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Düsseldorf steht neue Rockergewalt bevor

Exklusiv: Brisantes Videomaterial und Informationen zur Eskalation mit Hells Angels vor Lion-Diskothek zugespielt

(2010sdafrika-Redaktion)

Am diesjährigen Neujahrsmorgen kam es zu einer Schießerei vor der Düsseldorfer Diskothek „Lion“ auf der Bolkerstraße, worüber mehrere Medien wie BILD, RP Online und Westdeutsche Zeitung berichteten. Demnach sollen mehrere Hells Angels mit den Türstehern des Klubs – angeblich Bandidos-Anhänger – aneinandergeraten sein. Daraufhin eskalierte der Streit und ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte auf die Rocker das Feuer eröffnet. Nun sind der Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ brisantes Videomaterial und weitere Hintergrundinformationen zugespielt worden, die auf eine bevorstehende Gewaltspirale in Nordrhein-Westfalen hindeuten.

Disko Lion

© Ein Insider warnt die Redaktion von „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ vor der bevorstehenden Rockergewalt in NRW, genauer gesagt in Düsseldorf. Die türkischen Hells Angels wollen Rache nehmen, nachdem der kurdische Türsteher Senol O. am Neujahr das Feuer auf die Nomads Turkey-Anhänger eröffnete und mindestens einen von ihnen verletzte. (Quelle: Screenshot/ Videomaterial)

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Indizien belasten Pistorius

Südafrika könnte sein eigenen O.J. Simpson-Prozess bekommen: Die Öffentlichkeit als Co-Richterbank

(Autor: Ghassan Abid)

Die Strafverfolgungsbehörde „National Prosecuting Authority (NPA)“ agiert im Fall Pistorius bisher noch sehr besonnen, sachlich und äußerst vorsichtig. Die ganze Welt ist auf einen Fall aufmerksam geworden, der das südafrikanische Justizsystem mit der Mordanklage gegen Leichtathlet Oscar Pistorius automatisch in den Vordergrund gerückt hat.

© Neuere Erkenntnisse bringen Südafrikas bekanntesten Sportler Oscar Pistorius unter starkem Druck. Drei Indizien belegen die These, dass der Leichtathlet seine Freundin Reeva Steenkamp vorsätzlich getötet haben soll: Cricketschläger, CCTV-Aufnahme und Einbruchsunwahrscheinlichkeit. (Quelle: Privatfoto)

© EXKLUSIV-Bild: Neuere Erkenntnisse bringen Südafrikas bekanntesten Sportler Oscar Pistorius unter starkem Druck. Drei Indizien belegen die These, dass der Leichtathlet seine Freundin Reeva Steenkamp vorsätzlich getötet haben soll: Cricketschläger, CCTV-Aufnahme und Einbruchsunwahrscheinlichkeit. (Quelle: Privatfoto)

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nach wie vor von einer vorsätzlichen Tötungsabsicht aus. Oscar Pistorius steht im dringendem Tatverdacht, seine Freundin Reeva Steenkamp in den Morgenstunden des Valentinstags 2013 im eigenen Haus in Pretoria getötet zu haben. Bislang sind drei Indizien bekannt geworden, die für eine mögliche Verurteilung des Sportlers herangezogen werden könnten. Pistorius droht eine lebenslange Haftstrafe.

Indiz-Nummer 1: Der Cricketschläger

Ersten Pressemeldungen zufolge ist ein blutverschmierter Cricketschläger gefunden worden, der wohl als Tatwaffe gegen Steenkamp angewendet wurde. Nur so lasse sich der Schädelbruch am 29-jährigen Opfer erklären, wird von der Zeitung „City Press“ gemutmaßt.

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Unterwasserfotografie aus Südafrika

Unglaubliche Unterwasserfotos vom Kap der guten Hoffnung. Nun wird mit Tobias Friedrich abgetaucht

(Autor: Ghassan Abid)

2010sdafrika-Redaktion: Wir begrüßen auf „SÜDAFRIKA – Land der Kontraste“ Herrn Tobias Friedrich, Unterwasserfotograf aus dem hessischen Wiesbaden. Wie sind Sie auf diese spezielle Leidenschaft für die Unterwasserfotografie gekommen?

