Archiv der Kategorie: News

Zentralbank Südafrikas hebt Zinsen an

Kontinuierliche Verteuerung von Lebensmitteln und Benzin zwingen Preisstabilitätshüter zum Handeln

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Leben in Südafrika wird Jahr für Jahr teurer. Die Preise für Benzin, Lebensmittel und Kleidung steigen kontinuierlich, sodass sich etliche Südafrikaner die Frage stellen, wie lange diese Preisspirale überhaupt noch gut gehen kann. Wiederholt ist davon zu hören, dass das Geld beispielsweise für Grundnahrungsmittel wie Mais oder Milch nicht mehr ausreicht. Denn jährlich steigen die Preise für Waren und Dienstleistungen in Südafrika auf knapp 5 Prozent – 2008 sogar auf über 10 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die gegenwärtige Inflationsrate im Jahr bei knapp 2 Prozent. Aus diesem Grund musste die Zentralbank in Pretoria nun gegensteuern.

© Das Leben in Südafrika wird stetig teurer. Immer mehr Bürger können sich zunehmend weniger Lebensmittel leisten. Die Inflationsrate von rund 5 Prozent pro Jahr setzt weite Teile der Bevölkerung zu. Nun hat die Zentralbank den Leitzins erhöht, um entgegenwirken zu können. (Quelle: flickr/ Steve Crane)

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MADI – Zelt der Sinne

Unvergessliche Orient-Show in Berlin entführt das Publikum in die Welt der Sinne. Ein Bericht

(Autor: Ghassan Abid)

Das in Kapstadt gelegene Bo-Kaap-Viertel mit seinen äußerst bunten Häuserfassaden verzaubert zahlreiche Gäste aus aller Welt. Das orientalisch-islamische Siedlungsgebiet am Tafelberg gilt zu den Top-Destinationen in Südafrika, zumal diesem Stadtteil eine gewisse Verzauberung der Gäste nachgesagt wird. Ähnlich verhält es sich mit „MADI – Zelt der Sinne“ im Norden Berlins, welches das Publikum in eine einzigartige Welt der Träume, Faszination und Genüsse mitnimmt. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich das durchaus außergewöhnliche Spektakel persönlich an.

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ besuchte das „MADI – Zelt der Sinne“ im Norden Berlins und ist begeistert. Show, Ambiente und Essen erinnern an Tauendndeiner Nacht. Ebenso stimmte das Preis-Leistungsverhältnis. Das Orient-Spektakel ist unvergesslich geblieben.

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Keine Rettung für VBS-Mutual-Bank

Südafrikas Zentralbank bereitet rasche Abwicklung von korruptem Geldinstitut vor. Justiz ermittelt

(2010sdafrika-Redaktion)

Die südafrikanische Zentralbank SARB hat bekannt gegeben, die Abwicklung der VBS-Mutual-Bank schnellstmöglich zum Abschluss bringen zu wollen. Das Geldinstitut sei „hoffnungslos zahlungsunfähig“, sodass die Regulierungsbehörde den Prozess zur Schließung der Bank eingeleitet habe. Im März 2018 wurde die VBS aufgrund von Liquiditätsproblemen von der Zentralbank zwangsverwaltet, wodurch erst die immense Korruption ans Licht kam. Der materielle Schaden geht in die Millionen.

© Führende Mitarbeiter der südafrikanischen VBS-Mutual-Bank haben das Vermögen des Geldinstituts in Höhe von 112 Millionen Euro zur eigenen Bereicherung veruntreut. Die unter Zwangsverwaltung gestellte Bank ist insolvent. Im Bild ist das Management der VBS zu sehen. (Quelle: VBS-Mutual-Bank)

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„Heilsbringer sind in Afrika nicht gewünscht“

Im Interview mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten und CDU-Politiker Charles M. Huber

(Autor: Ghassan Abid)

© Der Münchener Afrika-Experte Charles M. Huber war von 2013 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Für die CDU trat der Sohn eines senegalesischen Diplomaten für eine gleichberechtigte Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland und den Staaten Afrikas ein. Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stand Huber für ein Interview zur Verfügung. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Charles M. Huber, Mitglied des Deutschen Bundestages a.D. und Politiker der CDU. Zuallererst die Frage an Sie, wie Sie den Rückzug Ihrer Parteivorsitzenden Angela Merkel bewerten?

