Archiv der Kategorie: Sport [Sport]

Caster Semenya verliert Rechtsstreit

Leichtathletik-Weltverband IAAF setzt sich gegen südafrikanische Leichtathletin durch

(2010sdafrika-Redaktion)

Die zweifache südafrikanische 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat den Rechtsstreit gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF verloren. Der Internationale Sportgerichtshof CAS mit Sitz im schweizerischen Lausanne veröffentlichte heute eine Pressemeldung sowie eine Stellungnahme des Vorstands, wonach die Einführung eines Testosteron-Limits bei Sportlerinnen rechtlich zulässig und nicht zu beanstanden sei. Semenya zeigt sich über die Entscheidung des Sportgerichts enttäuscht.

© Caster Semenya hat den Rechtsstreit gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF verloren. Das Schiedsgericht CAS bekräftigt, dass intersexuelle Sportlerinnen ihren Testosteronwert senken müssten, um den fairen Wettbewerb sicherzustellen. (Quelle: Twitter/ caster800m)

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Caster Semenya ist nicht allein

Südafrika unterstützt Leichtathletik-Sportlerin bei Verfahren gegen umstrittene Testosteron-Regel

(Autor: Ghassan Abid)

Das Aushängeschild Südafrikas in der Leichtathletik – die zweifache 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya – geht vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF vor, nachdem dieser im vergangenen Jahr ein Testosteron-Limit bei Frauen einführte. Eine Studie des IAAF belege, dass intersexuelle Athletinnen aufgrund ihres höheren Testosteron-Spiegels einen deutlichen Wettbewerbsvorteil hätten, der zu regulieren sei. Die damit verbundene Aufregung in Südafrika gegen den IAAF ist ebenso groß wie die Unterstützung für Semenya.

© Caster Semenya klagt gegen den Leichtathletik-Weltverband IAAF, der ein Testosteron-Limit bei Sportlerinnen eingeführt hat. Südafrikas Regierung hat sich schützend hinter Semenya gestellt und spricht von Diskriminierung. (Quelle: flickr/ Jon Connell)

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Werder Bremen erlebt Fiasko in Südafrika

Trainer Florian Kohfeldt war genervt, Spieler sind frustriert und mitgereiste Journalisten wurden beraubt

(2010sdafrika-Redaktion)

Der SV Werder Bremen verbrachte die Winterpause vom 2. bis 13. Januar 2019 im Johannesburger Trainingslager. Viele Eindrücke konnten die Grün-Weißen von Land und Leute sammeln. Entsprechend positiv fällt die offizielle Bilanz des Bundesligisten aus, der die dortigen Trainingsbedingungen als gut bezeichnet. Allerdings konnte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ aus Klubkreisen in Erfahrung bringen, dass Werder alles andere als zufrieden war. Denn die Liste der aufgetretenen Komplikationen ist lang geworden.

© Der Bundesligist SV Werder Bremen zieht offiziell eine positive Bilanz zum Trainingslager in Südafrika, das von der DFL bezuschusst wurde. Allerdings konnte die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ in Erfahrung bringen, dass die Grün-Weißen alles andere als zufrieden waren. (Quelle: Kaizer Chiefs)

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Schwerer Start für Werder Bremen in Südafrika

Etliche Komplikationen, kaum mitgereiste Fans und der Ausschluss von Zuschauern bei Testspielen

(2010sdafrika-Redaktion)

Öffentlichkeitswirksam wird das Training des SV Werder Bremen zur heimischen Winterpause im Gastland Südafrika von den hauseigenen Medien enthusiastisch mitverfolgt. Die Werder-Fans sollen ihre Mannschaft, trotz der rund 9.000 Kilometer Entfernung, hautnah miterleben können. Denn der Bundesligist hält sich vom 2. bis 13. Januar 2019 auf dem Trainingsgelände des Randburg FC im Stadtgebiet von Johannesburg auf. Dabei haben die Werder-Verantwortlichen mit etlichen Komplikationen zu kämpfen.

