Schlagwort-Archive: Afrika

Morddrohungen gegen US-Trophäenjäger

Berichterstattung über Tötung von zwei Elefantenbabys in Südafrika basiert auf Fake News

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ wurde frühzeitig über die angebliche Jagd auf zwei Elefantenbabys informiert, die kürzlich im Krüger-Nationalpark erschossen worden seien. Zwei Männer, deren Namen der Redaktion bekannt sind und die aus den Vereinigten Staaten stammen, sollen während der Trophäenjagd auf die Tiere gestoßen sein und diese anschließend heimtückisch gejagt haben. Hierbei zeigte sich schnell, dass ganz gezielt Fake News verbreitet wurden. Eine Rekonstruktion.

© Dieses Bild sorgt für Furore im Netz. In mehreren Foren und in den sozialen Medien wird offen zur „Rache“gegen zwei US-Amerikaner aufgerufen. Hierbei werden Fake News verbreitet, die von den Medien ungefiltert weitergegeben werden. (Quelle: Privat)

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Zirkus „Afrika! Afrika!“ auf Tournee

70 Künstler aus Afrika, den USA und der Diaspora begeistern Publikum mit sensationellen Shows

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist wieder soweit! Der Zirkus „Afrika! Afrika!“ geht auf Tournee, nachdem europaweit rund 4,5 Millionen Besucher diese grandiose Show hautnah miterleben durften. Mit Düsseldorf ist die diesjährige Premiere gefeiert worden. Die rund 70 Akrobaten, Sänger, Tänzer und Jongleure aus Staaten wie Südafrika, Äthiopien, Guinea, Kamerun, Tansania und den USA treten in zahlreichen Städten auf. Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ schaute sich die Show wie bereits im vergangenen Jahr an. Und wieder hat es eine Menge Freude bereitet, diesem Spektakel der Superlative zu folgen.

© Insgesamt hat „Afrika! Afrika!“ europaweit 4,5 Millionen Besucher von sich überzeugen können. Georges Momboye, der neue künstlerische Leiter der Produktion, setzt die Arbeit seines Vorgängers André Heller fort. 2019 ist die Show wieder auf Tournee.

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Tourismus in Südafrika

Zunehmend mehr kaufkräftige Urlauber wechseln von Südafrika auf Ägypten und Äthiopien

(2010sdafrika-Redaktion)

Südafrika gilt als das beliebteste Reiseziel auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Vor allem Kapstadt erweist sich als absoluter Publikumsmagnet für Gäste aus Europa, Asien und Amerika. Allerdings droht das Land den Spitzenplatz zu verlieren, nachdem sich andeutet, dass Touristen aus kaufkräftigen Staaten ihren Urlaub lieber anderswo verbringen wollen. Diese Tendenz lässt sich bei der Auswertung der Tourismuszahlen 2018 erkennen, erklärt das südafrikanische Statistikamt StatsSA.

© Südafrika zählt zum beliebtesten Reiseziel Afrikas. Analysten der südafrikanischen Statistikbehörde warnen davor, dass Konkurrenzmärkte wie Ägypten und Äthiopien dem Land den Spitzenplatz streitig machen. (Quelle: flickr/ Bob Adams)

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Hells Angels nun in Südafrika und Namibia

Waffenausbildung deutscher Rocker in der Wüste von Namibia. Expansion auch in Nordafrika geplant

(2010sdafrika-Redaktion)

Die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ verfolgt sei Jahren die Expansion des Rockerklubs Hells Angels MC in Südafrika, an welcher deutsche Höllenengel maßgeblich beteiligt sind. Immer wieder dient das Kapland als beliebtes Unterschlupfziel für international gesuchte Rocker. Nun, im August 2018, sind die Hells Angels nicht nur in Südafrika, sondern auch in Namibia vertreten. Gerüchte aus dem Jahr 2014 haben sich bestätigt. Die dortige Waffenausbildung der Kuttenträger erreicht eine neue Dimension.

