Archiv der Kategorie: Kultur und Gesellschaft [Culture and Society]

Kenako-Afrika-Festival 2019

Größtes Afrika-Event Berlins lädt zum achten Mal Öffentlichkeit ein. Zehntausende Besucher erwartet

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Kenako-Afrika-Festival in Berlin feiert in diesem Jahr zum nun achten Mal sein Bestehen. Vom 3. bis 14. Juli 2019 wird es am Alexanderplatz neben Diskussionen sowie Vorträgen unter dem Motto „Afrika im globalen Kontext“ auch Musik aus den verschiedensten Genres geben. Ebenso ist für das leibliche Wohl gesorgt. Die Besucher erwartet ein spannendes Programm auf dem größten Afrika-Event in der Bundeshauptstadt, das unter der Co-Schirmherrschaft des Bundesentwicklungsministeriums steht.

© Das Kenako-Afrika-Festival lädt in diesem Jahr zum nun achten Mal die Öffentlichkeit ein, um ein differenziertes Bild von Afrika zu vermitteln. Podiumsdiskussionen, Vorträge und Musikauftritte runden das Event in Berlin ab. (Quelle: Kenako-Afrika-Festival)

Weiterlesen

Berliner Zoo kann mit Südafrika mithalten

28.338 Tiere auf 3 Liegenschaften und rund 3,5 Millionen Besucher für das Jahr 2018. Ein Bericht

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika ist für seine außergewöhnlichen Safari-Touren bekannt. Krüger-Nationalpark und Pilanesberg begeistern Millionen von Gästen, darunter zahlreiche Touristen aus Deutschland. Hinzu kommen die Aquarien „Two Oceans“ in Kapstadt, das „uShaka Marine World“ in Durban und der Johannesburger Zoo. Dabei zeigt ein Blick nach Berlin, dass man nicht unbedingt nach Südafrika fliegen muss, um sich von der Kraft der Natur inspirieren zu lassen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich in Aquarium und Zoo um.

© Der Berliner Zoo zählt mit seinen 3,5 Millionen Besuchern allein im vergangenen Jahr zu den beliebtesten Sightseeing-Attraktionen in der Bundeshauptstadt. Touristen aus aller Welt, auch aus Südafrika, lassen sich von Zoo, Aquarium und Tierpark faszinieren.

Weiterlesen

Zirkus „Afrika! Afrika!“ auf Tournee

70 Künstler aus Afrika, den USA und der Diaspora begeistern Publikum mit sensationellen Shows

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist wieder soweit! Der Zirkus „Afrika! Afrika!“ geht auf Tournee, nachdem europaweit rund 4,5 Millionen Besucher diese grandiose Show hautnah miterleben durften. Mit Düsseldorf ist die diesjährige Premiere gefeiert worden. Die rund 70 Akrobaten, Sänger, Tänzer und Jongleure aus Staaten wie Südafrika, Äthiopien, Guinea, Kamerun, Tansania und den USA treten in zahlreichen Städten auf. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich die Show wie bereits im vergangenen Jahr an. Und wieder hat es eine Menge Freude bereitet, diesem Spektakel der Superlative zu folgen.

© Insgesamt hat „Afrika! Afrika!“ europaweit 4,5 Millionen Besucher von sich überzeugen können. Georges Momboye, der neue künstlerische Leiter der Produktion, setzt die Arbeit seines Vorgängers André Heller fort. 2019 ist die Show wieder auf Tournee.

Weiterlesen

Der Glaube am Aberglauben

Tote ins Leben zurückholen: Pastor Alph Lukau aus Südafrika wird von Fans als Prophet gefeiert

(Autor: Ghassan Abid)

Wenn der selbsternannte Pastor Alph Lukau in Südafrika auftritt, dann füllen sich ganze Säle mit tausenden von Menschen, die ihm begeistert zuhören, wenn er wieder wundersame Dinge vollbringt. So habe er beispielsweise verstorbene Menschen zurück ins Leben geholt, Erkrankungen wie HIV geheilt und Behinderungen wie das Blindsein einfach verschwinden lassen. Bis zu sieben Millionen Klicks generiert Lukau mit einzelnen YouTube-Videos, der nach eigenen Aussagen kein Mensch sei. Seine Fans sehen in ihn sogar einen Propheten, den Gott auf die Erde entsandt hat.