Antwort: Ich werte ihn als positiv und ehrenhaft. Die niedrigen Umfragewerte unserer Partei wurden weitgehend ihrer Entscheidung für eine ungeregelte Flüchtlingspolitik zugeschrieben; auch das Erstarken der ultranationalen AfD. Dieses Argument ist schwer zu entkräften. Sie ist Ihrer Verantwortung gegenüber der Partei gerecht geworden, auch dahingehend, dass diese in der Regierung wieder den vielschichtigen Aufgaben einer Regierungspartei gerecht werden kann und sich nicht permanent und medienwirksam mit der Schuldfrage der abnehmenden Akzeptanz von Volksparteien in Deutschland auseinandersetzen muss. Wir haben als stärkste Industrienation in der EU nicht nur eine deutsche, sondern auch eine europäische Verantwortung. Auch da benutzen einige das Thema Migration, um von eigenen fiskal-strukturellen Fehlleistungen auf nationaler Ebene abzuleisten, wie Herr Salvini in Italien.

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Initiative „Compact with Africa“

Südafrikas Präsident Ramaphosa wirbt in Berlin für mehr private Investitionen aus Deutschland

(Autor: Ghassan Abid)

Am 30. Oktober 2018 trafen sich 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, um im Rahmen der Initiative „Compact with Africa“ die Investitionsbedingungen in ausgewählten Staaten Afrikas zu verbessern. Längerfristiges Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und somit die illegale Migration von Afrika nach Europa einzudämmen. Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa reiste bereits einen Tag zuvor an, um sein Land zu promoten.

© Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa warb Ende Oktober 2018 anlässlich der G20-Initiative „Compact with Africa“ in der deutschen Bundeshauptstadt für mehr Investitionen. Der ANC-Parteivorsitzende kam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. (Quelle: flickr/ GovermentZA)

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Vergebung statt Vergeltung

Wahrheitskommission legte heute vor 20 Jahren Abschlussbericht zur Vergangenheitsbewältigung vor

(2010sdafrika-Redaktion)

Vor genau 20 Jahren, am 29. Oktober 1998, wurde der damalige anglikanische Erzbischof Desmond Tutu von Südafrikas Staatspräsidenten Nelson Mandela persönlich empfangen. Tutu, der den Vorsitz der Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC) innehatte, legte fünf dicke Bände mit über 4.500 Seiten vor. Jede einzelne Seite befasst sich mit den Verbrechen des Apartheidregimes ab dem 1. März 1960 – eingeschlossen das Massaker von Sharpeville vom selben Monat. Drei Jahre Vergangenheitsbewältigung mündeten in knapp 1.000 Seiten mit den Namen der Opfer.

© Desmond Tutu leitete den Vorsitz der Wahrheits- und Versöhnungskommission (TRC), die die Verbrechen des Apartheidregimes aufarbeitete. Am 29. Oktober 1998, heute vor 20 Jahren, präsentierte der südafrikanische Friedensnobelpreisträger den Abschlussbericht mit seinen rund 4.500 Seiten. (Quelle: flickr/ Skoll Foundation)

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Show „Vivid“ im Friedrichstadt-Palast

Eine Liebeserklärung an das Leben. Berliner Revue-Theater gelingt künstlerische Sensation

(Autor: Ghassan Abid)

Viele Südafrika-Reisende vertreten die Auffassung, dass man nur durch einen Aufenthalt am Kap die Schönheit des Lebens erleben könne. Doch die aktuelle Show im Friedrichstadt-Palast verdeutlicht die Tatsache, dass das Abtauchen in die Welt der Träume auch im Herzen Berlins möglich ist. Mit „Vivid“ gelingt dem Revue-Theater eine künstlerische Darbietung sondergleichen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich das neue, unvergessliche Spektakel an einem Oktoberabend an – und ist begeistert.

© Die aktuelle Show „Vivid“ im Friedrichstadt-Palast ist mit Produktionskosten in Höhe von 12 Millionen Euro die bislang teuerste Theaterproduktion Deutschlands. Die „Liebeserklärung an das Leben“ des Berliner Revue-Theaters erweist sich als künstlerische Sensation. (Quelle: Brinkhoff/Mögenburg)

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