Archiv der Kategorie: Literatur und Wissenschaft [Literature and Science]

Mathe-Genie kommt aus Südafrika

Dario Trinchero erhält bestmögliche Ergebnisse bei Tests der britischen Elite-Uni Cambridge University

(Autor: Ghassan Abid)

Dario Trinchero ist auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Teenager. Der 17-jährige Südafrikaner besucht das Somerset College in der Westkap-Provinz und genießt das Leben in vollen Zügen. Allerdings schlummert in ihn ein Genie. Denn nach Auswertung von Tests der britischen Elite-Universität Cambridge University, an denen der Schüler teilgenommen hatte, wurde eine hohe Intelligenz festgestellt. Trinchero zählt auf dem Gebiet der Mathematik bereits jetzt zu den Weltbesten.

GoodThingsGuy

© Der 17-jährige Südafrikaner Dario Trinchero ist ein Mathe-Genie. Tests der Elite-Universität Cambridge University hat er mit voller Punktzahl erfolgreich bestanden. Der begabte Schüler möchte bald Informatik und theoretische Physik an einer Hochschule in seiner Heimat studieren. (Quelle: GoodThingsGuy)

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Erste staatliche Autismus-Schule in Südafrika

Thulasizwe School in Soweto für Kinder mit neurologischen Entwicklungsstörungen

(Autor: Ghassan Abid)

Südafrika ist ein Land, dass durchaus über exzellente Schulen auf europäischen Niveau verfügt. Jedoch befinden sich diese meist in privater Hand. Die Inanspruchnahme entsprechender Bildungsangebote ist kostenintensiv. Die meisten Eltern verfügen nicht über das notwendige Einkommen. Sie müssen sich dafür in die meist im schlechten Zustand befindlichen Schulen des Staates begeben. Dabei werden individuelle Entwicklungsstörungen wie Autismus komplett ausgeblendet. In Soweto eröffnete kürzlich die erste staatliche Autismus-Schule.

Sonja

© Im Januar 2016 eröffnete in Soweto die Thulasizwe School for Autism, die erste staatliche Autismus-Schule des Landes. Bis dato deckten nur private Bildungseinrichtungen entsprechende kostenintensive Sonderbetreuungen ab. (Quelle: flickr/ Sonja)

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Körperwelten-Ausstellung droht das Ende

Gunther von Hagens Plastinate lockten seit Februar 2015 mehr als 160.000 Besucher in Berlin an

(2010sdafrika-Redaktion)

Nach dem Willen des Bezirksamts Berlin-Mitte und der evangelischen Kirche soll die Körperwelten-Ausstellung im Menschen Museum für immer dicht machen. Das zuständige Oberverwaltungsgericht teilte am 10. Dezember 2015 die Auffassung der Gegner und verfügte zudem die Schließung der umstrittenen Ausstellung am Alexanderplatz. Da das Urteil jedoch noch nicht rechtskräftig ist, bleibt diese für die Öffentlichkeit vorerst offen.

Gunther von Hagens

© Gunther von Hagens Körperwelten-Ausstellung im Menschen Museum in Berlin droht das aus, nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Schließung verfügt hatte. In Südafrika löste die umstrittene Show der Plastinate große Begeisterung aus – vor allem bei Wissenschaftlern. (Quelle: Gunther von Hagens, Institut für Plastination, Heidelberg, http://www.koerperwelten.de)

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Sensationsfund in Südafrika

Entdeckung des „Homo naledi“ als bedeutendste Errungenschaft der University of the Witwatersrand

(Autor: Ghassan Abid)

Der Sensationsfund in Südafrika ging am 10. September um die Welt und schaffte es sogar als Titelstory auf das Cover des SPIEGEL-Magazins. Die Entdeckung der bislang unbekannten Menschenart „Homo naledi“ dürfte die bedeutendste Errungenschaft der University of the Witwatersrand in Johannesburg darstellen. Das Forscherteam um Professor Lee Berger, das auch von deutschen Wissenschaftlern unterstützt wurde, katapultierte sich rasant an die Spitze der internationalen Anthropologie. Allerdings erfährt der aus den USA stammende Berger auch viel Kritik und Skepsis.

