Schlagwort-Archive: Allan Gray Orbis Foundation

Kapstädter bei Terroranschlag in Nairobi getötet

Südafrikanischer Stiftungsmitarbeiter James Thomas stirbt durch Kopfschuss

(2010sdafrika-Redaktion)

Der Terroranschlag somalischer Schabab-Milizen in der kenianischen Haupstadt Nairobi hat ein südafrikanisches Opfer gefordert. Im Westgate-Einkaufszentrum ist der Stiftungsmitarbeiter James Thomas per Kopfschuss getötet worden, heißt es aus dem Freundeskreis auf Anfrage von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“. Der Tod des beliebten Gemeindevorstehers der St. Peter’s Anglican-Kirche im Kapstädter Außenbezirk Mowbray löst ein Entsetzen bei vielen Kapstädtern aus.

© Der aus Kapstadt stammende Stiftungsmitarbeiter James Thomas hielt sich aus beruflichen Gründen in Nairobi auf. Er wurde beim Terroranschlag durch somalische Schabab-Milizen im Westgate-Einkaufszentrum im kenianischen Nairobi per Kopfschuss getötet. Kapstadt ist geschockt. (Quelle: Privat)

© Der aus Kapstadt stammende Stiftungsmitarbeiter James Thomas hielt sich aus beruflichen Gründen in Nairobi auf. Er wurde beim Terroranschlag durch somalische Schabab-Milizen im Westgate-Einkaufszentrum im kenianischen Nairobi per Kopfschuss getötet. Kapstadt ist geschockt. (Quelle: Privat)

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Kap-Kolumne: Einen Monat in Mamelodi leben

Anthropologische Feldforschung oder Durchbrechen von Barrieren?

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger Westberliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Im Gegensatz zur Solidarität, die waagerecht verläuft und von gleich zu gleich gewährt wird, wird die Wohltätigkeit von oben nach unten praktiziert, erniedrigt den, der sie erhält, und verändert nie auch nur ein bißchen die Machtverhältnisse.“ Diese Worte des uruguayischen Schriftstellers und Journalisten Eduardo H. Galeano kamen mir ins Gedächtnis, als ich im Radio vom Wohn-Experiment des Julian Hewitt hörte. Hewitt, zurzeit Fellowship Director bei der Allan Gray Orbis Foundation, hat sich und seine Familie im Township Mamelodi bei Pretoria in einer neun Quadratmeter großen Blechhütte einquartiert. Er, seine Frau Ena sowie die beiden kleinen Töchter wohnen dort mit einem Budget von insgesamt 3.000 Rand im Wintermonat August – ohne Auto, ohne Strom, ohne fließendes Wasser und mit einem „Plumpsklo“ draußen. Wer sich näher über dieses Experiment informieren will.

© Die Mehrheit der weißen Südafrikaner weiß bis heute wenig bis nichts von den Lebensbedingungen ihrer schwarzen Mitmenschen in den Townships, hält Kap-Kolumnist Detlev Reichel fest. (Quelle: flickr/ aki.ilari)

© Die Mehrheit der weißen Südafrikaner weiß bis heute wenig bis nichts von den Lebensbedingungen ihrer schwarzen Mitmenschen in den Townships, hält Kap-Kolumnist Detlev Reichel fest. (Quelle: flickr/ aki.ilari)

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