Schlagwort-Archive: 2013-05-28

Kenako-Festival 2013 verabschiedet sich

Verantwortlichkeiten, Effektivität und Einflussnahme. Streitgespräche auf dem größten Afrika-Festival in Berlin

(2010sdafrika-Redaktion)

Vom 23. bis 26. Mai 2013 fand die zweite Auflage des Kenako-Festivals am Berliner Alexanderplatz statt. Tausende Gäste lauschten afrikanischer Musik, probierten afrikanische Speisen und wirkten bei Diskussionen mit Afrika-Experten mit. Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, moderierte die Veranstaltung „Deutsch-afrikanische Zusammenarbeit“ und trat bei der Podiumsdiskussion „Die Afrikanische Union: ein Papiertiger?“ als Referent auf. Zwei Berichte zu beiden Podien.

    © Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzerlin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste", zu sehen.

© Auf dem Kenako-Festival 2013 wurde viel gestritten über die Gegenwart, die Zukunft und das westliche Engagement in Afrika. Afrika-Experten der nördlichen und südlichen Hemisphäre diskutierten, teilweise emotional, über die Chancen und Risiken auf dem aufstrebenden Kontinent. Kritisiert wurde von allen Teilnehmern, dass die deutschen Medien zu negativ über Afrika berichten. Auch der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, nahm auf dem Festival an der Debatte teil. Im Bild ist Nooke mit Ghassan Abid, Chefredakteur von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, zu sehen.

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Mandela-Film in der Postproduktion

Einziger von Nelson Mandela autorisierter Film über sein Leben kommt im November 2013 ins Kino

(2010sdafrika-Redaktion)

Nachtrag: Nach unbestätigten Angaben eines französischen Journalisten soll der Film über den Senator Filmverleih im 1. Quartal 2014 in den deutschen Kinos zu sehen sein. Diese Information kursierte beim Festival in Cannes.

Idris Elba wird in wenigen Monaten in der weltweiten Presse zu hören, zu lesen und zu sehen sein. Der britische Schauspieler, mit familiären Wurzeln in Sierra Leone und Ghana, ist vielen Zuschauern eher aus Filmen wie „Obsessed“ mit den Darstellerinnen Beyoncé Knowles und Ali Larter bekannt. Nun wird ihn die Rolle des Anti-Apartheids-Aktivisten Nelson Mandela auf Dauer prägen. Zweifellos dürfte sein aktuellster Film mit der wichtigsten Rolle seines gesamten Lebens verbunden sein.

© Im November 2013 kommt der einzige von Nelson Mandela autorisierte Film [hier offizielles Filmplakat) über sein Leben ins Kino. Die Rolle des Anti-Apartheids-Aktivisten spielt in „Mandela: Long Walk to Freedom“ der britische Schauspieler Idris Elba. Die Produktion übernimmt der in Durban lebende Anant Singh.

© Im November 2013 kommt der einzige von Nelson Mandela autorisierte Film [hier offizielles Filmplakat) über sein Leben ins Kino. Die Rolle des Anti-Apartheids-Aktivisten spielt in „Mandela: Long Walk to Freedom“ der britische Schauspieler Idris Elba. Die Produktion übernimmt der in Durban lebende Anant Singh.

In der von Mandela einzigen autorisierten Verfilmung „Mandela: Long Walk to Freedom“ steht der mittlerweile in New York lebende Emmy- und Golden Globe-Preisträger vor der großen Herausforderung, das Leben einer weltweiten Ikone realitätsnah zu verkörpern. Sieben Jahre lang soll die Realisierung des Films angedauert haben. Immer wieder mussten Absprachen geführt werden, unter anderem mit Nelson Mandela.

Gegenwärtig befindet sich der Spielfilm in der Postproduktion, der künstlerischen Nachbeabeitung. Anant Singh, ein indischstämmiger Südafrikaner, übernimmt diese Aufgabe. Der in Durban beheimatete Singh ist am Kap für die Produktion mehrerer Anti-Apartheids-Filme wie „Place Of Weeping“, „Sarafina!“ und „Cry, the Beloved Country“ bekannt. Gedreht wurde in Johannesburg und in Kapstadt. Weitere Einzelheiten zum Film sind bisher nicht an die Öffentlichkeit vorgedrungen.