Archiv der Kategorie: Business [Economy]

Schmiergelder für Staatsaufträge

Ernste Korruptionsvorwürfe gegen deutsche IT-Konzerne in Südafrika: SAP SE und Software AG

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika gilt für deutsche Unternehmen weiterhin als zentrales Sprungbrett in den afrikanischen Markt. Rund 600 deutsche Firmen sind vor Ort aktiv und beschäftigen über 90.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 entfielen rund 81 Prozent der deutschen Bestandsinvestitionen in Subsahara-Afrika – konkret 6,5 Milliarden Euro – auf die Kaprepublik. Der Ruf der „Germans“ gilt als exzellent. Allerdings schaden zwei IT-Konzerne dem Image der deutschen Wirtschaft.

© Die beiden deutsche IT-Konzerne SAP SE und Software AG müssen sich in Südafrika wegen Korruptionsvorwürfen verantworten. In beiden Fällen geht es um umfangreiche Schmiergeldzahlungen an dubiose Firmen mit politischem Einfluss, um Staatsaufträge an Land zu ziehen. Die beiden Fälle schaden dem Image der deutschen Wirtschaft im südlichen Afrika. (Quelle: SAP AG / Reto Klar)

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Zentralbank-Chef warnt vor Verstaatlichung

Südafrikas oberster Banker kritisiert Regierungspartei ANC wegen Plänen zu politischer Einflussnahme

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrikas Zentralbank-Chef Lesetja Kganyago hat in einem Interview mit der Financial Times (FT) mit ungewohnt deutlichen Worten vor einer Einflussnahme seiner Institution durch die Regierungspartei ANC gewarnt. Der Ökonom untermauerte, dass das Land eine glaubwürdige Geldpolitik vorweise. Die Zentralbank agiere hierbei von ihrem Mandat her grundsätzlich unabhängig und von der Verfassung geschützt. Jedoch wolle der ANC genau diese Unabhängigkeit nun antasten.

© Südafrikas oberster Banker, der Zentralbank-Chef Lesetja Kganyago, hat in einem Interview mit der Financial Times vor einer politischen Einflussnahme seiner Institution durch die Regierung gewarnt. Sonst drohe der Verlust der Unabhängigkeit, so der Ökonom. (Quelle: flickr/ World Economic Forum)

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H&M öffnet wieder alle Filialen in Südafrika

Schwedens Textilkonzern kündigt Diversity-Maßnahmen und weitere Investitionen am Kap an

(2010sdafrika-Redaktion)

Der grüne Kapuzenpullover mit der englischen Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“, den H&M im Rahmen eines Werbebildes mit einem dunkelhäutigen Jungen auf der eigenen Webseite veröffentlichte, löste eine weltweite Empörung und dazu eine Gewalteskalation in Südafrika aus. Mehrere Geschäfte des schwedischen Textilkonzerns in Johannesburg wurden verwüstet, sodass man sich dazu entschlossen hatte, alle Standorte am Kap zu schließen. Nun erklärte H&M, die Filialen im südlichen Afrika wieder geöffnet zu haben. Zudem werde man mehrere Diversity-Schulungen in Anspruch nehmen.

© H&M kündigt nach dem Rassismusvorwurf und der Gewalteskalation in Südafrika weitreichende Maßnahmen an. So wurden alle Filialen am Kap wieder geöffnet. Ferner kooperiere der Konzern mit südafrikanischen NGOs im Diversity-Bereich. Zusätzlich werde man weitere Arbeitsplätze vor Ort schaffen. (Quelle: flickr/ Dickson Phua)

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H&M schließt alle Filialen in Südafrika

Rassismusvorwurf gegen Konzern schlägt in Gewalt gegen mehrere Johannesburger Läden um

(2010sdafrika-Redaktion)

Die mittlerweile zurückgenommene Werbeaktion mit einem dunkelhäutigen Jungen, der einen grünen Kapuzenpullover mit der englischen Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ trägt, hat das schwedische Textilhandelsunternehmen H&M in eine ernste Krise gestürzt: Die Aktien verlieren weiter an Wert, Künstler kündigen ihre Zusammenarbeit auf und international hagelt es an Rassismusvorwürfen gegen den Stockholmer Textilriesen. Nun schlägt die Kritik in Südafrika sogar in Gewalt um.

