Archiv der Kategorie: Kultur und Gesellschaft [Culture and Society]

Spielfilm aus Südafrika auf Berlinale

„Flatland“ versucht sich mit Gesellschaftskritik, verliert sich aber in plakative Soap-Unterhaltung

(2010sdafrika-Redaktion)

Bei der diesjährigen Berlinale ist ein Spielfilm aus Südafrika vertreten, der in der Sektion Panorama im Wettbewerb steht. In „Flatland“ unter der Regie von Jenna Bass geht es um die Geschichten dreier Frauen. Für Natalie (gespielt von Nicole Fortuin) endet die Hochzeitsnacht in einem Albtraum. Sie flieht gemeinsam mit der hochschwangeren Poppie (Izel Bezuidenhout) in die Karoo-Wüste. Doch die Polizeibeamtin Beauty (Faith Baloyi) ist den Damen dicht auf den Fersen.

© Auf der 69. Berlinale ist der südafrikanische Spielfilm „Flatland“ unter der Regie von Jenna Bass zu sehen. Als Eröffnungsfilm in der Sektion Panorama behandelt dieser das Schicksal von drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Leider erinnert „Flatland“ an eine plakative Soap-Unterhaltung. (Quelle: Berlinale)

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Verstorbene Promis im Jahr 2018

Eine Erinnerung an die Persönlichkeiten Südafrikas. Leidenschaft als Motivation

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika hat sich im Jahr 2018 von mehreren Persönlichkeiten verabschieden müssen. Einige von ihnen galten als internationale Ikonen und werden somit als Legenden in die Geschichtsbücher eingehen, darunter der Musiker Hugh Masekela, die Friedensaktivistin Winnie Madikizela-Mandela und der Fotograf Sam Nzima. Mit den Schauspielern Sandy Mokwena und David Phetoe, die vor allem im südlichen Afrika populär waren, verliert das Land zwei weitere öffentliche Personen, die die heutige Schauspielkunst der jungen Republik maßgeblich geprägt hatten und als Inspiration für die Jugend galten.

© Südafrika hat im Jahr 2018 mehrere Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kunst verloren. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stellt die fünf bedeutendsten Stars in einer Personenübersicht vor. (Quelle: GovernmentZA)

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Kooperation zwischen ZDF und M-Net

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk aus Mainz arbeitet mit südafrikanischem Pay-TV-Sender zusammen

(2010sdafrika-Redaktion)

Das ZDF arbeitet erstmals mit dem Pay-TV-Sender M-Net bei der Verfilmung des Krimi-Romans „Rote Spur“ (Originaltitel „Trackers“) des Bestseller-Autors Deon Meyer zusammen. M-Net gehört zum südafrikanischen Medienkonzern Naspers mit einem Jahresumsatz von rund fünf Milliarden Euro. Der in Paarl unweit von Kapstadt geborene Schriftsteller Meyer wird als Drehbuchautor bei der Produktion mitwirken, teilte das ZDF in einer Pressemitteilung vom 4. Dezember 2018 mit.

© Das ZDF und M-Net vom südafrikanischen Medienkonzern Naspers werden bei der Verfilmung des Krimi-Romans „Rote Spur“ (Originaltitel „Trackers“) des Bestseller-Autors Deon Meyer zusammenarbeiten. Die 6-teilige Serie soll Anfang 2019 in Kapstadt und Umgebung gedreht werden. (Quelle: flickr/ warrenski)

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Global Citizen Festival in Südafrika

Internationale Musikstars ehren unter großem Applaus Nelson Mandela im Johannesburger FNB-Stadium

(2010sdafrika-Redaktion)

Kaum ein Thema begeistert zurzeit die Öffentlichkeit so sehr, wie das gestrige Global Citizen Festival im FNB-Stadium. Der staatliche Rundfunk SABC übertrug das Johannesburger Konzert live und berichtete ausführlich über die Auftritte von Superstars wie Beyoncé, Jay-Z, Ed Sheeran, Oprah Winfrey, Usher, Coldplay aka Los Unidades, Pharrell Williams und Trevor Noah. Ebenso performten namhafte Künstler aus Südafrika und Nigeria.

