Schlagwort-Archive: 2016-02-02

Schulen ohne Perspektive

Südafrikas Grundschulministerin bezeichnet Bildungssystem als „nationale Katastrophe“

(2010sdafrika-Redaktion)

Die südafrikanische Grundschulministerin Angie Motshekga musste sich vor Kurzem eingestehen, dass die öffentlichen Schulen des Landes im großen Stil kollabiert sind. Demnach bezeichnete die seit dem Jahr 2009 im Amt befindliche Ministerin den Zustand der Einrichtungen als eine „nationale Katastrophe„. Ebenso sprach sie in diesem Zusammenhang von einer „Krise„, zitierte sie die Zeitung „City Press“ auf einer internen Sitzung.

GovernmentZA

© Südafrikas Grundschulministerin Angie Motshekga bezeichnete den Zustand der Schulen als eine „nationale Katastrophe“. Ebenso sprach sie in diesem Zusammenhang von einer „Krise“. Die Lehrer stehen nun in der Kritik, für den Kollaps verantwortlich zu sein. (Quelle: flickr/ GovernmentZA)

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Uni-Stipendium nur an Jungfrauen

Uthukela-Distrikt in Südafrika fördert ausschließlich junge Frauen, die auf Geschlechtsverkehr verzichten

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Mehrheit der 54 Millionen Südafrikaner bezeichnet sich selbst als christlich, gläubig und gottesfürchtig. Konservative Werte sind in der Bevölkerung im südlichen Afrika, die zu fast 80 Prozent dem Christentum angehört, weit verbreitet. Allerdings ist der aktuelle Vorstoß eines Distrikts, die der Uthukela-District-Municipality in der KwaZulu-Natal-Provinz, auch für südafrikanische Verhältnisse äußerst umstritten. Denn ein Uni-Stipendium soll nur weiblichen Jungfrauen vorbehalten sein.

 Kehitys Lehti

© Die Uthukela District Municipality in Südafrika vergibt 16 Uni-Stipendium ausschließlich an weibliche Jungfrauen. Ihre Enthaltsamkeit solle regelmäßig überprüft werden. Frauenrechtsgruppen und die Opposition legten bereits Protest ein, da das Stipendium gegen die Verfassung verstoße. (Quelle: flickr/ Kehitys Lehti)

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„Die Altrocker haben uns nichts zu sagen!“

Exklusiv: Im Interview mit Mehmet Bagci, Co-World-President des Boxklubs „Osmanen Germania“

(2010sdafrika-Redaktion)

Bagci

© Mehmet Bagci ist einer der beiden World-Präsidenten des Boxklubs „Osmanen Germania“. Seine Gruppierung sorgt in Deutschland für viel Furore. Während Sicherheitsbehörden den Klub mit Sorge beobachten, machen die deutschen Hells Angels eine klare Ansage in Richtung der Osmanen. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ sprach exklusiv mit dem Kampfsportler und Co-Klub-Gründer. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Mehmet Bagci, einer der beiden World-Präsidenten des Boxklubs „Osmanen Germania“. Wir hatten als erste Presse überhaupt über Ihre schnell wachsende Gruppierung berichtet. Wie viele Mitglieder haben Sie mittlerweile?

Antwort: Wir haben in Deutschland mittlerweile 2.500 Mitglieder. Weltweit sind wir bereits 3.500 Personen. Wir sind sechs Mal in der Türkei vertreten, zwei Mal in Österreich, zwei Mal in der Schweiz und in Schweden sind wir auch. Demnächst expandieren wir nach Holland.

2010sdafrika-Redaktion: Welche Rolle spielt Nordrhein-Westfalen, allen voran die Städte Neuss und Düsseldorf, für Ihren Klub?

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