Schlagwort-Archive: ANC-Frauenliga

Regierungspartei hält Jacob Zuma die Treue

ANC-Generalsekretär Gwede Mantashe fordert Geschlossenheit bei Verteidigung der Parteiinteressen

(2010sdafrika-Redaktion)

Während die einflussreichsten Oppositionsparteien, Medien und NGOs den sofortigen Rücktritt von Staatspräsident Jacob Zuma fordern, hält dessen Partei – der Afrikanische Nationalkongress – ihm die Treue. ANC-Generalsekretär Gwede Mantashe beharrte auf ein geschlossenes Auftreten aller Strömungen seiner Organisation, um den Vorsitzenden und somit die gesamte Partei in Schutz zu nehmen.

Paul Saad

© Trotz der starken Kritik an Staatspräsident Jacob Zuma und der damit verbundenen Rücktrittsforderung, hält die Regierungspartei ANC ihrem Vorsitzenden die Treue. Mehrere ANC-Strömungen erklärten ihre „bedingungslose Solidarität“. (Quelle: flickr/ Paul Saad)

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Film „Winnie Mandela“ zum Scheitern verurteilt

Eine südafrikanisch-kanadische Produktion, die von der Öffentlichkeit ausgeblendet wird

(2010sdafrika-Redaktion)

Während die Öffentlichkeit auf den einzigen von Nelson Mandela autorisierten Spielfilm „Mandela: Long Walk to Freedom“ sehnsüchtig wartet, wissen viele Filmfans bisweilen nicht, dass es auch einen Spielfilm zur langjährigen Ehefrau Madibas zu sehen gibt. Die Produktion „Winnie Mandela“ wird kaum beachtet, wenn nicht sogar boykottiert. Die Presse am Kap und teilweise ausländische Medien blenden den Film weitgehend aus. Die Gründe sind vielfältiger Natur.

© Der südafrikanisch-kanadische Spielfilm "Winnie Mandela" ist zum Scheitern verurteilt. Im gesamten Produktionsprozess liefen viele Dinge schief, sodass von einem Filmerfolg nicht mehr ausgegangen werden kann. (Quelle: RLJ Entertainment/ Image Entertainment)

© Der südafrikanisch-kanadische Spielfilm „Winnie Mandela“ ist zum Scheitern verurteilt. Im gesamten Produktionsprozess liefen viele Dinge schief, sodass von einem Filmerfolg nicht mehr ausgegangen werden kann. (Quelle: RLJ Entertainment/ Image Entertainment)

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Anene Booysens als Spiegelbild Südafrikas

Politik und Medien fordern nach Vergewaltigung weitreichende Folgen – ein Trugschluss?

(2010sdafrika-Redaktion)

Am vergangenen Donnerstag verbreitete sich im In- und Ausland die Schreckensnachricht der Vergewaltigung von Anene Booysens. Vier Männer haben die Siebzehnjährige in der Kleinstadt Bredasdorp brutal vergewaltigt und im Anschluss verstümmelt. Wenig später verstarb sie. Seither ist am Kap eine Debatte darüber angestoßen worden, inwieweit die südafrikanische Gesellschaft aus dem Tod Booysens seine Lehren ziehen kann.

    © Anene Booysens starb in der Nacht vom 2. zum 3. Februar 2013 mit jungen 17 Jahren an den Folgen einer brutalen Vergewaltigung in Bredasdorp. Medien und Politik fordern ein Umdenken, doch die breite Masse der südafrikanischen Gesellschaft reagiert passiv.

© Anene Booysens starb in der Nacht vom 2. zum 3. Februar 2013 mit jungen 17 Jahren an den Folgen einer brutalen Vergewaltigung in Bredasdorp. Medien und Politik fordern ein Umdenken, doch die breite Masse der südafrikanischen Gesellschaft reagiert passiv.

