Schlagwort-Archive: Afrika

„Der ANC setzt das Erbe Mandelas aufs Spiel“

Im Interview mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Niels Annen zu Südafrika

(Autor: Ghassan Abid)

© Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ interviewte den aus Hamburg stammenden Politiker Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Zum Einen wurden die deutsch-südafrikanischen Beziehungen und zum Anderen die innenpolitischen Entwicklungen im Kapland thematisiert. (Quelle: Susie Knoll)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Bundestagsabgeordneten Herrn Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Sie trafen sich im April 2017 mit dem Botschafter Südafrikas in Deutschland. Worum ging es im Gespräch und was wurde beschlossen?

Antwort: Ich pflege politische Kontakte zu Vertretern vieler Staaten, gerade auch zu wichtigen Verbündeten. Der Austausch mit Regierungsvertretern und Parlamentariern ist mir wichtig und für die Arbeit unverzichtbar. Der Meinungsaustausch mit S.E. Botschafter Phumelele Stone Sizani fand in freundschaftlicher und vertrauensvoller Atmosphäre statt. Wir haben uns über die anstehenden politischen Initiativen im Rahmen der G20 ausgetauscht – Marshallplan und Compact with Africa. Darüber hinaus waren die innenpolitischen Entwicklungen in unseren beiden Ländern von besonderem Interesse: In Südafrika wird der ANC Ende dieses Jahres eine neue Führung wählen, welche für die weitere Entwicklung von größter Bedeutung sein wird. In der Bundesrepublik sehen wir der Bundestagswahl im September 2017 entgegen.

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BND intensiviert Beobachtung auf Südafrika

Bundesnachrichtendienst sucht Mitarbeiter mit der Spezialisierung auf Subsahara-Afrika

(2010sdafrika-Redaktion)

Jahrzehntelang spielte der afrikanische Kontinent und insbesondere Subsahara-Afrika eine untergeordnete Rolle bei den deutschen Nachrichtendiensten, im Gegensatz zu den Partnerdiensten in Frankreich und Großbritannien. Vielmehr galten Nordafrika, Nahost, Zentral- sowie Südostasien, Fernost und Russland als Hauptschwerpunktregionen. Der Bundesnachrichtendienst baut nun seine regionale Spezialisierung auf Afrika aus. Es werden nämlich Mitarbeiter mit der Spezialisierung auf Subsahara-Afrika gesucht. Südafrika dürfte hierbei von besonderem Interesse für die Entscheidungsträger sein.

© Gegenwärtig sucht der Bundesnachrichtendienst mehrere Referenten mit der Spezialisierung auf die Region Subsahara-Afrika. Südafrika dürfte in diesem Kontext aus verschiedenen Gründen eine besondere Rolle einnehmen. (Quelle: Von Bjs – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Wikimedia)

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ARD-Doku „Wildes Südafrika“

3,15 Millionen Zuschauer verfolgten im deutschen Fernsehen die 3-teilige Kap-Naturdokumentation

(2010sdafrika-Redaktion)

Ein Land, so reich wie ein ganzer Kontinent.“ So fängt die dreiteilige ARD-Dokumentation mit dem Titel „Wildes Südafrika“ an, welche am 6. März 2017 im Ersten ausgestrahlt wurde. Rund 3,15 Millionen Zuschauer sahen die Doku zur Schönheit der Natur Südafrikas – ein absoluter Quoten-Erfolg. Abwechslungsreiches Videomaterial zur einzigartigen Artenvielfalt, zu den endlos wirkenden Landschaften und zum beeindruckenden Überlebenswillen des Volkes der San begeisterten die Zuschauerschaft. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ präsentiert alle drei Teile.

© Die 3-teilige Naturdoku „Wildes Südafrika“, welche am 6. März 2017 im Ersten ausgestrahlt wurde, begeisterte über 3,15 Millionen Zuschauer. Der Hamburger Regisseur Thomas Behrend drehte rund 2 Jahre am Kap. (Quelle: flickr/ jbdodane)

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Bundespolizei gerät unter Druck

Exklusiv: Auswärtiges Amt schaltet sich nach Rassismusvorwurf von Namibias Polizeichef Ndeitunga ein

(Autoren: 2010sdafrika-Redaktion, Susanne Zeckler, Ghassan Abid)

Der Zwischenfall um den namibianischen Polizeichef Sebastian Ndeitunga am Flughafen Frankfurt am Main vom 2. Oktober 2016 zieht immer weitere Kreise. Nachdem zunehmend mehr Medien aus dem In- und Ausland über die von Ndeitunga angeprangerte Diskriminierung durch Bundespolizisten berichten, hat sich nach Informationen der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nun auch das Auswärtige Amt eingeschaltet. Ferner ist aus Windhuk wiederholt die Forderung nach einer Entschuldigung zu hören.

