Archiv der Kategorie: Business [Economy]

Freiwilligenarbeit für Deutsche in Südafrika

Südafrika ist sehr beliebt bei Volunteers aus dem deutschsprachigen Raum

(Ein Gastbeitrag von Konstanze Pfeiffer)

Ob als Volunteer in der Kinderbetreuung, Schule, im Krankenhaus, in einer Behinderteneinrichtung oder im Wildlife-Projekt – Südafrika steht in puncto Freiwilligenarbeit bei jungen Deutschen, Österreichern und Schweizern hoch im Kurs. So reisten in den letzten zwölf Jahren Tausende Teilnehmer/innen mit dem deutschen Veranstalter „Rainbow Garden Village“ nach Südafrika, um sich in einem Freiwilligen-Projekt zu engagieren.

© Ob als Volunteer in der Kinderbetreuung, Schule, im Krankenhaus, in einer Behinderteneinrichtung oder im Wildlife-Projekt – Südafrika steht in puncto Freiwilligenarbeit hoch im Kurs. 2007 nahm der Veranstalter „Rainbow Garden Village“ Südafrika mit ins Programm auf. (Quelle: RGV)

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Volkswagen testet ID.-Prototypen in Südafrika

Vollelektrische Autos unter höchster Geheimhaltung in Kapstadt erprobt. VW strebt Imagewechsel an

(Autor: Ghassan Abid)

Die Dieselaffäre hat dem Volkswagen-Automobilkonzern erheblich geschadet. Die Umsätze beim Verkauf von Neuwagen sind signifikant zurückgegangen, das Vertrauen der eigenen Kundschaft hat ein neues Rekordtief erreicht und die Bundesregierung verliert allmählich ihre Geduld mit den Wolfsburgern. Dazu drohen mehrere zivilrechtliche Klagen in Millionenhöhe. Bei dieser turbulenten Ausgangslage ist die kürzliche Erprobung des ID.-Prototypen in Südafrika bei der medialen Berichterstattung gänzlich untergegangen.

© Volkswagen setzt auf die Elektromotorisierung und strebt mit seinem ID.-Modell einen grundsätzlichen Imagewechsel und bedeutende Kundengewinne an. In Südafrika testete der Automobilhersteller zum Ende des vegangenen Jahres unter höchster Geheimhaltung sein Vorzeigeprojekt. (Quelle: Volkswagen)

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GTAI-Analysepapier zu Südafrika

Außenwirtschaftsexperten ignorieren wichtige Fakten bei der Bewertung des Investitionsstandorts

(2010sdafrika-Redaktion)

Germany Trade & Invest (GTAI), die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing mit Hauptsitz in Berlin, veröffentlichte am 23. November 2018 ein Analysepapier zum Investitionsstandort Südafrika nach dem Politikwechsel. Der Analyst Fausi Najjar hält im Papier fest, dass Erfolge bei der Mobilisierung in- und ausländischer Investitionen gemacht werden konnten, jedoch Herausforderungen nach wie vor bestehen bleiben. Beim näheren Betrachten der Analyse kommen erhebliche Zweifel auf.

© GTAI veröffentlichte im November 2018 ein Analysepapier zu Südafrika. Hierbei ignorieren die Außenwirtschaftsexperten wichtige Fakten bei der Bewertung des Investitionsstandorts. Die Präsidentschaft von Cyril Ramaphosa, der erst seit Februar 2018 im Amt ist, wird bereits als ´Erfolg´ bezeichnet. (Quelle: flickr/ Paul Saad)

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Entspannung für Autofahrer in Südafrika

Analysten erwarten sinkende Preise an landesweiten Tankstellen in vorweihnachtlicher Jahreszeit

(2010sdafrika-Redaktion)

In der kommenden Woche soll es für die südafrikanischen Autofahrer zu einer spürbaren Entlassung ihrer Geldbeutel kommen, so Analysten in entsprechenden Prognosemeldungen. Es wird erwartet, so zumindest berichten es mehrere Medien übereinstimmend, dass die Kraftstoffpreise in der festlichen Jahreszeit signifikant sinken werden. In den sozialen Medien zeigen sich zahlreiche Verbraucher in Zeiten hoher Inflationsraten deutlich erleichtert.