Homo naledi

© Zwei Jahre lang sammelte das südafrikanische Forscherteam um den US-Anthropologen Professor Lee Berger mehr als 1.550 Fossilienteile in der Rising-Star-Höhle. Man habe eine neue Spezies des Menschen entdeckt – den „Homo naledi“. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Name gesucht

Neue Pflanzenspezies in Südafrika entdeckt. Londoner Naturvereinigung versteigert in Kürze den Namen

(2010sdafrika-Redaktion)

Wenn Tiere oder Pflanzen von Forschern entdeckt werden, so ist es üblich, dass diese den Namen des Entdeckers tragen. Doch nicht im aktuellen Fall aus Südafrika. Denn eine Londoner Naturvereinigung, die Linnaean Society, veranstaltet am 24. Juni 2015 eine Auktion, bei welcher der Name der neu entdeckten Pflanzenspezies erkauft werden kann. Der Erlös soll dem WWF für Umweltmaßnahmen im Osten und Süden Afrikas zugute kommen.

Flower

© Name gesucht – eine neue Pflanzenspezies wurde in Südafrika entdeckt. Die kräftig leuchtend gelben Blüten lassen die neue Pflanzenspezies in voller Schönheit aufgehen. Nun versteigert eine Londoner Naturvereinigung den Namen. Der Erlös soll dem WWF zugute kommen. (Quelle: WWF)

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Wildkatzen-Kolumne

Katzenarten aus Südafrika: Mensch-(Raub)tier-Konflikt

(Autorin: Andrea C. Schäfer berichtet in ihrer Kolumne über gefährdete Katzenarten in Südafrika. Die Tierpsychologin arbeitet als freiwillige Mitarbeiterin auf der Katzenauffang- und -zuchtstation Wild Cats World, auf welcher sich Gäste über die wilden Katzen hautnah informieren lassen können.)

Für viele Farmer stellen Raubkatzen oder Wildhunde eine Gefahr für die Nutztiere dar. Dieser Konflikt ist jedoch schon viel älter. Während die San (Buschleute) als Jäger und Sammler noch keine Nutztierhaltung kannten, haben die in Richtung Süden einwandernden Bantu-Völker ihre Rinder und das Konzept der Viehhaltung mitgebracht. Durch die Rinder wurden nicht nur wilde Pflanzenfresser, sondern auch die San verdrängt.

Mensch-(Raub)tier-Konflikt

© In dieser Ausgabe der Wildkatzen-Kolumne behandelt Autorin Andrea C. Schäfer den Mensch-(Raub)tier-Konflikt.

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#RhodesHasFallen

Mehr als nur ein „Kampf um Statuen“

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Die Statue des stoisch in die Ferne blickenden Cecil John Rhodes, die 81 Jahre lang auf dem Campus der Universität von Kapstadt (UCT) stand, ist fort. Am frühen Donnerstagabend (9. April), um 17:30 Uhr hob der Kran den Sitzenden vom Sockel. Am Abend zuvor hatte der 30-köpfige Universitätsrat der UCT einstimmig beschlossen, das heftig umstrittene Sinnbild des britischen Imperialismus zu beseitigen.

Michael Walker

© Ganze 81 Jahre lang stand die Statue zu Ehren des britischen Unternehmers und Kolonialisten Cecil John Rhodes auf dem Campus der University of Cape Town. Gestern wurde diese nach wochenlanger Debatte entfernt. Sie sei ein Sinnbild des britischen Imperialismus, so die Studierendenschaft. Kap-Kolumnist Detlev Reichel schildert die Hintergründe und Folgen dieses historischen Ereignisses. (Quelle: M. Walker)

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