© Die weltweite Kritik an H&M reißt nicht ab. Dem schwedischen Textilkonzern wird Rassismus vorgeworfen, nachdem dieser ein Werbebild mit einem dunkelhäutigen Jungen veröffentlichte, der einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ trug. In Südafrika ist die Situation nun eskaliert. (Quelle: EFF)

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Mercedes testet autonomes Fahren in Südafrika

Fahrassistenzsysteme von erprobter S-Klasse-Limousine mit Fokus auf Kapstädter Fußgängererkennung

(2010sdafrika-Redaktion)

In welchem Land auf dem Globus kann das autonome bzw. automatisierte Fahren besser getestet werden als in Südafrika, dachte sich Mercedes-Benz. Denn der Straßenverkehr am Kap erweist sich zu Testzwecken als besonders geeignet. „Unterschiedliche Straßenbeläge, Wildtiere auf der Landstraße und viele Fußgänger, die oft völlig überraschend die Fahrbahn überqueren“, begründeten die Standortentscheidung des Stuttgarter Automobilkonzerns. Aus diesem Grund wurde unter dem Konzept „Intelligent World Drive“ ein Erprobungsfahrzeug aus der S-Klasse ans Kap der guten Hoffnung entsendet.

© Unter dem Konzept „Intelligent World Drive“ testet Mercedes-Benz mit einem Erprobungsfahrzeug der S‑Klasse automatisierte Fahrfunktionen auf fünf Kontinenten. Im Dezember 2017 schickte der Stuttgarter Automobilkonzern die Test-Limousine nach Südafrika, konkret in die Westkap-Provinz. (Quelle: Daimler)

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Starkes Smartphone-Wachstum in Südafrika

Sinkende Preise, aggressive Werbung und WLAN-Ausbreitung begünstigen Technik-Kauftrend

(2010sdafrika-Redaktion)

Immer mehr Südafrikaner legen sich ein Smartphone von Apple, Samsung oder Huawei zu. Denn der nationale Smartphone-Umsatz kletterte im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr um ganze 28% auf über 3 Millionen Einheiten. Zu dieser Erkenntnis kommt die südafrikanische Niederlassung des deutschen Marktforschungsunternehmens GfK in einer aktuellen Analyse, die der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ vorliegt. Seit der Expansion des Konzerns nach Südafrika erhebt dieses von Johannesburg und Durban aus repräsentative Daten zum Konsum- und Kaufverhalten im südlichen Afrika.

© Immer mehr Konsumenten in Südafrika begeistern sich für ein Smartphone. Der Umsatz hat gegenüber dem Vorjahr um rund ein Drittel zugenommen. Mittlerweile gebe es fast dreimal so viele Smartphones wie TV-Geräte im Land, so das Marktforschungsunternehmen GfK in einer aktuellen Analyse zum neuen Technik-Kauftrend. (Quelle: flickr/ stekelbes)

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Entdecken und Einkaufen

INDLU AFRICA steht für zeitgenössisches Design aus dem Süden Afrikas

(Ein Gastbeitrag von Simone Thörner)

Moderne und afrikanische Tradition verschmelzen miteinander sowie die unterschiedlichsten Materialien. Alle Produkte eignen sich für den täglichen Gebrauch und wurden von mir liebevoll ausgesucht. Mir ist es wichtig, dass sie in Handarbeit unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Es gibt keine Massenware und Alles ist „Made in Africa“. Durch unsere zahlreichen Reisen in den Süden Afrikas kenne ich viele Hersteller und Designer persönlich.

© INDLU AFRICA steht für zeitgenössisches Design aus dem Süden Afrikas. Über den Online-Shop von INDLU AFRICA sind hochwertige, innovative und einzigartige Produkte u.a. aus Südafrika zu erwerben. (Quelle: INDU AFRICA)

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