Archiv der Kategorie: Panorama

Hitzewelle bringt Südafrika ins Schwitzen

Weihnachten bei bis zu 40 Grad Celsius. Wetterdienst warnt nun vor starken Gewitterstürmen

(2010sdafrika-Redaktion)

Während in Deutschland die Familien das Weihnachtsfest bei kühlen Temperaturen in besinnlicher Atmosphäre und mit leckeren Speisen genießen konnten, wird in Südafrika seit Tagen bei Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius stark geschwitzt. Die in der südlichen Hemisphäre vorherrschende Sommerzeit ist üblich, doch ist es gegenwärtig so heiß wie lange nicht mehr. Nach der Hitzewelle warnt der Wetterdienst Südafrikas vor starken Gewitterstürmen. Entsprechende Wetterwarnungen liegen vor.

© Eine Hitzewelle hat Südafrika über die Weihnachtsfeiertage gepackt. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gehört das Schwitzen zum Alltag. Der Wetterdienst kündigt eine leichte Abkühlung an, verbunden mit Gewitterstürmen. (Quelle: flickr/ Martin Heigan)

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Giraffenköpfe im eigenen Auto

Serengeti-Park in Hodenhagen überzeugt mit einem Mix aus Zoo, Safari und Rummel

(Autor: Ghassan Abid)

Wer die „Big Five“ – also Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden – bei einer Safari gesichtet hat, der hat das ganz große Los gezogen. Zumindest in Südafrika gilt das Antreffen dieser fünf Wildtiere als großer Erfolg für ein Busch-Abenteuer im südlichen Afrika. Wenn jemandem jedoch das nötige Kleingeld für die Reise ans Kap fehlen sollte, der hat die Möglichkeit, den Serengeti-Park in Hodenhagen bei Hannover mit über 1.500 Tieren zu bestaunen.

© „Guck mal, da ist ein Zebra!“. Mitten in Deutschland, genauer gesagt in Hodenhagen bei Hannover, befindet sich der Serengeti-Park mit seinen über 1.500 Tieren. Am 19. August 1974 wurde der Nationalpark eröffnet. Im Jahr 2016 konnte der Park über 750.000 Besucher von sich überzeugen – Tendenz steigend.

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Charlize Theron beklagt Rassismus in den USA

Südafrikas Hollywood-Star schließt Auswanderung aus den Vereinigten Staaten nicht mehr aus

(2010sdafrika-Redaktion)

Charlize Theron ist mit Abstand die prominenteste und erfolgreichste Schauspielerin Südafrikas weltweit. Die 1975 im südafrikanischen Benoni geborene Oscar-Preisträgerin, welche auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, zählt zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods. Mit Hauptrollen in Filmen wie „Monster“, „Kaltes Land“ und „Atomic Blonde“ hat sie sich in die Herzen vieler Filmfans katapultiert. Ein am 12. April veröffentlichtes Interview mit dem Elle-Magazin sorgt nun für Aufsehen.

© Charlize Theron sorgt mit einem Interview mit dem Magazin „Elle“ für Aufsehen. Denn die Südafrikanerin erwägt bei einem Fortschreiten des Rassismus eine Auswanderung aus den USA. Die Oscar-Preisträgerin ist Mutter zweier dunkelhäutiger Kinder. (Quelle: flickr/ Gage Skidmore)

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Scientology baut Präsenz in Südafrika aus

Umstrittene US-Sekte eröffnet vor 1.500 Gästen weitere Kirche im Norden Johannesburgs

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ beobachtet seit dem Jahr 2013 die Aktivitäten der Scientology-Kirche in Südafrika, welche von den deutschen Sicherheitsbehörden als verfassungsfeindliche Organisation eingestuft wird. Kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr, am 23. Dezember, eröffneten die Scientologen auf einer Fläche von 70.000 Square-Foot (ca. 6.500 Quadratmeter) eine weitere Niederlassung in Johannesburg North. Rund 1.500 Gäste sollen die Neueröffnung zelebriert haben. Während in Deutschland der Einfluss abnimmt, schreitet die Expansion in Südafrika kontinuierlich voran.

