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Nelson Mandela: Accused #1

Britische Doku sorgte für Aufregung: „Die CIA ist für die Verhaftung von Nelson Mandela verantwortlich“

(2010sdafrika-Redaktion)

In der britischen Dokumentation „Nelson Mandela: Accused #1“ wird der Rivonia-Prozess – in dessen Folge mehrere namhafte ANC-Größen wie Nelson Mandela, Walter Sisulu und Govan Mbeki zu langen Haftstrafen verurteilt wurden – mit teilweise neuen Erkenntnissen beleuchtet. Demnach sind die CIA und ihre Verbündeten für die Verhaftung von Nelson Mandela verantwortlich. Mit der Weitergabe von Informationen an den südafrikanischen Geheimdienst ist die Festnahme erst möglich geworden. Gestützt wird diese These auf eine Aussage von Gerard Ludi, ehemaliger Geheimdienstagent des Apartheidsregime. Das Publikum zeigte sich bei der Deutschlandpremiere dieser Doku entsetzt.

© Am 29. September 2013 sorgte ein O-Ton bei der Deutschlandpremiere der britischen Doku "Nelson Mandela: Accused #1" im Kino in den Hackeschen Höfen für Aufregung. Gerard Ludi, ehemaliger Geheimdienstagent des Apartheidsregime, beschuldigte die CIA und ihre Verbündeten, die Verhaftung Nelson Mandelas mit der Weiterleitung von Informationen erst möglich gemacht zu haben. Die Doku ist im deutschsprachigen Raum bislang nicht erhältlich.

© Am 29. September 2013 sorgte ein O-Ton bei der Deutschlandpremiere der britischen Doku „Nelson Mandela: Accused #1“ im Kino in den Hackeschen Höfen für Aufregung. Gerard Ludi, ehemaliger Geheimdienstagent des Apartheidsregime, beschuldigte die CIA und ihre Verbündeten, die Verhaftung Nelson Mandelas mit der Weiterleitung von Informationen erst möglich gemacht zu haben. Die Doku ist im deutschsprachigen Raum bislang nicht erhältlich. (Quelle: Wikimedia)

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Kunstraub im Pretoria Art Museum

Wenn die Museumsleitung zum Schweigen verdammt ist. Vier von fünf Bilder sind sichergestellt

(Autoren: Jessica M., Ghassan Abid, 2010sdafrika-Redaktion)

Am vergangenen Sonntag besuchten drei Personen das Pretoria Art Museum. Sie gaben sich als Kunststudenten und Kunstdozent aus und baten, nachdem sie jeweils ein Ticket für 10 Rand gekauft hatten, um eine Führung mit einem Kurator. Merkwürdig war nur, dass die Männer eine Liste mit Gemälden bei sich trugen und im Anschluss an die Führung den Kurator mit vorgehaltener Schusswaffe aufforderten, ausgewählte Kunstwerke abzuhängen. Vor dem Eingang des Museums parkte ein Fahrzeug der Marke Toyota, in dem die Gemälde verstaut wurden.

© Das Pretoria Art Museum ist am 11. November 2012 von drei Personen beraubt worden. Fünf Gemälde der Künstler Maggie Laubser, Hugo Naudé, JH Pierneef, Gerard Sekoto und Irma Stern wurden entwendet. Doch alle Werke sind am 13. November 2012, ausgenommen das des Künstlers Sekoto, auf einem Friedhof wieder aufgetaucht.

© Das Pretoria Art Museum ist am 11. November 2012 von drei Personen beraubt worden. Fünf Gemälde der Künstler Maggie Laubser, Hugo Naudé, JH Pierneef, Gerard Sekoto und Irma Stern wurden entwendet. Alle Werke, ausgenommen das des Künstlers Sekoto, sind am 13. November 2012 auf einem Friedhof wieder aufgetaucht.

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Zumas zweifelhafter Pressesprecher

Mac Maharaj, der kontroverse Medienmann des Präsidenten, der keinen Prozess fürchten muss

(Autor: Ghassan Abid)

Er hat graue Haare, trägt regelmäßig ein graues Jackett und schaut – je nach  Situation – ziemlich streng oder äußerst freundlich. Der 1935 in KwaZulu-Natal geborene Mac Maharaj, ein indischstämmiger und dem ANC nahestehender Politiker, ist der offizielle Pressesprecher von Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Wenn die Medien Zuma kritisieren, wie aktuell in der Nkandla-Affäre, dann springt Maharaj wie ein Schutzschild vor den Präsidenten, um die öffentliche Kritik möglichst nachhaltig abzufedern.

© Sathyandranath Ragunanan "Mac" Maharaj ist seit dem 6. Juli 2011 der Pressesprecher von Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Er gilt in ANC-Kreisen als hoch angesehene Persönlichkeit aus dem Umfeld Nelson Mandelas. Allerdings haftet an ihm der Ruf eines möglichen korrupten Politikers. Bislang wurde keine Anklage gegen Maharaj erhoben - die Medien verstehen diesen Umstand nicht, nachdem die investigativen Zeitungen “Sunday Times”, “City Press” und “Mail and Guardian” äußerst belastende Informationen über den einstigen Freiheitskämpfer gesammelt und veröffentlicht haben. (Quelle: flickr/ Alles Trade Editoria)

© Sathyandranath Ragunanan „Mac“ Maharaj ist seit dem 6. Juli 2011 der Pressesprecher von Südafrikas Präsidenten Jacob Zuma. Er gilt in ANC-Kreisen als hoch angesehene Persönlichkeit aus dem Umfeld Nelson Mandelas. Allerdings haftet an ihm der Ruf eines möglichen korrupten Politikers. Bislang wurde keine Anklage gegen Maharaj erhoben – die Medien verstehen diesen Umstand nicht, nachdem die investigativen Zeitungen “Sunday Times”, “City Press” und “Mail and Guardian” äußerst belastende Informationen über den einstigen Freiheitskämpfer gesammelt und veröffentlicht haben. (Quelle: flickr/ Alles Trade Editoria)

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