Schlagwort-Archive: 2014-08-06

Im Zweifel für das Einschläfern

Acht Sitatunga-Antilopen werden mangels Unklarheit über Papiere nach tagelangem Warten getötet

(2010sdafrika-Redaktion)

Die hauptsächlich in Westafrika beheimateten Sitatunga-Antilopen sind beliebte Tiere in den internationalen Zoos. Im September 2009 freute sich der Berliner und im März 2012 der Kölner Zoo über entsprechenden Nachwuchs. Der Prager Zoo wollte acht seiner Tiere an den Johannesburger Tierpark verschenken. Allerdings kam es bei der Einreise zu Komplikationen. Tierschützer machen die deutschen Behörden für den Tod der Antilopen mitverantwortlich.

Craig Salvas

© Acht Sitatunga-Antilopen mussten sterben, weil am Johannesburger Flughafen darüber Verwirrung herrschte, ob die notwendigen Einreisepapiere vorlagen. Das Geschenk des Prager Zoos an den Tierpark in Johannesburg hat sich zum Fiasko entwickelt. Tierschützer sind sauer, auch auf die deutschen Behörden. (Quelle: flickr/ Craig Salvas)

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Boykott-Aufrufe gegen Kette mit Israel-Waren

Woolworths-Unternehmen zeigt sich von Protest unbeeindruckt und betont politische Unabhängigkeit

(2010sdafrika-Redaktion)

Unter dem Produkt-Code 20003951 sind in der südafrikanischen Einzelhandelskette Woolworths sechs Tomaten für 17,99 Rand erhältlich. Das Gemüse wird aus Israel importiert. Dagegen formiert sich nun seit Tagen ein immer lauter werdender Protest. Sollte Woolworths weiterhin Produkte aus Israel verkaufen, so müssten Südafrikas Verbraucher das Unternehmen boykottieren, heißt es wiederholt im Netz.

PhotoStephanie

© Die südafrikanische Einzelhandelskette Woolworths steht verstärkt unter öffentlichem Druck, nachdem sich das Unternehmen geweigert hat, Güter aus Israel aus dem Sortiment zu nehmen. (Quelle: PhotoStephanie)

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Südafrikas Juden droht die Anklage

Freiwilligendienst in Israels Armee stellt am Kap klaren Rechtsbruch dar. Ermittlungen bereits eingeleitet

(Autor: Ghassan Abid)

In diesen Tagen erreichte die Redaktion der Hinweis, wonach mehreren Südafrikanern jüdischen Glaubens eine Anklage drohe. Man fühle sich durch die Regierung in Pretoria diskriminiert, heißt es vom Hinweisgeber, der namentlich nicht genannt werden möchte. Den Beschuldigten wird ihr Einsatz in der Armee Israels (IDF) zum Verhängnis. Sie haben sich freiwillig für den Waffendienst in Gaza gemeldet. Doch dies ist am Kap strikt verboten.

IDF

© Südafrikanische Juden, die als sogenannte „Machal“ einen Freiwilligendienst in der israelischen Armee ableisten, droht bei einer Rückkehr nach Südafrika eine Haftstrafe. Das südafrikanische Recht duldet keine Beteiligung seiner Bürger an Kriegseinsätzen im Ausland. Entsprechende Ermittlungsverfahren sind bereits eingeleitet worden. (Quelle: Israel Defense Forces)

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