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Wunderschöne Kap-Natur

Außergewöhnliche Bildserie zu Wildtieren Südafrikas: Hungrige Löwen fressen ihre erlegte Beute

(2010sdafrika-Redaktion)

Sergio Riccardo zählt zu den renommiertesten Naturfotografen weltweit. Seine Bilder gelangen regelmäßig über Agenturen und Medien an die internationale Öffentlichkeit. Der Italiener, der eine große Leidenschaft für die Unterwasser- und Tierwelt empfindet, erteilte der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die Genehmigung, seine Südafrika-Impressionen zu veröffentlichen. Im Rahmen von drei Artikeln werden die eindrucksvollsten Südafrika-Fotos Riccardos zu Meeresbewohnern, Wildtieren und Landschaften abgebildet.

Sergio Riccardo (3)

© Bildserie zur wunderschönen Natur Südafrikas. (Quelle: Sergio Riccardo)

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Wunderschöne Kap-Natur

Außergewöhnliche Bildserie zu Landschaften Südafrikas: Sonnenuntergang über den Ozean

(2010sdafrika-Redaktion)

Sergio Riccardo zählt zu den renommiertesten Naturfotografen weltweit. Seine Bilder gelangen regelmäßig über Agenturen und Medien an die internationale Öffentlichkeit. Der Italiener, der eine große Leidenschaft für die Unterwasser- und Tierwelt empfindet, erteilte der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die Genehmigung, seine Südafrika-Impressionen zu veröffentlichen. Im Rahmen von drei Artikeln werden die eindrucksvollsten Südafrika-Fotos Riccardos zu Meeresbewohnern, Wildtieren und Landschaften abgebildet.

Sergio Riccardo (7)

© Bildserie zur wunderschönen Natur Südafrikas. (Quelle: Sergio Riccardo)

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Wunderschöne Kap-Natur

Außergewöhnliche Bildserie zur Unterwasserwelt Südafrikas: Weißer Hai folgt seinem Jagdinstinkt

(2010sdafrika-Redaktion)

Sergio Riccardo zählt zu den renommiertesten Naturfotografen weltweit. Seine Bilder gelangen regelmäßig über Agenturen und Medien an die internationale Öffentlichkeit. Der Italiener, der eine große Leidenschaft für die Unterwasser- und Tierwelt empfindet, erteilte der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ die Genehmigung, seine Südafrika-Impressionen zu veröffentlichen. Im Rahmen von drei Artikeln werden die eindrucksvollsten Südafrika-Fotos Riccardos zu Meeresbewohnern, Wildtieren und Landschaften abgebildet.

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© Bildserie zur wunderschönen Natur Südafrikas. (Quelle: Sergio Riccardo)

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Herzlichen Glückwunsch Madiba!

Südafrika feiert Mandelas 94. Geburtstag: Freude und Melancholie als zwei Seiten einer Medaille

(Autor: Ghassan Abid)

Am heutigen 18. Juli 2012, also einen Tag nach dem Ehrentag von Bundeskanzlerin Angela Merkel, feiert Südafrikas Nationheld Nelson Mandela seinen 94. Geburtstag.  Ganz still und mit wenig Lärm in seinem Haus in Qunu. Doch tatsächlich feiert vielmehr Südafrika den Geburtstag seiner Ikone. Bereits am 11. Juli 2012 besuchte Präsident Jacob Zuma das personifizierte Symbol des demokratischen Südafrikas im Eastern Cape. Gegenüber der Presse machte Zuma deutlich, dass Mandela in guter gesundheitlicher Verfassung sei. Jedoch schaut eine gesamte Nation mit gemischten Gefühlen in die Zukunft des Landes. Freude und Melancholie erweisen sich vor allem in diesem Jahr als zwei Seiten einer Medaille.