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ANC-Frauenliga: „Südafrika ist kein Schlachthaus“

Kampagne fordert Auslieferung des Briten Dewani an Südafrika – trotz labilem Gesundheitszustand

(Autor: Ghassan Abid)

Der Justizfall Shrien Dewani erreicht einen neuen Höhepunkt. Am 4. Dezember 2012 verkündete die ANC-Frauenliga (ANCWL), dass der Brite von Großbritannien an Südafrika ausgeliefert werden solle. Die ANCWL plane für den kommenden Montag einen Protestmarsch zur britischen Botschaft in Pretoria. Troy Martens, Pressesprecherin der ANCWL, erklärt in einer Erklärung, dass der internationalen Gemeinschaft klar sein müsse, dass Südafrika kein Schlachthaus sei und die Gerechtigkeit ihren Lauf nehmen müsse.

© Anni Dewani, Geburtsname Hindocha, ist im November 2010 während ihrer Flitterwochen in Kapstadt ermordet worden. Die südafrikanische Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ihr Bräutigam Shrien Dewani einen Auftragsmord erteilt haben soll. Der britische Staatsbürger kämpft bis heute gegen seine Auslieferung an Südafrika. (Quelle: flickr/ Jay Kullar)

© Anni Dewani, Geburtsname Hindocha, ist im November 2010 in ihren Flitterwochen in Kapstadt ermordet worden. Die südafrikanische Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ihr Bräutigam Shrien Dewani einen Auftragsmord an drei Südafrikaner erteilt haben soll. Der britische Staatsbürger kämpft bisweilen gegen seine Auslieferung an Südafrika. (Quelle: flickr/ Jay Kullar)

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ANC-Parteipolitik vor Mangaung

Präsident Jacob Zuma ist mit Widersachern konfrontiert, doch ein Machtwechsel droht nicht

(Autor: Ghassan Abid)

– ANC-Parteitag-Spezial –

Im Dezember 2012 steht der 53. Bundesparteitag der Regierungspartei Afrikanischer Nationalkongress (ANC) in Mangaung/ Bloemfontein an. 4.500 Delegierte aus ganz Südafrika werden in der Provinz Free State darüber abstimmen, wer künftig die Geschicke der Partei lenken wird und welchen Kurs das Land einschlagen soll. In diesem Zusammenhang ist die sozio-ökonomische Anpassung an die politische Konstellation zu nennen, die mit den Worten „zweiter Übergang“ umschrieben wird.

    © 4.500 Delegierte werden in Mangaung im Dezember 2012 über die Zukunft von Partei und Staat abstimmen. 91,2 Prozent der Wahlmänner und -frauen repräsentieren die neun Provinzen: KwaZulu-Natal mit 974, Eastern Cape mit 676, Limpopo mit 574, Gauteng mit 500, Mpumalanga mit 467, Free State mit 324 und North West mit 234 Delegierten. Der Rest entfällt auf die ANC-Frauenliga sowie die ANC-Jugendliga mit jeweils 54 Stimmen und das oberste ANC-Entscheidungsgremium National Executive Committee (NEC) mit 82 Personen. Weitere 180 Delegiertensitze sind den Provinzen vorbehalten. Jacob Zuma wird mit großer Wahrscheinlichkeit für eine zweite Amtszeit bestätigt werden – sein Einfluss und das Vertrauen in seine Person sind groß. (Quelle: flickr/ Pan-African News Wire)

© 4.500 Delegierte werden in Mangaung im Dezember 2012 über die Zukunft von Partei und Staat abstimmen. 91,2 Prozent der Wahlmänner und -frauen repräsentieren die neun Provinzen: KwaZulu-Natal mit 974, Eastern Cape mit 676, Limpopo mit 574, Gauteng mit 500, Mpumalanga mit 467, Free State mit 324 und North West mit 234 Delegierten. Der Rest entfällt auf die ANC-Frauenliga sowie die ANC-Jugendliga mit jeweils 54 Stimmen und das oberste ANC-Entscheidungsgremium National Executive Committee (NEC) mit 82 Personen. Weitere 180 Delegiertensitze sind den Provinzen vorbehalten. Jacob Zuma wird mit großer Wahrscheinlichkeit für eine zweite Amtszeit bestätigt werden – sein Einfluss und das Vertrauen in seine Person sind groß. (Quelle: flickr/ Pan-African News Wire)

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