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Forbes-Liste der 40 reichsten Afrikaner

Die zwölf reichsten Südafrikaner sind männlich, Akademiker, meist über 60, weiß und leben in Kapstadt

(Autor: Ghassan Abid)

Vor wenigen Tagen veröffentlichte das renommierte New Yorker Wirtschaftsmagazin Forbes eine aktualisierte Liste der 40 reichsten Afrikanern. Diese stammen mehrheitlich aus Südafrika, Nigeria und Ägypten. Insgesamt zwölf Unternehmer vom Kap schafften es gemessen am eigenen Geldvermögen ins Ranking. Die Summen sind an Werte bis zum Stand November 2012 angelehnt.

© Nicky Oppenheimer ist der reichste Südafrikaner und schaffte es mit einem Eigenkapitalvermögen von 6,4 Milliarden US-Dollar auf Platz 2 der Forbes-Liste zu den 40 reichsten Afrikanern. Der in Johannesburg lebende Oppenheimer verdient sein Geld mit dem Handel von Diamanten. (Quelle: flickr/ AWDC Pr and Com)

© Nicky Oppenheimer ist der reichste Südafrikaner und schaffte es mit einem Eigenkapitalvermögen von 6,4 Milliarden US-Dollar auf Platz 2 der Forbes-Liste der 40 reichsten Afrikaner. Der in Johannesburg lebende Oppenheimer verdient sein Geld mit dem Handel von Diamanten. (Quelle: flickr/ AWDC Pr and Com)

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Erfahrungsbericht zu Südafrika

Sabrina Angermann, Studentin der Wirtschaftsinformatik und IBM-Praktikantin, berichtet

(Autorin: Sabrina Angermann)

Im Rahmen eines Praktikums bei der IBM durfte ich im Sommer 2009 neun Wochen in Johannesburg leben und arbeiten. Nach gut 10 Stunden Flug bin ich endlich angekommen und war von der Modernität des Flughafens und der Größe Johannesburgs überrascht. Die Fahrt zur Wohnung einmal durch die halbe Stadt dauerte fast eine Stunde.

© Sabrina Angermann

In den 9 Wochen habe ich so viele verschiedene Dinge erlebt wie noch nie – von Tigerbabys streicheln, über Elefanten direkt vor dem Auto bis hin zu der atemberaubenden Landschaft rund um Kapstadt. Das Erlebnis, das mich jedoch am meisten geprägt hat, war die Fahrt durch Soweto. Mir war mein Wohlstand noch nie so unangenehm, wie an diesem Tag, ich fühlte mich wirklich schlecht, wie ich mit Fotoapparat und Geld bewaffnet in Soweto stand, um mir die Gegend anzuschauen, in der die Menschen am Existenzminimum leben… Jetzt weiß ich warum man sagt, in Südafrika trifft die erste auf die dritte Welt. Diesen enormen Gegensatz gibt es nirgendwo in Deutschland.

Mein Fazit nach den neun Wochen ist: jederzeit wieder! Johannesburg selbst hat mir nicht so gefallen, da man sich wirklich entscheiden muss, ob man in der reichen, abgesicherten und somit sehr teuren Gegend oder eben in der armen und unsicheren Gegend wohnen möchte, wodurch man sehr isoliert lebt. Kapstadt jedoch gehört zu den interessantesten Städten, die ich kenne, und ich würde später sehr gerne noch einmal hinreisen. Auch kulinarisch gesehen ist Südafrika für mich eines der besten Länder, egal in welches Restaurant ich gegangen bin, immer gab es sehr gute Qualität, sei es beim Fisch, Steak oder bei Pasta – und das so günstig, wie man es in Deutschland nie finden würde. Denjenigen, die aufgrund der ganzen negativen Geschichten Angst haben, nach Südafrika zu reisen, kann ich nur sagen: Es ist längst nicht so schlimm, wie in den Medien berichtet wird!