zu den beliebtesten Sightseeing-Attraktionen in der Bundeshauptstadt. Touristen aus aller Welt, auch aus Südafrika, lassen sich von Zoo, Aquarium und Tierpark faszinieren.

Der artenreichste Zoo der Welt, die einzigen Pandas Deutschlands und der wohl flauschigste Eisbär-Nachwuchs überhaupt. In den Zoologischen Gärten Berlin wimmelt es nur so vor Superlativen.“, heißt es in einer Pressemitteilung der Zooverwaltung. Mit 28.338 Tieren, die zum Ende des vergangenen Jahres gezählt wurden, kann der Zoo in der Bundeshauptstadt mit Stolz behaupten, international betrachtet locker mithalten zu können. Durchaus hat Berlin eine Vielfalt von Tierarten anzubieten, die in den drei Liegenschaften Zoo, Aquarium und Tierpark zu bestaunen sind. Dabei macht die immense Auswahl der Tierarten eine Priorisierung für den einzelnen Zoobesucher unentbehrlich.

Leider war es nicht möglich, wegen Umbauarbeiten das Raubtierhaus im Zoo zu erkunden. Vermutlich erst im Sommer 2020 können die Jäger der Tierwelt beobachtet werden. Ungeachtet dessen hat es keinen Abbruch in der eigenen Freude getan, die übrigen Säugetiere wie Vögel, Amphibien, Reptilien, Fische und Insekten aufmerksam zu begleiten. So sind im Aquarium sowohl die Haie, als auch die übergroßen Fische und die leuchtenden Quallen unvergessen geblieben. Ebenso erweisen sich die Krokodile als beeindruckende Lebewesen, die unter tropischen Temperaturen die Aufmerksamkeit der Gäste genossen.

© Der im südlichen Afrika beheimatete Flusspferd kann bis zu 3 Meter groß und 4,5 Tonnen schwer werden. Der Hippopotamus amphibius, wie das Tier von Zoolgen genannt wird, gilt vom Aussterben bedroht. Der Bestand wird auf 125.000 bis 150.000 geschätzt. Im Berliner Zoo war das Interesse der Besucher besonders groß.

Vom Aquarium aus ging es anschließend direkt auf das Gelände des Zoos. Die parkähnliche Konstruktion verleitet einen selbst, bei Sonnenschein und milden Temperaturen bei der Brunnenanlage eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Doch die eigentliche Begeisterung entfaltete sich bei den bis zu 4.500 Kilogramm schweren Flusspferden, denen man beim Schwimmen zugucken konnte. Schnell versammelte sich in der entsprechenden Anlage eine Reihe von Schaulustigen, die ihre Blicke an den auch in Südafrika beheimateten Säugetieren nicht abwenden konnten. Eine ähnliche Sensation ergab sich bei den Robben, die unter Anleitung von Tierpflegern ihre Kunststücke vorführten.

Berliner Zoo und Aquarium konnten allein im Jahr 2018 über 3,5 Millionen Besucher von sich überzeugen. Die Pandas Meng Meng und Jiao Qing sowie das vor wenigen Monaten geborene kleine Spitzmaulnashorn Maisha haben gewiss ihren individuellen Beitrag am Besuchererfolg geleistet. Der Besuch beider Liegenschaften war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis, der die Artenvielfalt Südafrikas von der Felsenschildechse über den Spaltenskorpion bis hin zu den Antilopen wiederspiegelt. Im August 2019 feiert der Zoo Berlin sein bereits 175-jähriges Jubiläum, der mit einem besonderen Programm zelebriert werden soll. Man darf also gespannt sein.

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