Archiv der Kategorie: News

Springboks erstmals mit schwarzem Kapitän

Siya Kolisi führt Südafrikas Rugby-Nationalmannschaft gegen England an. Eine historische Premiere

(2010sdafrika-Redaktion)

Wer sich mit der südafrikanischen Geschichte auseinandersetzt, der weiß, dass die Rugby-Nationalmannschaft eine bedeutende Rolle in der Verarbeitung der einstigen Rassentrennungspolitik spielt. Galten die „Springboks“ – wie die Auswahl auch bezeichnet wird – zur Apartheid noch als Symbol für den institutionellen Rassismus, so oblag ihnen bei der Rugby-WM 1995 unter der Aufsicht Nelson Mandelas der Auftrag zur nationalen Versöhnung. Insofern ist die Ernennung des dunkelhäutigen Siya Kolisi zum Kapitän der aus Weißen dominierenden Springboks als weiterer historischer Meilenstein zu werten.

© Siya Kolisi ist ein Superstar am Kap. Denn der schwarze Rugby-Spieler wurde zum Kapitän der aus Weißen dominierenden Springboks ernannt – das erste Mal in der Sportgeschichte Südafrikas überhaupt. (Quelle: Facebook/ Siya Kolisi)

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In eigener Sache: Informationen zur DSGVO

Datenschutzerklärung zur Verarbeitung personenbezogener Daten für Webangebot-Nutzer

(2010sdafrika-Redaktion)

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

© Der Datenschutz ist der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ besonders wichtig. Aus diesem Grund werden die Bestimmungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung DSGVO, die ab dem 25. Mai 2018 in Kraft treten, entsprechend beachtet und umgesetzt. (Quelle: flickr/ Dennis van der Heijden)

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Südafrika übt scharfe Kritik an Australien

Canberra debattiert über tausende Flüchtlingsvisa für weiße Farmer und verschärft Kap-Reisehinweise

(2010sdafrika-Redaktion)

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Pretoria und Canberra unterliegen einer starken Belastung, nachdem Australien unmittelbar nach der geplanten Umverteilung von Landbesitz das Verhältnis zu Südafrika neu bewertet hat. Denn die ANC-Regierung erwägt die entschädigungsfreie Enteignung von Farmern, also die Umverteilung von Agrarflächen weißer Grundbesitzer zugunsten der schwarzen Bevölkerung. Australien hingegen bezieht Stellung für die Weißen und erzürnt somit die Verantwortlichen in Südafrika.

© Australiens Innenminister Peter Dutton zählt den zu größten Kritikern weltweit, wenn es um die geplante Landreform in Südafrika geht. Er plädiert dafür, dass die weißen Farmer Südafrikas aus humanitären Gründen den Schutz eines „zivilisierten Landes“ erhalten sollten. Ferner wurden die Reisehinweise verschärft. (Quelle: Facebook/ Peter Dutton)

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„Day Zero“ konnte abgewendet werden

Kapstadt droht Trockenheit erst 2019. Stadtverwaltung trifft Vorsorge. Verbrauch bleibt reguliert

(2010sdafrika-Redaktion)

Kaum ein Thema beschäftigt die Bevölkerung von Kapstadt so sehr wie die drohende Dürre. Denn nach Berechnungen der Stadt sollte am 29. April 2018 das Trinkwasser für 4 Millionen Menschen abgestellt werden. Dann wurde der sogenannte „Day Zero“ auf den 12. April korrigiert, bedingt durch die heißen Temperaturen und den fehlenden Niederschlag. Erst durch erhebliche Regulierungen beim urbanen Wasserverbrauch konnte die drohende Katastrophe auf das kommende Jahr abgewendet werden. Die ausgearbeiteten Notfallpläne, die einen Einsatz von Polizei und Militär in der „Mother City“   vorsehen, liegen wieder in den Aktenschränken.