© Werder Bremen hat keinen einfachen Start in Südafrika. Komplikationen, kaum mitgereiste Fans und der Ausschluss von Zuschauern bei den Testspielen bestimmen den Alltag. So findet das Match gegen die Kaizer Chiefs im FNB-Stadion ohne Fans statt. (Quelle: Ndaba Dlamini/ MediaClubSouthAfrica.com)

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Fußballprofis auf dem Weg nach Südafrika

Bundesligist SV Werder Bremen bricht zum Trainingslager nach Johannesburg auf

(Autor: Ghassan Abid)

Die Freude von Martin Schäfer, dem deutschen Botschafter in Südafrika, ist riesig, nachdem der gebürtige Bremer davon gehört hat, dass sein favorisierter Fußballklub Werder Bremen zum Trainingslager nach Südafrika anreisen wird. Denn der Bundesligist wird vom 2. bis 13. Januar 2019 auf dem Trainingsgelände des Randburg FC im Stadtgebiet von Johannesburg auflaufen. Geplant sind neben dem klassischen Training auch zwei Testspiele gegen namhafte Vereine der südafrikanischen Profiliga.

© Es geht vom repräsentativen Bremer Weser-Stadion [im Bild] zum bescheidenen Trainingsgelände des Randburg FC in Johannesburg. Die Grün-Weißen verbringen die heimische Winterzeit im sommerlichen Südafrika, um vor Ort zu trainieren und zwei Testspiele gegen namhafte Klubs zu bestreiten. (Quelle: Werder Bremen)

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„Jahrhunderttrainer“ wieder in Südafrika

Ernst Middendorp erhält erneut Vertrag beim Johannesburger Fußballklub Kaizer Chiefs

(2010sdafrika-Redaktion)

Der deutsche Fußballtrainer Ernst Middendorp ist eine bekannte Größe im südafrikanischen Fußballgeschäft. Der gebürtige Niedersachse trainierte mehrere Profiklubs der Premier Soccer League (PSL), dem Gegenstück zur Bundesliga, wurde jedoch immer wieder entlassen. Wiederholt setzten ihn südafrikanische Profiklubs – teils nur nach wenigen Monaten – vor die Tür. Überraschend erweist sich eine Pressemeldung der Kaizer Chiefs vom 7. Dezember 2018, wonach der 60-Jährige nach Südafrika zurückgekehrt ist.

© Ernst Middendorp ist nach Südafrika zurückgekehrt. Sein ehemaliger Verein, die Kaizer Chiefs aus Johannesburg, haben dem ehemaligen Coach von Arminia Bielefeld einen neuen Vertrag angeboten. Zuvor wurde der Fußballtrainer von verschiedenen Vereinen am Kap wiederholt entlassen. (Quelle: Facebook/ Kaizer Chiefs)

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Springboks erstmals mit schwarzem Kapitän

Siya Kolisi führt Südafrikas Rugby-Nationalmannschaft gegen England an. Eine historische Premiere

(2010sdafrika-Redaktion)

Wer sich mit der südafrikanischen Geschichte auseinandersetzt, der weiß, dass die Rugby-Nationalmannschaft eine bedeutende Rolle in der Verarbeitung der einstigen Rassentrennungspolitik spielt. Galten die „Springboks“ – wie die Auswahl auch bezeichnet wird – zur Apartheid noch als Symbol für den institutionellen Rassismus, so oblag ihnen bei der Rugby-WM 1995 unter der Aufsicht Nelson Mandelas der Auftrag zur nationalen Versöhnung. Insofern ist die Ernennung des dunkelhäutigen Siya Kolisi zum Kapitän der aus Weißen dominierenden Springboks als weiterer historischer Meilenstein zu werten.

© Siya Kolisi ist ein Superstar am Kap. Denn der schwarze Rugby-Spieler wurde zum Kapitän der aus Weißen dominierenden Springboks ernannt – das erste Mal in der Sportgeschichte Südafrikas überhaupt. (Quelle: Facebook/ Siya Kolisi)

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