© Das Global Citizen Festival in Südafrika war ein voller Erfolg. Hochkarätige Künstler aus den USA, Großbritannien, Nigeria und Südafrika traten auf. Dazu war die mediale Resonanz gewaltig. Die Veranstalter ehrten Nelson Mandela, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. (Quelle: flickr/ UN Women Gallery)

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MADI – Zelt der Sinne

Unvergessliche Orient-Show in Berlin entführt das Publikum in die Welt der Sinne. Ein Bericht

(Autor: Ghassan Abid)

Das in Kapstadt gelegene Bo-Kaap-Viertel mit seinen äußerst bunten Häuserfassaden verzaubert zahlreiche Gäste aus aller Welt. Das orientalisch-islamische Siedlungsgebiet am Tafelberg gilt zu den Top-Destinationen in Südafrika, zumal diesem Stadtteil eine gewisse Verzauberung der Gäste nachgesagt wird. Ähnlich verhält es sich mit „MADI – Zelt der Sinne“ im Norden Berlins, welches das Publikum in eine einzigartige Welt der Träume, Faszination und Genüsse mitnimmt. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich das durchaus außergewöhnliche Spektakel persönlich an.

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ besuchte das „MADI – Zelt der Sinne“ im Norden Berlins und ist begeistert. Show, Ambiente und Essen erinnern an Tauendndeiner Nacht. Ebenso stimmte das Preis-Leistungsverhältnis. Das Orient-Spektakel ist unvergesslich geblieben.

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Show „Vivid“ im Friedrichstadt-Palast

Eine Liebeserklärung an das Leben. Berliner Revue-Theater gelingt künstlerische Sensation

(Autor: Ghassan Abid)

Viele Südafrika-Reisende vertreten die Auffassung, dass man nur durch einen Aufenthalt am Kap die Schönheit des Lebens erleben könne. Doch die aktuelle Show im Friedrichstadt-Palast verdeutlicht die Tatsache, dass das Abtauchen in die Welt der Träume auch im Herzen Berlins möglich ist. Mit „Vivid“ gelingt dem Revue-Theater eine künstlerische Darbietung sondergleichen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich das neue, unvergessliche Spektakel an einem Oktoberabend an – und ist begeistert.

© Die aktuelle Show „Vivid“ im Friedrichstadt-Palast ist mit Produktionskosten in Höhe von 12 Millionen Euro die bislang teuerste Theaterproduktion Deutschlands. Die „Liebeserklärung an das Leben“ des Berliner Revue-Theaters erweist sich als künstlerische Sensation. (Quelle: Brinkhoff/Mögenburg)

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Musical „Carmen La Cubana“

Klassisches Opernstück trifft auf kubanische Revolution. Ausverkauf im Berliner Admiralspalast

(Autor: Ghassan Abid)

Die in Mannheim ansässige Eventagentur „BB Promotion“ hat sich in den letzten Jahren auf die Organisation von afro-kubanischen Shows spezialisiert. Allen voran mit „Soy de Cuba“, „The Bar at Buena Vista“ und „Ballet Revolución“ gelang es „BB Promotion“ ein Hauch von afro-lateinamerikanischer Kultur nach Europa zu bringen. Das Publikum zeigte sich stets begeistert. Mit dem neuen Musical „Carmen La Cubana“ wird versucht, an diese Tradition anzuknüpfen. Hierbei kooperiert die Agentur mit dem Pariser Théâtre du Châtelet.

© Die Kuba-Show „Carmen La Cubana“ findet zurzeit im Berliner Admiralspalast statt. Die ursprüngliche Oper „Carmen“ von Georges Bizet hat eine Neuinterpretation erfahren, die die kubanische Revolution in den Mittelpunkt der Aufführung rückt. (Quelle: BB Promotion/ Johan Persson)

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