© Kapstadt kann vorerst aufatmen. Der „Day Zero“ konnte abgewendet werden. Die Stadtverwaltung versucht mit Unterstützung der Nationalregierung in Pretoria mit entsprechenden Investitionen die urbane Trinkwasserversorgung für 4 Millionen Menschen sicherzustellen. (Quelle: flickr/ Martyn Smith)

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Kap-Kolumne: Achtungserfolg für SAFTU

Südafrikas Gewerkschaftsbund SAFTU demonstriert Stärke und mobilisiert zum Generalstreik

(Autor: Detlev Reichel, Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals)

Mittwoch, 25. April 2018 – Der neue südafrikanische Gewerkschaftsbund SAFTU (South African Federation of Trade Unions) hat erstmals seine Stärke demonstriert. Tausende Arbeiterinnen und Arbeiter folgten dem Aufruf zu einem landesweiten Streik gegen geplante Änderungen im Arbeitsgesetz sowie die Einführung eines Mindeststundenlohns von 20 Rand (ca.1,30 Euro). Mit Demonstrationen in sechs Städten – Johannesburg, Durban, Bloemfontein, Kapstadt, Port Elizabeth und Polokwane – trugen die Gewerkschafter ihre Forderungen auf die Straße.

© Der südafrikanische Gewerkschaftsbund SAFTU hat erstmals seine Stärke demonstriert, hält Kap-Kolumnist Detlev Reichel fest. Denn tausende Arbeiterinnen und Arbeiter folgten am 25. April dem Aufruf zum Streik in Johannesburg, Durban, Bloemfontein, Kapstadt, Port Elizabeth und Polokwane. (Quelle: Detlev Reichel)

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Islamischer Staat in Südafrika

Terror-Ermittlungen gegen 4 ISIS-Anhänger wegen Entführung von Briten. FBI unterstützt Polizei

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Strafverfolgungsbehörden stehen seit mehreren Wochen im engen Informationsaustausch mit den britischen Sicherheitsbehörden und dem FBI, nachdem ein britisches Ehepaar am 12. Februar 2018 unweit der Stadt Vryheid im Osten Südafrikas verschwunden war. Die Anti-Terror-Ermittler der „Hawks“, der Elite-Einheit der nationalen Polizeibehörde SAPS, kamen schnell zu der Erkenntnis, dass eine mutmaßliche ISIS-Terrorzelle in Südafrika im Vermisstenfall verwickelt sei. Mittlerweile wird gegen 4 Personen ermittelt.

© Aktuell ermitteln Anti-Terror-Ermittler in Südafrika – in Kooperation mit britischen und US-amerikanischen Sicherheitsbehörden – wegen der Entführung eines britischen Paares gegen 4 ISIS-Anhänger. Bei den Angeklagten seien ISIS-Rekrutierungsmaterial und Bombenanleitungen gefunden worden. (Quelle: flickr/ Juan Antonio Capó)

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Jacob Zuma wird 7. Frau heiraten

Südafrikas Ex-Präsident plant Hochzeit mit 24-jähriger Conco. Altersunterschied bei 52 Jahren

(2010sdafrika-Redaktion)

Der ehemalige Staatspräsident Jacob Zuma, der nach massivem Druck durch seine Partei ANC am 14. Februar vom Amt zurücktreten musste, wird zum nun 7. Mal in den Bund der Ehe eingehen. Der 76-jährige Polygamist plant die 24-jährige Nonkanyiso Conco in naher Zukunft zu heiraten. Der Altersunterschied liegt somit bei 52 Jahren. Zudem sollen Zuma und Conco bereits ein gemeinsames Kind haben – das 23. bekannte Kind des ehemaligen Staatsoberhaupts von insgesamt 11 verschiedenen Frauen.

© Die 24-jähriger Nonkanyiso Conco [im Bild] hat gegenüber mehreren Medien bereits bestätigt, dass sie den früheren Staatspräsidenten Jacob Zuma heiraten wird. Somit wäre der Ex-Staatschef Südafrikas gleichzeitg mit 5 Frauen verheiratet. (Quelle: Facebook)

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