© Der Hells Angels MC (HAMC) hat in Swakopmund sein erstes Charter in Namibia eröffnet. Nun ist diese Outlaw Motorcycle Gang neben Südafrika in zwei Ländern Afrikas vertreten. Insider sind sich sicher, dass die Expansion der Kuttenträger voranschreiten wird. Besorgniserregend sind Schießtrainings in der Wüste Namibias. (Quelle: Privat)

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„Heilsbringer sind in Afrika nicht gewünscht“

Im Interview mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten und CDU-Politiker Charles M. Huber

(Autor: Ghassan Abid)

© Der Münchener Afrika-Experte Charles M. Huber war von 2013 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Für die CDU trat der Sohn eines senegalesischen Diplomaten für eine gleichberechtigte Wirtschaftskooperation zwischen Deutschland und den Staaten Afrikas ein. Der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ stand Huber für ein Interview zur Verfügung. (Quelle: Privat)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Charles M. Huber, Mitglied des Deutschen Bundestages a.D. und Politiker der CDU. Zuallererst die Frage an Sie, wie Sie den Rückzug Ihrer Parteivorsitzenden Angela Merkel bewerten?

Antwort: Ich werte ihn als positiv und ehrenhaft. Die niedrigen Umfragewerte unserer Partei wurden weitgehend ihrer Entscheidung für eine ungeregelte Flüchtlingspolitik zugeschrieben; auch das Erstarken der ultranationalen AfD. Dieses Argument ist schwer zu entkräften. Sie ist Ihrer Verantwortung gegenüber der Partei gerecht geworden, auch dahingehend, dass diese in der Regierung wieder den vielschichtigen Aufgaben einer Regierungspartei gerecht werden kann und sich nicht permanent und medienwirksam mit der Schuldfrage der abnehmenden Akzeptanz von Volksparteien in Deutschland auseinandersetzen muss. Wir haben als stärkste Industrienation in der EU nicht nur eine deutsche, sondern auch eine europäische Verantwortung. Auch da benutzen einige das Thema Migration, um von eigenen fiskal-strukturellen Fehlleistungen auf nationaler Ebene abzuleisten, wie Herr Salvini in Italien.

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Initiative „Compact with Africa“

Südafrikas Präsident Ramaphosa wirbt in Berlin für mehr private Investitionen aus Deutschland

(Autor: Ghassan Abid)

Am 30. Oktober 2018 trafen sich 12 afrikanische Staats- und Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, um im Rahmen der Initiative „Compact with Africa“ die Investitionsbedingungen in ausgewählten Staaten Afrikas zu verbessern. Längerfristiges Ziel ist es, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, Arbeitsplätze zu schaffen und somit die illegale Migration von Afrika nach Europa einzudämmen. Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa reiste bereits einen Tag zuvor an, um sein Land zu promoten.

© Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa warb Ende Oktober 2018 anlässlich der G20-Initiative „Compact with Africa“ in der deutschen Bundeshauptstadt für mehr Investitionen. Der ANC-Parteivorsitzende kam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. (Quelle: flickr/ GovermentZA)

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Giraffenköpfe im eigenen Auto

Serengeti-Park in Hodenhagen überzeugt mit einem Mix aus Zoo, Safari und Rummel

(Autor: Ghassan Abid)

Wer die „Big Five“ – also Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden – bei einer Safari gesichtet hat, der hat das ganz große Los gezogen. Zumindest in Südafrika gilt das Antreffen dieser fünf Wildtiere als großer Erfolg für ein Busch-Abenteuer im südlichen Afrika. Wenn jemandem jedoch das nötige Kleingeld für die Reise ans Kap fehlen sollte, der hat die Möglichkeit, den Serengeti-Park in Hodenhagen bei Hannover mit über 1.500 Tieren zu bestaunen.

© „Guck mal, da ist ein Zebra!“. Mitten in Deutschland, genauer gesagt in Hodenhagen bei Hannover, befindet sich der Serengeti-Park mit seinen über 1.500 Tieren. Am 19. August 1974 wurde der Nationalpark eröffnet. Im Jahr 2016 konnte der Park über 750.000 Besucher von sich überzeugen – Tendenz steigend.

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