© Nelson Mandela ist Südafrikas Nationalheld schlechthin. Er gilt als bescheiden, gemeinwohlorientiert und ehrlich. Der Afrikanische Nationalkongress ist - so die mehrheitliche Auffassung der südafrikanischen Presse - seinem Idol im Großen und Ganzen nicht gefolgt. Nach dem Tod Mandelas erwartet das Land eine seelische Belastung und somit die Auflösung der letzten Hoffnung. Die großen Medienhäuser und die Regierung haben bereits Mandela-Abschiedspläne entworfen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Nelson Mandela ist Südafrikas Nationalheld schlechthin. Er gilt als bescheiden, gemeinwohlorientiert und ehrlich. Der Afrikanische Nationalkongress ist – so die mehrheitliche Auffassung der südafrikanischen Presse – seinem Idol im Großen und Ganzen nicht gefolgt. Nach dem Tod Mandelas erwartet das Land eine seelische Belastung und somit die Auflösung der letzten Hoffnung. Die großen Medienhäuser und die Regierung haben bereits Mandela-Abschiedspläne entworfen. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

Letztendlich war Mandela ganze 27 Jahre in Gefangenschaft. Sein Kampf gegen die Apartheid bescherte dem zielstriebigen Juristen bei der schwarzen Mehrheitsgesellschaft einen enormen Popularitätsbonus, während er durch das Rassentrennungsregime zum Staatsfeind-Nummer 1 erklärt wurde. Im Westen erhielt Mandela den Status eines Terroristen; in den USA sogar bis ins Jahr 2008 hinein. Mit Walter Sisulu, Oliver Tambo und anderen Persönlichkeiten formierte Mandela die ANC-Jugendliga, die für einen militanten Kampf gegen das Unrechtsregime einstanden.

1961 leitete er schließlich den bewaffneten Arm des ANC, die “Umkhonto We Sizwe”. Im Rivonia-Prozesses von 1964 wurde Mandela mit Walter Sisulu, Denis Goldberg, Govan Mbeki, Ahmed Kathrada, Raymond Mhlaba, Elias Motsoaledi und Andrew Mlangeni wegen terroristischen Aktivitäten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Diese sitzte er hauptsächlich auf der Gefangenen-Insel Robben Island vor Kapstadt ab. Am 11. Februar 1990 ist Nelson Mandela schließlich aus der Haft entlassen worden. Am 10. Mai 1994 wurde er schließlich das erste schwarze Staatsoberhaupt Südafrikas. In seiner rund fünfjährigen Amtszeit setzte er sich für die nationale Versöhnung zwischen Weißen, Schwarzen, Coloureds sowie Asiaten ein. Die Rugby-Weltmeisterschaft von 1995 nutzte er medienwirksam für diesen Dialogprozess. Bereits 1993, also vor Beginn seiner Präsidentschaft, ist Mandela gemeinsam mit Frederik Willem de Klerk mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

Mehrere interviewte Persönlichkeiten der deutsch-südafrikanischen Beziehungen haben gegenüber „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ihre persönliche Begegnung mit Mandela erläutert. Während Priester Stefan Hippler dieses Erlebnis als einprägsamen Moment beschrieb, hat Fotograf Jürgen Schadeberg den charismatischen Südafrikaner in eindrucksvollen Bildern verewigt.

Eine gesamte Republik schaut am heutigen Tag mit gemischen Gefühlen nach Qunu. Politiker wie Nelson Mandela sind im gegenwärtigen ANC-Gespann die absolute Rarität. Bescheidenheit, Ehrlichkeit und das Einstehen für gemeinwohlorientierte Ideale sind in Anbetracht des von Korruption gebeuteten Südafrikas kaum mehr in Partei & Staat anzutreffen. Vor allem der ANC stolpert von einem in den nächsten Skandal hinein. Die Presse des Landes befürchtet durch die geplanten ANC-Regulierungsvorhaben eine Einschränkung der Pressefreiheit, während im Ausland die Euphorie aus den frühen 90er Jahren nun sichtlich verflogen ist.

Nelson Mandela traf Bundeskanzler Gerhard Schröder in Baden-Baden im Jahr 2001. 6 Jahre später besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ikone am Kap. International wird Madiba für das Einstehen für Ideale geschätzt.

