Schlagwort-Archive: 2015-04-18

Zweijähriges DJ-Talent aus Südafrika

David Guetta, Tiesto und Calvin Harris erhalten Konkurrenz vom Newcomer Oratilwe Hlongwane alias „DJ AJ“

(2010sdafrika-Redaktion)

Die ständigen Nachrichten über Korruption, Gewalt und Armut in Südafrika ermüden Öffentlichkeit und vor allem Journalisten. Umso erfreulicher ist die Meldung über den zweijährigen Oratilwe Hlongwane, der als „DJ AJ“ im Netz zehntausende User begeistern konnte. Die Netzcommunity verfolgt die künstlerischen Aktivitäten des jungen Südafrikaners, der sichtlich Spaß daran hat, ausgewählte Musik vor dem Publikum aufzulegen, auf seiner eigenen Facebook-Seite. In Kürze hat der Knirps stolze 30.000 Likes.

Oratilwe Hlongwane

© Oratilwe Hlongwane alias „DJ AJ“ begeistert zurzeit die Netzcommunity. Als zweijähriger DJ legt er vor Publikum auf. Seine Eltern sind davon überzeugt, dass ihr Sprössling Talent habe. Medien aus Südafrika, Deutschland und China berichteten bereits über den Newcomer mit eigener Facebook-Seite. (Quelle: Facebook/ Dj_arch_jnr)

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Machtsignal an Old-School-Rocker

Türkische Hells Angels in Hessen schließen Bruderschaft mit Boxerklub „Osmanen“. Unruhe im Rockermilieu

(Autor: Ghassan Abid)

Im Rockermilieu wird die jüngste Bruderschaft zwischen den türkischen Hells Angels und dem Boxerklub „Osmanen“ mit großer Unruhe verfolgt. Insbesondere die Old-School-Rocker werden durch das neue „Bündnis der Türken“ noch stärker als bisher unter Druck gesetzt. Denn nirgendwo sonst ist der interne Konflikt zwischen deutschen und türkischen Hells Angels so stark ausgeprägt wie im Main-Gebiet. Daher sind neue Konflikte in Hessen wahrscheinlich, so die Lageeinschätzung eines Insiders.

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© Der interne Hells Angels-Konflikt zwischen Old-School-Rockern und Nomads Turkey hat längst die diplomatische Ebene errreicht. Nun geht es darum, jeweils so viele Verbündete wie möglich an sich zu binden. Die türkischen Höllenengel in Hessen haben sich im April 2015 mit dem Boxerklub „Osmanen“ zusammengetan. (Quelle: Privat)

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Politische Forderung ohne Umsetzungswillen

Südafrikas Regierung verurteilt den Fremdenhass in Durban, ohne diesen wirklich bekämpfen zu wollen

(Autor: Ghassan Abid)

Am 16. April untermauerte Präsident Jacob Zuma gegenüber dem Parlament in Kapstadt den Standpunkt, dass „Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Sexismus“ keinen Platz in Südafrika hätten. Die Ausschreitungen in Durban verurteilte das Staatsoberhaupt. Flüchtlinge, Asylbewerber und Personen mit legalem Aufenthaltsstatus genießen einen Schutz. Allerdings nimmt Zuma die illegalen Einwanderer nicht im selben Maße in den Schutz.“Nicht alle Ausländer, die sich in unserem Land aufhalten, sind hier auch illegal„, sagte der ANC-Politiker. Genau an diesem Punkt zeigt sich der fehlende Wille, die universellen Menschenrechte auf alle Individuen in der Regenbogennation gleichermaßen anzuwenden.

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© Südafrikas Präsident Jacob Zuma verurteilte bei seiner letzten Parlamentsrede die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Durban. Allerdings fehlt es am notwendigen Willen, diesen Missstand tatsächlich zu beseitigen. Denn Illegale werden nach wie vor wie Menschen ohne Rechte wahrgenommen. Auf dem Bild ist Zuma mit dem Zulu-König Goodwill Zwelithini zu sehen. (Quelle: flickr/ Rikesh Maharaj)

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