Schlagwort-Archive: ANC

Der Schock nach den Kommunalwahlen

Gekränktes Ego und fehlende Selbstreflektion. ANC-Führung führt ihre Politik der Arroganz fort

(2010sdafrika-Redaktion)

Am 3. August wurden rund 24 Millionen registrierte Wähler zu den Kommunalwahlen Südafrikas aufgerufen. Alle 5 Jahre wiederholt sich die Bestimmung der Zusammensetzung von Stadt- und Gemeinderäten, damit verbunden auch die Wahl der Bürgermeister. Zwar gelang der Regierungspartei von Jacob Zuma, dem ANC, landesweit erneut die absolute Mehrheit von 57 Prozent. Allerdings musste diese signifikante Verluste einstecken. Der ANC befindet sich bisweilen im Schockzustand.

Paul Saad

© Die Kommunalwahlen 2016 in Südafrika beschäftigen den ANC weiterhin. Die Regierungspartei unter der Führung von Präsident Jacob Zuma verlor im Vergleich zu den Wahlen 2011 rund 8 Prozentpunkte. Städte wie Johannesburg, Pretoria und Port Elizabeth gingen an die Opposition. (Quelle: flickr/ Paul Saad)

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CIA gab Tipp zur Verhaftung Nelson Mandelas?

Zum 3. Mal wird US-Geheimdienst vorgeworfen, Südafrikas Ikone ins Gefängnis gebracht zu haben

(2010sdafrika-Redaktion)

Das Gerücht, wonach der US-Auslandsgeheimdienst „Central Intelligence Agency“ (CIA) für die Verhaftung der südafrikanischen Widerstandsikone Nelson Mandela verantwortlich sein soll, hält sich seit Jahren hartnäckig. Schon seit 2000 wird öffentlich darüber spekuliert, ob die CIA den Partnerdiensten des Apartheidsregimes den entscheidenden Tipp gegeben hatte, der die populäre ANC-Führungspersönlichkeit für 28 Jahre in den Knast brachte. Nun wird die Debatte durch neue Hinweise entfacht – zum dritten Mal. Dennoch gibt die CIA die Akten immer noch nicht frei.

Matt Brown

© Nelson Mandela saß 28 Jahre seines Lebens im Gefängnis, nachdem die CIA den entsprechenden Tipp an die südafrikanischen Geheimdienste gegeben haben soll. Dieses Gerücht wird zum nun dritten Mal öffentlich thematisiert. (Quelle: flickr/ Matt Brown)

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„Alle lieben Yassie“

Exklusiv: Wie ein Hells-Angels-Supporter Kontakte zu politischen Parteien in Südafrika pflegt

(2010sdafrika-Redaktion)

Alle lieben Yassie“, hört man in der südafrikanischen Rockerszene wiederholt. Sämtliche Rocker scheinen den arabischstämmigen Mann zu kennen. Sie bezeichnen den begeisterten Motorrad-Fan als freundlich, hilfsbereit und loyal. Ein Insider am Kap informiert nun die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“, dass der besagte „Yassie“ lediglich der Rockername von Yasien M. ist. Dieser ist nämlich kein gewöhnlicher Biker, sondern vielmehr ein bekennender Hells-Angels-Supporter mit Verbindungen zur Politik.

Yassie and Pieter P

© Yasien M. alias „Yassie“ ist ein bekennender Supporter des Hells Angels MC South Africa. Der arabischstämmige Rocker [rechts im Bild] ist auf dem Foto mit Pieter P. [Mitte] zu sehen, dem Vizepräsidenten des am Kap einflussreichen Hells-Angels-Charters in Johannesburg. (Quelle: Privat)

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Protest vom Parlament auf die Straßen

Konrad-Adenauer-Stiftung beschreibt zum ersten Mal die politische Zukunft Jacob Zumas als „ungewiss“

(2010sdafrika-Redaktion)

Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat in einem am 13. April 2016 veröffentlichten Länderbericht zu Südafrika die aktuellen Geschehnisse rund um den Nkandla-Skandal aufgegriffen. Holger Dix, Leiter des KAS-Auslandsbüros in Südafrika, verfasste das dreiseitige Papier und kommt zum Schluss, dass die politische Zukunft von Staatspräsident Jacob Zuma mittlerweile „ungewiss“ ist. Selten hat sich die CDU-nahe Stiftung so deutlich positioniert, wie es aktuell der Fall ist.

kellerabteil

© Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung bewertet die politische Zukunft von Staatspräsident Jacob Zuma zum ersten Mal als „ungewiss“. Der politische Druck, begründet durch den Nkandla-Skandal, werde weiter steigen – so der aktuelle Länderbericht vom Leiter des Auslandsbüros in Südafrika. (Quelle: flickr/ kellerabteil)

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(Un)Happy Birthday, Mr. President

Präsidialamt gratuliert zum 74. Geburtstag von Präsident Jacob Zuma. Bürger fühlen sich verarscht

(2010sdafrika-Redaktion)

Seit mehreren Wochen beschäftigt ein Thema die südafrikanische Öffentlichkeit. Wiederholt wird der Rücktritt von Staatspräsident Jacob Zuma gefordert, nachdem das Verfassungsgericht in der Nkandla-Affäre einen eklatanten Verfassungs- und Rechtsbruch des Staatsoberhauptes festgestellt hat. Statt die Kritik der Bevölkerung ernst zu nehmen, widmet sich das Präsidialamt lieber dem 74. Geburtstag Zumas. Etliche Bürger reagierten mit großem Unverständnis auf die staatliche Pressearbeit.

World Economic Forum

© Staatspräsident Jacob Zuma feierte heute am 12. April 2016 seinen 74. Geburtstag. Allerdings wird dessen Ehrentag vom Nkandla-Skandal überschattet. Etliche Bürger Südafrikas fühlen ich schlichtweg verarscht. (Quelle: flickr/ World Economic Forum)

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Regierungspartei hält Jacob Zuma die Treue

ANC-Generalsekretär Gwede Mantashe fordert Geschlossenheit bei Verteidigung der Parteiinteressen

(2010sdafrika-Redaktion)

Während die einflussreichsten Oppositionsparteien, Medien und NGOs den sofortigen Rücktritt von Staatspräsident Jacob Zuma fordern, hält dessen Partei – der Afrikanische Nationalkongress – ihm die Treue. ANC-Generalsekretär Gwede Mantashe beharrte auf ein geschlossenes Auftreten aller Strömungen seiner Organisation, um den Vorsitzenden und somit die gesamte Partei in Schutz zu nehmen.

Paul Saad

© Trotz der starken Kritik an Staatspräsident Jacob Zuma und der damit verbundenen Rücktrittsforderung, hält die Regierungspartei ANC ihrem Vorsitzenden die Treue. Mehrere ANC-Strömungen erklärten ihre „bedingungslose Solidarität“. (Quelle: flickr/ Paul Saad)

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„Zuma hat sein Amtseid gebrochen“

Südafrikas Ex-Finanzminister Trevor Manuel fordert Staatspräsident Jacob Zuma zum Rücktritt auf

(Autor: Ghassan Abid)

Staatspräsident Jacob Zuma erfährt in diesen Tagen eine Menge Kritik, nachdem das oberste Gericht des Landes bestätigt hatte, dass der Ausbau des Privatdomizils Zumas in Nkandla verfassungs- und rechtswidrig ist. Seither fordern immer mehr Politiker, Wirtschaftsvertreter, Journalisten und NGO-Vertreter den 73-jährigen ANC-Vorsitzenden dazu auf, unverzüglich zurückzutreten. Unter ihren Reihen befindet sich auch ein enger Weggefährte Zumas – der ehemalige Finanzminister Trevor Manuel.

Books LIVE

© Der ehemalige südafrikanische Finanzminister Trevor Manuel hat Staatspräsident Jacob Zuma eindringlich dazu aufgefordert, nach dem Urteil des Verfassungsgerichts zurückzutreten. Zuma habe sein Amtseid gebrochen und müsse nun Verantwortung für das Land übernehmen, so der einflussreiche ANC-Politiker. (Quelle: flickr/ Books LIVE)

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