© Die Scientology-Organisation eröffnete am 23. Dezember 2017 ihre nun neunte Niederlassung in Südafrika. Mehr als 1.500 Besucher sollen nach Angaben der US-Sekte in den Norden Johannesburg erschienen sein. Nach wie vor wird Scientology am Kap nicht als Gefahr wahrgenommen. (Quelle: Scientology South Africa)

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Kendall Jones sucht erneute Provokation

US-Trophäenjägerin veröffentlicht neues Video zur brutalen Jagd eines Krokodils in Südafrika

(Autor: Ghassan Abid)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ berichtete am 23. Juni 2014 als erste Presse im deutschsprachigen Raum überhaupt und womöglich weltweit über die US-Tierjägerin Kendall Jones, die sich auf Trophäenjagd im südlichen Afrika begab. „I’m in AFRICA y´all“, untermauerte die damals 20-jährige Texanerin ihre Freude an der Jagd von vom Aussterben bedrohten Tieren. Medien aus aller Welt griffen den eigenen Artikel auf. Außerdem zeigte sich die Öffentlichkeit entzweit. Im Jahr 2018 wiederholt sich dieses Szenario, sodass von einer erneuten Provokation auszugehen ist.

© Die US-amerikanische Trophäenjägerin reiste im Sommer 2016 zum nun sechsten Mal ins südliche Afrika, um ihre „Dangerous Seven“ voll zu kriegen. Hierzu zählen die Tiere Kapbüffel, Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Flusspferd und Krokodil. Dieses Erlebnis veröffentlichte sie 2018 via YouTube. (Quelle: Screenshot/ YouTube)

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Friedliche Silvester-Feierlichkeiten in Südafrika

Hunderttausende Partyfreudige zelebrieren Jahreswechsel mit Feuerwerk, Essen und Musik

(2010sdafrika-Redaktion)

Im ganzen Land feierten hunderttausende Partyfreudige den Jahreswechsel im öffentlichen Raum – mit buntem Feuerwerk, leckerem Essen und lauter Musik. In Johannesburg, Port Elizabeth und Durban wurden Konzerte abgehalten, während es in Kapstadt das wohl größte Feuerwerkspektakel Südafrikas gab. Nicht ohne Grund erweist sich die „Mother City“, wie Kapstadt von den Bewohnern auch gerne genannt wird, als absolutes Highlight für Touristen aus aller Welt. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wünscht der Leserschaft ein frohes neues Jahr, verbunden mit viel Gesundheit, Lebensfreude und beruflichem Erfolg.

New Year’s Eve-Feuerwerk in Kapstadt (Archivmaterial)

Urteil gegen Oscar Pistorius ist gerecht

Umfrage-Teilnehmer bestätigen mehrheitlich Strafmaß des Obersten Berufungsgericht Südafrikas

(2010sdafrika-Redaktion)

Die nahezu Verdopplung des Strafmaßes gegen Oscar Pistorius durch den Supreme Court of Appeal hat internationales Aufsehen gesorgt. Der 31-jährige Paralympics-Star hat statt der 6 Jahre nun über 13 Jahre im Atteridgeville-Gefängnis zu verweilen. Im Rahmen einer Umfrage der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, welche im einwöchigen Abstimmungszeitraum eine rege Beteiligung erfuhr, kamen 77,78 Prozent der Teilnehmenden zum Ergebnis, dass das Urteil wegen Totschlags gerecht sei. Hingegen empfanden 22,22 Prozent das Strafmaß als überzogen.

© Die Verdopplung des Strafmaßes gegen den südafrikanischen Paralympics-Star Oscar Pistorius von 6 auf über 13 Jahre fand öffentliche Zustimmung. In einer Umfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ hielt eine 78-Prozent-Mehrheit der Abstimmenden die Verschärfung gegen den 31-Jährigen für gerecht. (Quelle: flickr/ Chris Geatch)

Anmerkung der Redaktion: Die durchgeführte Umfrage ist nicht repräsentativ.