Schlagwort-Archive: 2014-02-21

Streit um Nelson-Mandela-Straße in Berlin

Diskussion um Benennung einer Straße nach Südafrikas Ikone Nelson Mandela erreicht neuen Höhepunkt

(Autor: D. Tamino Böhm)

Am 20. Februar 2014 wurde bei einer Aktion von Aktivist_innen die „Mohrenstraße“ in Nelson-Mandela-Straße umbenannt. Bei diesem symbolischen Akt geht es vor allem darum, die Diskussion um den rassistischen und kolonialistischen Namen der Straße voranzubringen und dem Thema neue Aktualität zu verleihen. Allerdings erreicht nun die Debatte um die Ehrung der Ikone Südafrikas, die von Teilen der Zivilgesellschaft getragen wird, einen neuen Höhepunkt. Am morgigen Samstag ist ein Gedenkmarsch geplant.

© Am 20. Februar 2014 ist die „Mohrenstraße“ in Berlin durch Aktivist_innen - rein symbolisch - in Nelson-Mandela-Straße umbenannt worden. Der Namensstreit erreicht nun einen neuen Höhepunkt. Denn die Black Community mobilisiert zum Protest. Der Name „Mohrenstraße“ ist auf rassistisches Gedankengut angelehnt. Dennoch weigert sich die Politik bisher, Straße oder U-Bahnhof umzutaufen.

© Am 20. Februar 2014 ist die „Mohrenstraße“ in Berlin durch Aktivist_innen – rein symbolisch – in Nelson-Mandela-Straße umbenannt worden. Der Namensstreit erreicht nun einen neuen Höhepunkt. Denn die Black Community mobilisiert zum Protest. Der Name „Mohrenstraße“ ist auf rassistisches Gedankengut angelehnt. Dennoch weigert sich die Politik bisher, Straße oder U-Bahnhof umzutaufen.

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Für Südafrika nicht gut genug

Sive Speelman qualifizierte sich für Olympische Winterspiele in Sotschi, wurde aber nicht zugelassen

(2010sdafrika-Redaktion)

Sive Speelman ist gerade einmal achtzehn Jahre alt und leidenschaftlicher Wintersportler. Der vom Ostkap stammende Slalomläufer trainierte lange auf sein Ziel hin, an den Olympischen Winterspielen in Sotschi für Südafrika antreten zu dürfen. Die Qualifikation schaffte der schwarze Südafrikaner. Dennoch durfte er nicht als einziger Vertreter seines Landes nach Russland reisen. Der Lebenstraum des jungen Mannes ist geplatzt.

    © Sive Speelman qualifizierte sich für die Olympischen Winterspiele in Sotschi, wurde jedoch vom Olympischen Komitee Südafrikas nicht zugelassen. Der Wintersportler würde die "minimalen Voraussetzungen" nicht erfüllen. Bedeutet im Klartext, dass er sein Land mit der eigenen Teilnahme blamiert hätte. Nicht alle Sportrepräsentanten teilen diese Entscheidung.

© Sive Speelman qualifizierte sich für die Olympischen Winterspiele in Sotschi, wurde jedoch vom Olympischen Komitee Südafrikas nicht zugelassen. Der Wintersportler würde die „minimalen Voraussetzungen“ nicht erfüllen. Bedeutet im Klartext, dass er sein Land mit der eigenen Teilnahme blamiert hätte. Nicht alle Sportrepräsentanten teilen diese Entscheidung.

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