© Südafrikas Autofahrer können endlich aufatmen. Denn Analysten erwarten, dass die Preise an den landesweiten Tankstellen spürbar sinken werden. In Zeiten hoher Inflationsraten kommt diese Entwicklung vielen Verbrauchern mehr als gelegen. (Quelle: flickr/ Media Club South Africa)

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Zentralbank Südafrikas hebt Zinsen an

Kontinuierliche Verteuerung von Lebensmitteln und Benzin zwingen Preisstabilitätshüter zum Handeln

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Leben in Südafrika wird Jahr für Jahr teurer. Die Preise für Benzin, Lebensmittel und Kleidung steigen kontinuierlich, sodass sich etliche Südafrikaner die Frage stellen, wie lange diese Preisspirale überhaupt noch gut gehen kann. Wiederholt ist davon zu hören, dass das Geld beispielsweise für Grundnahrungsmittel wie Mais oder Milch nicht mehr ausreicht. Denn jährlich steigen die Preise für Waren und Dienstleistungen in Südafrika auf knapp 5 Prozent – 2008 sogar auf über 10 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die gegenwärtige Inflationsrate im Jahr bei knapp 2 Prozent. Aus diesem Grund musste die Zentralbank in Pretoria nun gegensteuern.

© Das Leben in Südafrika wird stetig teurer. Immer mehr Bürger können sich zunehmend weniger Lebensmittel leisten. Die Inflationsrate von rund 5 Prozent pro Jahr setzt weite Teile der Bevölkerung zu. Nun hat die Zentralbank den Leitzins erhöht, um entgegenwirken zu können. (Quelle: flickr/ Steve Crane)

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Keine Rettung für VBS-Mutual-Bank

Südafrikas Zentralbank bereitet rasche Abwicklung von korruptem Geldinstitut vor. Justiz ermittelt

(2010sdafrika-Redaktion)

Die südafrikanische Zentralbank SARB hat bekannt gegeben, die Abwicklung der VBS-Mutual-Bank schnellstmöglich zum Abschluss bringen zu wollen. Das Geldinstitut sei „hoffnungslos zahlungsunfähig“, sodass die Regulierungsbehörde den Prozess zur Schließung der Bank eingeleitet habe. Im März 2018 wurde die VBS aufgrund von Liquiditätsproblemen von der Zentralbank zwangsverwaltet, wodurch erst die immense Korruption ans Licht kam. Der materielle Schaden geht in die Millionen.

© Führende Mitarbeiter der südafrikanischen VBS-Mutual-Bank haben das Vermögen des Geldinstituts in Höhe von 112 Millionen Euro zur eigenen Bereicherung veruntreut. Die unter Zwangsverwaltung gestellte Bank ist insolvent. Im Bild ist das Management der VBS zu sehen. (Quelle: VBS-Mutual-Bank)

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Schmiergelder für Staatsaufträge

Ernste Korruptionsvorwürfe gegen deutsche IT-Konzerne in Südafrika: SAP SE und Software AG

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika gilt für deutsche Unternehmen weiterhin als zentrales Sprungbrett in den afrikanischen Markt. Rund 600 deutsche Firmen sind vor Ort aktiv und beschäftigen über 90.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 entfielen rund 81 Prozent der deutschen Bestandsinvestitionen in Subsahara-Afrika – konkret 6,5 Milliarden Euro – auf die Kaprepublik. Der Ruf der „Germans“ gilt als exzellent. Allerdings schaden zwei IT-Konzerne dem Image der deutschen Wirtschaft.

© Die beiden deutsche IT-Konzerne SAP SE und Software AG müssen sich in Südafrika wegen Korruptionsvorwürfen verantworten. In beiden Fällen geht es um umfangreiche Schmiergeldzahlungen an dubiose Firmen mit politischem Einfluss, um Staatsaufträge an Land zu ziehen. Die beiden Fälle schaden dem Image der deutschen Wirtschaft im südlichen Afrika. (Quelle: SAP AG / Reto Klar)

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