Mandelas Geist scheint sich wie ein schützender Schleier über sein Volk zu legen. Doch wenn die größte Hiobsbotschaft der Nation, der Tod Madibas, durch die Eilticker der Presseagenturen durchsickern wird, verliert der einfache Bürger auf den Straßen seine womöglich letzte Hoffnung in die Politik. Mehrere Journalisten haben gegenüber „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ bestätigt, dass sämtliche großen Medienhäuser und auch die Regierung über Mandela-Abschiedspläne verfügen. Großes Programm erwartet dann den TV-Zuschauer, den Bürger … und die Welt. Bereits im Vorfeld ehrt man diese Ikone. Öffentliche Plätze, Brücken und Straßen erhalten den Mandela-Namenszusatz. Ebenso werden die südafrikanischen Geldscheine mit dem Abbild Mandelas verziert. Die letzten Anzeichen eines Lichtblicks in die eigene Staatsführung könnte sich in der Post-Mandela-Ära komplett in Luft auflösen. Nun ja, sie – die Hoffnung – ist die schöne Erinnerung an die Zukunft, wie es der französische Philosoph Gabriel Marcel mal zum Ausdruck brachte. Das südafrikanische Volk wird neue Vorbilder brauchen. Ob es diese bekommt, hängt in erster Linie von ihr selbst ab.

Öffentliche Arbeitsvermittlung in Südafrika

Im Interview mit Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium

(Autor: Ghassan Abid)

© Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium (Quelle: BMAS)

© Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium (Quelle: BMAS)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Herrn Dr. Ralf Brauksiepe. Sie standen bereits mehrfach mit südafrikanischen Partnern in Kontakt, zuletzt am 21. März 2012. Eine Delegation unter der Leitung von Herrn Mamagase Elleck Nchabeleng, Vorsitzender des Arbeitsausschusses im südafrikanischen Unterhaus, informierte sich über die deutsche Arbeitsmarktpolitik. Welche Themen standen konkret auf der Agenda?

Antwort: Seitens Südafrikas gibt es ein großes Interesse an dem Aufbau einer Arbeitsverwaltung, die in Deutschland im wesentlichen der Bundesagentur für Arbeit obliegt. Die Bundesagentur für Arbeit informiert, berät und vermittelt Arbeitskräfte, bietet Berufsberatung und Berufsorientierung an, zahlt viele Entgeltersatzleistungen (z.B. Arbeitslosengeld, Insolvenzgeld) aus und erbringt noch einige andere wichtige Dienstleistungen. In Südafrika hingegen übernimmt das Ministerium für Arbeit diese Aufgaben selbst. Unsere Gesprächspartner haben uns von Plänen berichtet, die öffentliche Arbeitsvermittlung auszubauen.

© Mamagase Elleck Nchabeleng, Vorsitzender des Arbeitsausschusses im südafrikanischen Unterhaus, mit Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium. (Quelle: BMAS)

© Mamagase Elleck Nchabeleng, Vorsitzender des Arbeitsausschusses im südafrikanischen Unterhaus, mit Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium. (Quelle: BMAS)

2010sdafrika-Redaktion: Am 7. März 2012 mobilisierte der Gewerkschaftsdachverband COSATU rund 100.000 Menschen zu einer Demonstration im Hinblick auf die schlechten Arbeitsbedingungen im Rahmen der Zeitarbeit. Wurde diese Angelegenheit ebenfalls angesprochen und falls nicht, inwieweit stand dieser Aspekt bereits im Mittelpunkt der deutsch-südafrikanischen Arbeitskonsultationen?

Antwort: Der Aspekt der Zeitarbeit steht im Zusammenhang mit dem Ausbau der öffentlichen Arbeitsvermittlung in Südafrika. Für den Einsatz solcher Dienstleistungsanbieter sind eindeutige gesetzliche Regelungen häufig von Vorteil. Sie bieten den Agenturen, den aufnehmenden Firmen und insbesondere den Arbeitskräften eine rechtliche Sicherheit. Sie schützen die Arbeitskräfte vor schlechten Arbeitsbedingungen. In Deutschland ist die Arbeit der Zeitarbeitsfirmen in einem eigenen Gesetz, dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, geregelt. Ein Austausch zu diesem Thema einschließlich des Aufbaus der öffentlichen Arbeitsvermittlung steht seit längerem im Fokus unserer Beziehungen mit Südafrika.