© Selbsternannte Pastoren wie Alph Lukau [im Bild r.] aus Johannesburg locken tausende Menschen zu den Predigten. Seine Videos im Internet werden millionenfach geklickt. Sein Fall zeigt, dass der Glaube am Aberglauben in Südafrika tief verwurzelt ist. (Quelle: Facebook/ Alph Lukau)

Weiterlesen

Spielfilm aus Südafrika auf Berlinale

„Flatland“ versucht sich mit Gesellschaftskritik, verliert sich aber in plakative Soap-Unterhaltung

(2010sdafrika-Redaktion)

Bei der diesjährigen Berlinale ist ein Spielfilm aus Südafrika vertreten, der in der Sektion Panorama im Wettbewerb steht. In „Flatland“ unter der Regie von Jenna Bass geht es um die Geschichten dreier Frauen. Für Natalie (gespielt von Nicole Fortuin) endet die Hochzeitsnacht in einem Albtraum. Sie flieht gemeinsam mit der hochschwangeren Poppie (Izel Bezuidenhout) in die Karoo-Wüste. Doch die Polizeibeamtin Beauty (Faith Baloyi) ist den Damen dicht auf den Fersen.

© Auf der 69. Berlinale ist der südafrikanische Spielfilm „Flatland“ unter der Regie von Jenna Bass zu sehen. Als Eröffnungsfilm in der Sektion Panorama behandelt dieser das Schicksal von drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Leider erinnert „Flatland“ an eine plakative Soap-Unterhaltung. (Quelle: Berlinale)

Weiterlesen

Verstorbene Promis im Jahr 2018

Eine Erinnerung an die Persönlichkeiten Südafrikas. Leidenschaft als Motivation

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika hat sich im Jahr 2018 von mehreren Persönlichkeiten verabschieden müssen. Einige von ihnen galten als internationale Ikonen und werden somit als Legenden in die Geschichtsbücher eingehen, darunter der Musiker Hugh Masekela, die Friedensaktivistin Winnie Madikizela-Mandela und der Fotograf Sam Nzima. Mit den Schauspielern Sandy Mokwena und David Phetoe, die vor allem im südlichen Afrika populär waren, verliert das Land zwei weitere öffentliche Personen, die die heutige Schauspielkunst der jungen Republik maßgeblich geprägt hatten und als Inspiration für die Jugend galten.

© Südafrika hat im Jahr 2018 mehrere Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kunst verloren. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stellt die fünf bedeutendsten Stars in einer Personenübersicht vor. (Quelle: GovernmentZA)

Weiterlesen

Kooperation zwischen ZDF und M-Net

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk aus Mainz arbeitet mit südafrikanischem Pay-TV-Sender zusammen

(2010sdafrika-Redaktion)

Das ZDF arbeitet erstmals mit dem Pay-TV-Sender M-Net bei der Verfilmung des Krimi-Romans „Rote Spur“ (Originaltitel „Trackers“) des Bestseller-Autors Deon Meyer zusammen. M-Net gehört zum südafrikanischen Medienkonzern Naspers mit einem Jahresumsatz von rund fünf Milliarden Euro. Der in Paarl unweit von Kapstadt geborene Schriftsteller Meyer wird als Drehbuchautor bei der Produktion mitwirken, teilte das ZDF in einer Pressemitteilung vom 4. Dezember 2018 mit.

© Das ZDF und M-Net vom südafrikanischen Medienkonzern Naspers werden bei der Verfilmung des Krimi-Romans „Rote Spur“ (Originaltitel „Trackers“) des Bestseller-Autors Deon Meyer zusammenarbeiten. Die 6-teilige Serie soll Anfang 2019 in Kapstadt und Umgebung gedreht werden. (Quelle: flickr/ warrenski)

Weiterlesen