Antwort: Herzlichen Dank für die nette Begrüßung. Auf die Unterwasserfotografie bin ich durch das Tauchen gekommen, welches ich vor etwa 10 Jahren erlernt habe. Mit wachsenden Tauchkenntnissen stieg dann auch die Lust das Erlebte in Bildern festzuhalten. Seit ca. fünf Jahren fotografiere ich mit einer Spiegelreflexkamera für diese Aufnahmen.

© Unterwasserfotografie aus Südafrika by Tobias Friedrich.

© Unterwasserfotografie aus Südafrika by Tobias Friedrich.

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12.000 Minenarbeiter entlassen

Minenarbeiter im „Kriegszustand“ gegen Bergwerkkonzerne. Die Wirtschaft in der Belastung.

(Autor: Ghassan Abid)

Die Meldung, die heute von Reuters an die Nachrichtenredaktionen weltweit verbreitet wurde, löste nicht bei wenigen Redakteuren ein Entsetzen aus. Anglo American Platinum (Amplats) verkündete gegenüber Journalisten des südafrikanischen Privatsenders eNCA die Entlassung von rund 12.000 Minenarbeitern in Rustenburg, die wochenlang ihre Arbeitsaufnahme verweigern und dies in einer Zeit, wo die derzeitige Lage mehr als angespannt ist.

    © Präsident Jacob Zuma besuchte im August 2012 die Minenarbeiter in Rustenburg. Er forderte eine schnelle Lösung und umfangreiche Untersuchung des Marikana-Massakers. Allerdings machte er keine konkreten Vorschläge, wie er die Probleme der Kumpels aus der Welt schaffen will. Der ANC steht infolge der Proteste von geschätzten 100.000 Minenarbeitern unter gewaltigem Druck. Die Kreditwürdigkeit von Banken, Telekommunikationskonzernen und Kommunen wurde durch die Ratingagentur Moody‘s bereits herabgestuft. Investoren aus dem Ausland können somit das Vertrauen in diese südafrikanischen Unternehmen verlieren. Den Unternehmen wird die Inanspruchnahme von frischem Geld somit erschwert. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

© Präsident Jacob Zuma besuchte im August 2012 die Minenarbeiter in Rustenburg. Er forderte eine schnelle Lösung und umfangreiche Untersuchung des Marikana-Massakers. Allerdings machte er keine konkreten Vorschläge, wie er die Probleme der Kumpels aus der Welt schaffen will. Der ANC steht infolge der Proteste von geschätzten 100.000 Minenarbeitern unter gewaltigem Druck. Die Kreditwürdigkeit von Banken, Telekommunikationskonzernen und Kommunen wurde durch die Ratingagentur Moody‘s bereits herabgestuft. Investoren aus dem Ausland können somit das Vertrauen in diese südafrikanischen Unternehmen verlieren. Den Unternehmen wird die Inanspruchnahme von frischem Geld somit erschwert. (Quelle: flickr/ The Presidency of the Republic of South Africa)

Auf der Homepage des an der Johannesburger Börse JSE notierten Minenkonzerns wird kurze Zeit später diese Ankündigung offiziell gemacht. In vier Platinminen ist so wenig Personal anwesend, sodass die Produktionsprozesse in diesen Industriebetrieben seit Wochen nicht aufrecht erhalten werden konnten. Beziffert wird die personelle Anwesenheit mit weniger als 20 Prozent. Anglo American Platinum geht aktuell von einem Verlust in Höhe von rund 700 Millionen Rand, umgerechnet knapp 61 Millionen Euro, aus. Allerdings bietet der Konzern allen Beschäftigten die Möglichkeit, innerhalb von drei Tagen gegen ihre Kündigung Widerspruch einzulegen.

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