Schlagwort-Archive: Afro

Musical „Carmen La Cubana“

Klassisches Opernstück trifft auf kubanische Revolution. Ausverkauf im Berliner Admiralspalast

(Autor: Ghassan Abid)

Die in Mannheim ansässige Eventagentur „BB Promotion“ hat sich in den letzten Jahren auf die Organisation von afro-kubanischen Shows spezialisiert. Allen voran mit „Soy de Cuba“, „The Bar at Buena Vista“ und „Ballet Revolución“ gelang es „BB Promotion“ ein Hauch von afro-lateinamerikanischer Kultur nach Europa zu bringen. Das Publikum zeigte sich stets begeistert. Mit dem neuen Musical „Carmen La Cubana“ wird versucht, an diese Tradition anzuknüpfen. Hierbei kooperiert die Agentur mit dem Pariser Théâtre du Châtelet.

© Die Kuba-Show „Carmen La Cubana“ findet zurzeit im Berliner Admiralspalast statt. Die ursprüngliche Oper „Carmen“ von Georges Bizet hat eine Neuinterpretation erfahren, die die kubanische Revolution in den Mittelpunkt der Aufführung rückt. (Quelle: BB Promotion/ Johan Persson)

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Afro-kubanisches Temperament in Berlin

Kubanische Tanzsensation „Ballet Revolución“ sorgt im Admiralspalast für feurige Stimmung

(Autor: Ghassan Abid)

Es ist nicht lange her, dass die in Mannheim ansässige Eventagentur „BB Promotion“ mit der Kuba-Tanzshow „Soy de Cuba“ ein gewaltiger Entertainment-Coup gelungen ist. Das deutsche Publikum zeigte sich begeistert und kriegte dem eigenen Anschein nach nicht genug von den Rhythmen Kubas wie dem Mambo, Salsa und Reggaeton. Nur wenige Monate später bietet die Agentur mit „Ballet Revolución“ zum erneuten Mal ein lateinamerikanisches Tanzspektakel an, das sich von „Soy de Cuba“ in mehrfacher Hinsicht unterscheidet.

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© Die Kuba-Tanzsensation „Ballet Revolución“ ist zurzeit in Berlin und im Anschluss in weiteren Städten in Deutschland und in Österreich zu sehen. Die Darbietung von klassischem Ballet, zeitgenössischem Ausdruckstanz und frechen Hip-Hop-Elementen begeistert das Publikum. (Quelle: Nilz Böhme)

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Smarteez-Modebewegung auf Expansionskurs

Vom Kap der guten Modehoffnung – Smarteez

(Autor: Jan Joswig)

Lasst euch nicht von der anstehenden Fußball WM ins Bockshorn jagen. Ihr werdet allüberall die „Makarapas“, diese aufgetakelten Fan-Plastikhelme, vorgehalten bekommen. Aber Südafrika hat modisch weitaus mehr zu bieten. Genauso bunt, aber kein Stück karnevalistisch: die Smarteez.

Die Smarteez geraten gerade gewaltig als die politisch aufgeladene Antwort auf den englischen New Rave ins internationale Visier. In ihrem Neonmix aus europäischem Kolonialchic mit Fliege und Lackschuhen und afrikanischen Accessoires bringen sie die schwierige Identität schwarzer Township-Bewohner zum Leuchten.

© Vorzeige-Smartee mit Euro-Fliege und Afro-Armreif (Quelle: Chris Saunders)

Kepi Mngomezulu, Hauptprotagonist der Smarteez-Bewegung, fasst zusammen:

– Wir sind Do-it-Yourself, weil wir uns zuerst die Markenklamotten nicht leisten konnten und dann feststellten, dass wir viel stylischer aussehen, wenn wir auf die Klamotte selbst und nicht das eingenähte Markenschild achten.

– Wir lassen Kolonial- und Afrohintergrund zu gleichen Teilen aufeinander stoßen, um als lachende Dritte in unserer unverwechselbaren Individualität aus dem Clash hervorzugehen.

– In südafrikanischen Modegeschichtsbüchern sieht man nur Kolonialmode. Es macht uns einen Sauspaß, als schwarze Südafrikaner genau damit rumzuspielen.

– Smarteez wird für die globale Modeszene das werden, was HipHop für die globale Musikszene bedeutet.

Ab Mitte Mai soll die offizielle Smarteez-Webseite starten. Dann könnte die europäische Modebloggerszene sich ganz plötzlich als Diaspora fühlen.

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Lifestyle-Plattform „Sounds like me“ berichtete über die Smarteez-Bewegung:

http://www.sounds-like-me.com/