Schlagwort-Archive: Agri-SA

Südafrika forciert Enteignungspolitik

Weiße Farmer fürchten Landreform. Kritiker warnen vor Wirtschaftskrise wie in Simbabwe

(2010sdafrika-Redaktion)

Kaum ein Thema spaltet zurzeit so stark die südafrikanische Gesellschaft wie die geplante Landreform, nach der der Grundbesitz von weißen Farmern an die schwarze Mehrheitsbevölkerung zwangsweise und vor allem ohne Entschädigung umverteilt werden soll. Immer wieder werden Vergleiche zum benachbarten Simbabwe gezogen, wo es letztendlich zu Ausgrenzung, Diskriminierung und Anarchie gekommen war. Die ehemalige „Weizenkammer Afrikas“ steckt bisweilen in einer schweren Wirtschaftskrise. Kritiker warnen vor ähnlichen katastrophalen Zuständen am Kap der guten Hoffnung.

© Nach dem Willen von Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa soll es nun ganz schnell gehen: Die Landreform. Weiße Farmer befürchten ähnliche Zustände wie in Simbabwe, wo die dortige Umverteilungspolitik zur flächendeckenden Vertreibung von Weißen geführt hatte. (Quelle: flickr/ Department of Foreign Affairs and Trade)

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Anders Breivik und „sein Südafrika“

Norwegens Extremist fordert eine Trennung des Kaplandes in eine weiße und schwarze Nation

(Autoren: Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Die norwegische Hauptstadt Oslo liegt rund 9.700 Kilometer Luftlinie von der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria entfernt. Ideologisch betrachtet, fühlen sich südafrikanische Rassisten und nordische Rechtsextremisten jedoch nahezu unmittelbar miteinander verbunden.Die räumliche Distanz spielt kaum eine Rolle, wenn es um die Ablehnung multikultureller Gesellschaften geht.

    © Der norwegische Rechtsextremist Anders Breivik geht in seinem "Manifest 2083" über vierzigmal auf das Land Südafrika ein. Er kritisiert einen angeblichen Genozid an weißen Südafrikanern und fordert, Südafrika in einen weißen und schwarzen Staat zu trennen. Er fürchtet, die Buren könnten sonst bis in das Jahr 2050 nahezu ausgestorben und dem "diabolischen Verhalten schwarzer Südafrikaner" vollständig zum Opfer gefallen sein. (Quelle: flickr/ Panorama Mercantil)

© Der norwegische Rechtsextremist Anders Breivik geht in seinem „Manifest 2083“ über vierzigmal auf das Land Südafrika ein. Er kritisiert einen angeblichen Genozid an weißen Südafrikanern und fordert, Südafrika in einen weißen und schwarzen Staat zu trennen. Er fürchtet, die Buren könnten sonst bis in das Jahr 2050 nahezu ausgestorben und dem „diabolischen Verhalten schwarzer Südafrikaner“ vollständig zum Opfer gefallen sein. (Quelle: flickr/ Panorama Mercantil)

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