2010sdafrika-Redaktion: Die Parlamentsdelegation besuchte ebenfalls die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Das deutsche Arbeitsvermittlungsmodell stand – wie bereits bei einem Arbeitsbesuch des damaligen Staatssekretärs im BMAS, Herrn Andreas Storm, vom 21. April 2011 in Johannesburg – im Gesprächsfokus. Welche neuen Impulse konnten gegeben werden?

Antwort: Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit wurden Möglichkeiten für Verbesserungen diskutiert. Wichtig für eine funktionsfähige Arbeitsvermittlung ist die Verfügbarkeit von Ressourcen. Dies betrifft z. B. die IT-Ausstattung und die Qualifizierung des Personals.

© Deutsch-südafrikanisches Arbeitstreffen zum Aufbau einer öffentlichen Arbeitsvermittlung in Südafrika (Quelle: BMAS)

© Deutsch-südafrikanisches Arbeitstreffen zum Aufbau einer öffentlichen Arbeitsvermittlung in Südafrika (Quelle: BMAS)

2010sdafrika-Redaktion: Bereits im August 2010 beschäftigten Sie sich vor Ort mit der nach Südafrika ausgerichteten Arbeitsmigration aus Simbabwe. Wie bewerten Sie den überaus hohen Anteil an nicht-qualifizierten Arbeitnehmern für den südafrikanischen Arbeitsmarkt?

Antwort: Für eine erfolgreiche und moderne Volkswirtschaft ist es heutzutage wichtig, über gut ausgebildete Fachkräfte zu verfügen. Dies betrifft in erster Linie, auch in Deutschland, das Potenzial an Menschen, die bereits im eigenen Land leben. In Deutschland haben wir das Problem einer alternden Gesellschaft. Langfristig wird es weniger Menschen im sog. erwerbsfähigen Alter geben. Daher hat die Bundesregierung bereits im letzten Jahr ein Konzept zur Fachkräftesicherung beschlossen. Danach fokussieren wir uns besonders auf Frauen und die Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, auf ältere Arbeitnehmer und deren Beschäftigungsfähigkeit sowie die Weiterbildung von Erwachsenen. Ich denke mir, dass einige unserer Erfahrungen und unserer Konzepte auch für Südafrika von Interesse sind, gerade im Bereich der Aus- und Weiterbildung. So gibt es in Südafrika ein großes Interesse an der dualen Berufsausbildung, um der Nachfrage der südafrikanischen Wirtschaft nach betriebsnah ausgebildeten Arbeitnehmern zu entsprechen.

2010sdafrika-Redaktion: Am 28. Oktober 2011 und kürzlich im März dieses Jahres warben Sie persönlich für die Förderung der Sozialen Marktwirtschaft am Kap. Dennoch setzt die Regierungspartei ANC zunehmend auf ein staatsinterventionistisches Wirtschaftsmodell. Der Privatsektor verliert in diesem Kontext, so die Einschätzung von Analysten, verstärkt die Anreize zu investieren. Inwieweit macht ein solcher bilateraler Dialog noch Sinn, wenn die Umsetzung dessen weniger beachtet bzw. missachtet wird?

Antwort: Der bilaterale Dialog ist ein Austausch auf gleicher Augenhöhe. Wir sehen uns gemeinsam erfolgreiche Lösungen für beschäftigungs- und sozialpolitische Fragestellungen an. Auf Grundlage dieses Austausches muss allerdings jedes Land seinen eigenen Weg finden.

© Die südafrikanische Parlamentsdelegation des Arbeitsausschusses im Bundesarbeitsministerium. (Quelle: BMAS)

© Die südafrikanische Parlamentsdelegation des Arbeitsausschusses im Bundesarbeitsministerium. (Quelle: BMAS)

2010sdafrika-Redaktion: Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, vielen Dank für die Möglichkeit dieses kurzfristigen Inteviews!

