Schlagwort-Archive: 2014-08-05

Südafrikas Juden droht die Anklage

Freiwilligendienst in Israels Armee stellt am Kap klaren Rechtsbruch dar. Ermittlungen bereits eingeleitet

(Autor: Ghassan Abid)

In diesen Tagen erreichte die Redaktion der Hinweis, wonach mehreren Südafrikanern jüdischen Glaubens eine Anklage drohe. Man fühle sich durch die Regierung in Pretoria diskriminiert, heißt es vom Hinweisgeber, der namentlich nicht genannt werden möchte. Den Beschuldigten wird ihr Einsatz in der Armee Israels (IDF) zum Verhängnis. Sie haben sich freiwillig für den Waffendienst in Gaza gemeldet. Doch dies ist am Kap strikt verboten.

IDF

© Südafrikanische Juden, die als sogenannte „Machal“ einen Freiwilligendienst in der israelischen Armee ableisten, droht bei einer Rückkehr nach Südafrika eine Haftstrafe. Das südafrikanische Recht duldet keine Beteiligung seiner Bürger an Kriegseinsätzen im Ausland. Entsprechende Ermittlungsverfahren sind bereits eingeleitet worden. (Quelle: Israel Defense Forces)

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Erdbeben schreckt Südafrika auf

Erschütterungen der Stärke 5,3 auf der Richterskala in Orkney bei Johannesburg gemessen

(2010sdafrika-Redaktion)

Ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala hat den Nordosten Südafrikas erfasst. In Orkney ist das Epizentrum lokalisiert worden, meldet das U.S. Geological Survey. Die Gegend ist für die hohe Dichte von Goldminen bekannt. Die starken Erschütterungen waren in zahlreichen Städten zu spüren. Häuser wackelten. Mindestens eine Person soll ums Leben gekommen sein, als eine Wand auf sie stürzte. Doch größere Schäden blieben aus.

Kicki Holmén

© Ein Erdbeeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala hat den Nordosten Südafrikas erfasst. Größere Schäden blieben aus. Allerdings soll eine Person getötet worden sein. Experten vermuten seit längerer Zeit, dass die häufigen Beben in der Provinz Nordwest durch den Goldbergbau verursacht werden. (Quelle: flickr/ Kicki Holmén)

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Schnappschuss aus Österreich

Lothar Matthäus und der Austria-Höllenengel, der sich über das Foto mit dem Ex-Fußballprofi sehr freute

(2010sdafrika-Redaktion)

– Hells Angels-Spezial –

Das Hells Angels-Spezial auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ erfreute sich einer großen Beliebtheit. Rund 140.000 Visits verbuchte das Online-Medium, das exklusiv über die deutsche und südafrikanische Rockerszene berichtete. Während des Spezials ist der Redaktion ein Foto zugespielt worden, auf welchem der Ex-Fußballer Lothar Matthäus und ein Member eines Hells Angels Charters in Wien zu sehen sind. In der Hauptstadt Österreichs ist der Rockerklub bereits seit 1985 vertreten. Wahrscheinlich entstand das Bild im Rahmen einer üblichen Fan-Promi-Begegnung. Leider sah sich das Management von Matthäus nicht imstande, auf die Presseanfrage zur Entstehungsgeschichte des Fotos zu reagieren. Mit diesem Bild wird das Hells Angels-Spezial abgeschlossen.

Matthäus und HAMC-Mitglied

© Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist ein Foto zugespielt worden, das kürzlich in Wien entstanden ist. Zu sehen sind Lothar Matthäus und ein Member des Hells Angels MC Austria. Das Management des ehemaligen Fußballstars hat die eigene Presseanfrage zur Entstehungsgeschichte des Bildes unbeantwortet gelassen. (Quelle: Privat)

Hells Angels in Südafrika in Falle gelockt

Mehrere niederländische Rocker werden infolge eines Machtkampfes über Kokaingeschäfte ermordet

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Ghassan Abid)

– Hells Angels-Spezial –

Wenn sich die Hells Angels gegenseitig verbannen, untereinander bekämpfen oder sogar töten, dann muss viel passiert sein. Entweder einer der Rocker hat gegenüber den Behörden geplaudert, ist einem verfeindeten Klub beigetreten oder ein wichtiger Deal wurde vergeigt. Aber auch Habgier und Neid sind mögliche Gründe für interne Rivalitäten. Aus der Bruderschaft wird dann schnell eine Feindschaft. In Südafrika und in den Niederlanden rollten mehrere Köpfe beim Hells Angels MC. Die Ermittler beobachteten einen Machtkampf.

HA Holland

© Die Hells Angels in den Niederlanden befanden sich in einem Machtkampf, nachdem der Nomads-Präsident Paul de Vries einen Drogendeal mit der kolumbianischen Mafia eigenständig abwickelte. Mehrere ihm nahestehende Rocker sind in Südafrika und Holland ermordet worden bzw. vom Erdboden verschwunden. (Quelle: flickr/ DutchPress)

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