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© Das Auswärtige Amt hat sich nach Informationen der Redaktion von “SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ nach dem Rassismusvorwurf von Namibias Polizeichef Sebastian Ndeitunga gegen die Bundespolizei eingeschaltet. Man erwarte eine Stellungnahme der Innenbehörden, heißt es vom Werderschen Markt. (Quelle: flickr/ IESM)

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Kirstenbosch Garden in Südafrika

Bilderserie vom schönsten Garten der Welt. UNESCO-Weltnaturerbe als Top-Sehenwürdigkeit Kapstadts

(2010sdafrika-Redaktion)

Der „Kirstenbosch National Botanical Garden“, besser bekannt als Kirstenbosch Garden, ist der Botanische Garten Kapstadts. Dieser liegt an der östlichen Seite des Tafelberges und begeistert jedes Jahr tausende Menschen. So manch ein Besucher behauptet sogar, dass Kirstenbosch der schönste Garten der Welt sei. Der Südafrika-Liebhaber Andreas Köhler schaute sich für die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die farbenfrohe Gartenanlage genauer an. Entstanden ist eine beeindruckende Bilderserie, vom UNESCO-Weltnaturerbe am südlichsten Zipfel Afrikas.

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© Blumenpracht im Kirstenbosch Garden. Der Südafrika-Liebhaber Andreas Köhler schaute sich für die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ das UNESCO-Weltnaturerbe mal genauer an. Entstanden ist eine vielfältige Bilderserie.

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Eklat am Flughafen Frankfurt am Main

Namibias Polizeichef Sebastian Ndeitunga fühlt sich von der Bundespolizei diskriminiert

(Autorin: Susanne Zeckler)

Die Empörung im politischen Windhuk ist groß, nachdem Namibias Polizeichef – der General-Leutnant Sebastian Ndeitunga – nach eigenen Angaben das Gefühl der Diskriminierung am Flughafen Frankfurt am Main erleben musste. Demnach sollen Bundespolizisten den einflussreichen Namibianer nur aufgrund seiner schwarzen Hautfarbe kontrolliert haben. Dieser fordert nun eine Entschuldigung. Vor rund drei Jahren musste auch Südafrikas damalige Innenministerin Naledi Pandor ähnliche Erfahrungen machen – ebenfalls am Flughafen Frankfurt am Main.

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© Seit den 90er Jahren haftet am Flughafen Frankfurt (Main) der Ruf, wonach schwarze Flugpassagiere überproportional oft von den dortigen Bundespolizisten kontrolliert werden – darunter auch hochrangige Persönlichkeiten. Zuerst traf es 2013 die damalige südafrikanische Innenministerin Naledi Pandor und nun Namibias Polizeichef Sebastian Ndeitunga. Windhuk fordert eine Entschuldigung. (Quelle: Namibian Police Force)

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„Unter Zuma geht es in Südafrika bergab.“

Im Interview mit Bartholomäus Grill, renommierter Afrika-Korrespondent von „Die Zeit“ und „Der Spiegel“

(Autor: Johannes Woywodt)

Kaum ein anderer deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller hat sich in den vergangenen 25 Jahren so intensiv mit dem afrikanischen Kontinent auseinandergesetzt wie Bartholomäus Grill. Seit seiner ersten Reise nach Tansania entwickelte sich eine Leidenschaft für Afrika, die er seit 1993 zunächst als Korrespondent des Wochenmagazins „Die Zeit“ und seit 2013 für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zum Beruf machte. Neben seiner journalistischen Arbeit verarbeitete Grill seine vielfältigen Eindrücke in preisgekrönten Büchern („Ach, Afrika. Berichte aus dem Inneren eines Kontinents“ und „Laduuuuuma! Wie der Fußball Afrika verzaubert„). In diesen Büchern präsentiert der studierte Kunsthistoriker, Philosoph und Soziologe den afrikanischen Kontinent mit all seinen Facetten, Widersprüchen und seiner Lebensfreude, ohne dabei belehrend oder beschönigend zu wirken. Sein aktuellstes Buch „Um uns die Toten – Meine Begegnungen mit dem Sterben“ setzt sich tiefgründig und einfühlsam mit dem Sterben auseinander. Einem Thema, das ihn nicht nur während seiner Arbeit immer wieder begleitete. Bartholomäus Grill lebt und arbeitet in Kapstadt und nahm sich für das Online-Medium „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Zeit, einige Fragen zu beantworten.

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© Bartholomäus Grill zählt zu den renommiertesten Afrika-Journalisten im deutschsprachigen Raum. Seit 1993 berichtet der gebürtige Bayer als Korrespondent des Wochenmagazins „Die Zeit“ und seit 2013 für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ über Afrika. Zudem ist Grill als erfolgreicher Buchautor tätig. Johannes Woywodt interviewte den Journalisten zu seiner Arbeit und zur politischen Situation am Kap.

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