Reflection on the psyche – Roger Ballen in interview

„For me the dark side has always been a source of light and energy.“

(Editor: Anne Schroeter)

Deutsche Interview-Zusammenfassung:

Roger Ballen zählt zu den bekanntesten Fotografen Südafrikas.  In New York geboren und in Johannesburg nun lebend,  begann Ballen mit dem dreizehnten Lebensjahr mit der Kunst der Fotografie. Seine Mutter arbeitete für die renommierte Fotoagentur Magnum Photos. Ballen fotografiert jene Begebenheiten, die bei den meisten Betrachtern ein beklemmendes Gefühl auslösen dürften – eine Reflektion in die dunkle Seite der eigenen Psyche. Roger Ballen ist ein Künstler, der sehr viel Anspruch an sich selbst stellt. So ist es nicht verwunderlich, dass dieser Mensch für seine Fotokollektionen meist über fünf Jahre braucht, bis diese in Form eines Bildbandes veröffentlicht werden. „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ ist überaus erfreut, diesen interessanten Top-Fotografen interviewen und darüberhinaus exklusiv einige seiner eindrucksvollen Kunstwerke im Portal abbilden zu dürfen.

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2010sdafrika-editorial staff: We would like to welcome on „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ – the German gateway to South Africa – the in New York City born and in Johannesburg living photographer Roger Ballen. You are known for your impressive arts in South Africa and abroad. Why did you start to photograph and what does it mean for you to catch the reality in pictures?

Answer: I bought my first camera when I was thirteen. By that stage, in the early sixties, my mother had been working for Magnum for some years. Through her conversation, and particularly her collecting, I was exposed to the work of many photographers – some of them now considered historically important. In this milieu there was a complete belief in the value of photography; and particularly in its ability to capture and convey meaning in a socio-documentary context.

© Photographer Roger Ballen from Jo´burg

© Photographer Roger Ballen from Jo´burg

2010sdafrika-editorial staff: How do you choose your themes? Do you even choose them or do they come “naturally”?

Answer: My themes are multiple and ultimately very difficult to describe in words. Most of my projects take approximately five years to complete and are then published as a book. The projects evolve over time and it is next to impossible to predict the course the images will take.

2010sdafrika-editorial staff: Would you approve, if I say, that your photographs are scary? And if you do, why do you still take them, rather than happy and content photographs?

Answer: I believe that if a person find my images scary then that individual has been affected in a very positive way. The images have penetrated into the ’shadow side‘ the place of the psyche that we are scared to confront, to come to grips with. Most people call it the dark side. For me the dark side has always been a source of light and energy. I often mention to people that one cannot find light without knowing the dark.

2010sdafrika-editorial staff: Which reaction do you expect from people that look at your photographs, especially when they usually have nothing to do with arts or photography, from ordinary working class people?

Answer: It is very difficult to know exactly what anybody else feels. My intentions in taking these images are to better understand myself. I do not take photographs to mimic what other people might experience or to predict how they might react. It is just not possible  for me to understand how others will relate to my images.

2010sdafrika-editorial staff: Which messages are you promoting in your photographs?

Answer: As I get older, the meaning of the human condition is rooted in the realization that ‚knowing more is knowing less.‘ We are doomed to leave this world without any clue as to why we were here, where we came from, and where we are going. This is a fate of utter marginalization.

2010sdafrika-editorial staff: You have often been accused of exploiting people for your photographs. What would you answer to people who say that?

Answer: I believe that my photographs are more psychological in meaning. The images represent a psychological culture. At the same time they emanate from my own psyche. I have never considered myself  a photo journalist or a politically orientated photographer. Many of my images represent a universal sense of marginalization, alienation and the inability to cope with the chaos around us. The reason that these images still have meaning to people who know nothing about South African history is that my viewers feel that an aspect of themselves is being reflected in the image.

2010sdafrika-editorial staff: In 2010, you have been in Berlin. Which impressions do you have collected from Germany and Germans?

Answer: It is always difficult to generalize about a culture. Nevertheless, I have been very impressed with the cultural dynamics of Berlin.

2010sdafrika-editorial staff: Roger Ballen, photographer from Johannesburg, thank you very much for this interview and for  providing of your arts!

2010sdafrika-interview with photographer Zanele Muholi:

https://2010sdafrika.wordpress.com/2010/05/31/exklusive-interview-with-zanele-muholi/