Schlagwort-Archive: Artenschutzkonferenz

Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika

Schuppentiere, Reptilien und afrikanischer Graupapagei erhalten Schutzstatus. Elfenbein bleibt Tabu

(2010sdafrika-Redaktion)

Die 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg war ein voller Erfolg. Die Vertreter von Natur- und Tierschutzorganisationen hielten in den vergangenen Wochen gegenüber den Medien immer wieder fest, dass viele gute und richtige Entscheidungen in Südafrika getroffen worden seien. Unter anderem erhielten alle Schuppentier-Arten und der afrikanische Graupapagei den höchsten Schutzstatus. Und auch der Elfenbein-Handel fand keine Legalisierung – zum Argwohn der Regierungen von Namibia und Simbabwe.

Keith Allison

© Auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg erhielten alle Schuppentiere, mehrere Dutzend Reptilien und der afrikanische Graupapagei [im Bild] den Schutzstatus. Zudem bleibt der internationale Handel mit Elfenbein weiterhin verboten. Die Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen sind zufrieden. (Quelle: flickr/ Keith Allison)

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Elefanten droht die Ausrottung

Wilderer bedrohen die Existenz von Afrikas Elefanten und einige Staaten befürworten den Elfenbein-Handel

(2010sdafrika-Redaktion)

Der aktuellen Studie „Great Elephant Census“ zufolge soll es in ganz Afika nur noch 352.000 Elefanten geben. Im Zeitraum 2007 bis 2014 sank der Bestand um ganze 30 Prozent auf knapp 144.000 Exemplare. Die Wilderei bedrohe die Population des Rüsseltieres jedes Jahr um weitere 8 Prozent, warnen die 90 beteiligten Wissenschaftler. Auf der gegenwärtig in Südafrika stattfindenden 17. Welt-Artenschutzkonferenz hoffen NGOs und Tierschützer, dass der Schutz der Elefanten nachhaltig gestärkt wird.

rachel-sample

© Die Elefantenpopulation in Afrika geht kontinuierlich zurück, warnen Forscher. NGOs und Tierschützer hoffen auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg, dass einerseits die Wilderei gestoppt und der kommerzielle Handel mit Elfenbein aus Lagerbeständen strikter reguliert wird. (Quelle: flickr/ Rachel Sample)

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17. Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika

2.500 Teilnehmer diskutieren 12 Tage lang neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen

(2010sdafrika-Redaktion)

Vertreter aus 183 Staaten und mehrere NGO-Repräsentanten sind am 24. September 2016 in Johannesburg zusammengekommen, um auf der 12-tägigen Welt-Artenschutzkonferenz neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzenarten zu beschließen. Allerdings werden die Bestimmungen zu afrikanischen Tieren wie Elefanten und Nashörnern ins Zentrum hitziger Debatten rücken. Denn Namibia und Simbabwe wollen eine Aufweichung beim Handel mit wertvollem Elfenbein erzielen.

John Picken

© 12 Tage lang diskutieren 2.500 Vertreter aus über 180 Staaten auf der 17. Welt-Artenschutzkonferenz in Johannesburg neue Regeln beim Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzenarten. Namibia und Simbabwe fordern eine Aufweichung bestehender Regularien beim Handel mit Elfenbein aus Lagerbeständen. (Quelle: flickr/ John Picken)

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