Schlagwort-Archive: Ausstellung

Kenako-Afrika-Festival 2016

Diskussionsforen, Musik, Filme und Workshops. Musikstar Nomfusi aus Südafrika kommt nach Berlin

(Autor: Ghassan Abid)

Zum nun fünften Mal findet das Kenako-Afrika-Festival auf dem Berliner Alexanderplatz statt. Erneut wird es Live-Musik aus den unterschiedlichsten Winkeln Afrikas geben. Dazu können auf dem Marktplatz diverse Köstlichkeiten probiert und Traditionswaren wie Kleidungsstücker eingekauft werden. Podiumsdiskussionen, Workshops und Ausstellungen ergänzen das Festival um wertvolle Bildungsinhalte. Dazu wird es erstmalig ein Wirtschaftsforum geben. Vom 2. bis 12. Juni 2016 kann das größte Afrika-Festival Berlins kostenfrei besucht werden.

© Die südafrikanische Sängerin Nomfusi wird am 3. Juni 2016 im Rahmen des Kenako-Afrika-Festivals auf dem Berliner Alexanderplatz auftreten. Zum nun fünften Mal steht die Bundeshauptstadt unter dem Eindruck der Schönheit Afrikas. (Quelle: flickr/ José Carlos)

Weiterlesen

Körperwelten-Ausstellung droht das Ende

Gunther von Hagens Plastinate lockten seit Februar 2015 mehr als 160.000 Besucher in Berlin an

(2010sdafrika-Redaktion)

Nach dem Willen des Bezirksamts Berlin-Mitte und der evangelischen Kirche soll die Körperwelten-Ausstellung im Menschen Museum für immer dicht machen. Das zuständige Oberverwaltungsgericht teilte am 10. Dezember 2015 die Auffassung der Gegner und verfügte zudem die Schließung der umstrittenen Ausstellung am Alexanderplatz. Da das Urteil jedoch noch nicht rechtskräftig ist, bleibt diese für die Öffentlichkeit vorerst offen.

Gunther von Hagens

© Gunther von Hagens Körperwelten-Ausstellung im Menschen Museum in Berlin droht das aus, nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Schließung verfügt hatte. In Südafrika löste die umstrittene Show der Plastinate große Begeisterung aus – vor allem bei Wissenschaftlern. (Quelle: Gunther von Hagens, Institut für Plastination, Heidelberg, http://www.koerperwelten.de)

Weiterlesen

Steinmeiers Arbeitsbesuch in Südafrika

Achte Deutsch-Südafrikanische Binationale Kommission rutscht in die Bedeutungslosigkeit ab

(2010sdafrika-Redaktion)

Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen.“, hielt der spanische Schriftsteller Baltasar Gracián fest. Mit diesem Zitat kann der kürzliche Arbeitsbesuch des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier in Südafrika beschrieben werden. Denn längst ist klar, dass die Regierung in Pretoria neue Freundschaften pflegt und diese der Zusammenarbeit mit Deutschland vorzieht.

Photothek/Grabowsky

© Der kürzliche Südafrika-Arbeitsbesuch des Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier verlief ernüchternd ab. Denn bedeutende Beschlüsse in den deutsch-südafrikanischen Beziehungen gab es keine. Längst hat sich Pretoria auf Moskau und Peking ausgerichtet. (Quelle: Photothek/Grabowsky)

Weiterlesen

Kap-Kolumne: Eine Verabredung mit der Geschichte

„Rise and Fall of Apartheid“. Eine Ausstellung im Museum Africa in Newtown, Johannesburg

(Autor: Detlev Reichel ist der Kap-Kolumnist des Südafrika-Portals. Als Missionskind, Sozialist und einstiger West-Berliner Anti-Apartheids-Aktivist berichtet er aus und zu Südafrika.)

Der Untertitel sei eine bewußte Analogie zu Hannah Arendts Wort von der „Banalität des Bösen“, schreibt Mark Robbins, Executive Director der Ausstellung, in seinem Vorwort zum Katalog. Hannah Arendt, die als Journalistin in Jerusalem den Prozess gegen den Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, beobachtete, gab ihrem Buch den Untertitel „Ein Bericht von der Banalität des Bösen“.

© Die Ausstellung „Rise and Fall of Apartheid“ ist bis zum 29. Juni 2014 im Museum Africa in Newtown/Johannesburg zu sehen. Kap-Kolumnist Detlev Reichel besuchte diese Kunstveranstaltung.

© Die Ausstellung „Rise and Fall of Apartheid“ ist bis zum 29. Juni 2014 im Museum Africa in Newtown/Johannesburg zu sehen. Kap-Kolumnist Detlev Reichel besuchte diese Kunstveranstaltung.

Weiterlesen

Straßenkampf um Nelson Mandela in Berlin

Streit um Platzbenennung vor Humboldt-Forum. Mandelas Name droht missbraucht zu werden

(Autor: D. Tamino Böhm)

Kurz nach dem Tod Nelson Mandelas am 5. Dezember in Johannesburg verkündete die „Stiftung Zukunft Berlin„, sie möchte den Platz vor dem geplanten Humboldt-Forum nach dem Freiheitskämpfer benennen lassen. Was auf den ersten Blick nach einer Ehrung des ersten Präsidenten Südafrikas aussieht, ist nicht weniger als ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die sich gegen Rassismus, Kolonialismus und Ausbeutung zur Wehr setzen, allen voran Nelson Mandela.

    © Das Humboldt-Forum in Berlin soll ein Treffpunkt von Wissenschaft, Kultur und Politik sein. Die zuständige "Stiftung Zukunft Berlin" beabsichtigt den Platz vor dem Forum in Nelson Mandela Platz zu benennen. Allerdings fürchten Kritiker einen Namensmissbrauch. Denn einige im Forum gezeigte Exponate wurden während des Kolonialismus mit bizarren Mitteln erworben.

© Das Humboldt-Forum in Berlin soll ein Treffpunkt von Wissenschaft, Kultur und Politik sein. Die zuständige „Stiftung Zukunft Berlin“ beabsichtigt den Platz vor dem Forum in Nelson Mandela Platz zu benennen. Allerdings fürchten Kritiker einen Namensmissbrauch. Denn einige im Forum gezeigte Exponate wurden während des Kolonialismus mit bizarren Mitteln erworben.

Weiterlesen

„Nelson Mandela auf dem Weg der Besserung“

Präsident Jacob Zuma stattete Madiba einen Hausbesuch ab. Zweifel an Meldung kommen auf

(2010sdafrika-Redaktion)

Präsident Jacob Zuma besuchte in den Morgenstunden des 18. November 2013 den Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela in seinem Haus im Johannesburger Stadtteil Houghton. „Mandela erhole sich weiter“, hieß es vom Präsidialamt Südafrikas. Doch zunehmend mehr Menschen am Kap misstrauen den stets positiven Meldungen der Regierung.

© „Mandela ist auf dem Weg der Besserung“, sagte Präsident Jacob Zuma nach seinem Hausbesuch bei Nelson Mandela. Doch zunehmend mehr Bürger Südafrikas misstrauen den stets positiven Meldungen der Regierung. Unterdessen ist die Mandela-Ausstellung "Nelson Mandela Centre of Memory" in Johannesburg eröffnet worden. (Qelle: flickr/ Geoff Cooke)

© „Mandela ist auf dem Weg der Besserung“, sagte Präsident Jacob Zuma nach seinem Hausbesuch bei Nelson Mandela. Doch zunehmend mehr Bürger Südafrikas misstrauen den stets positiven Meldungen der Regierung. Unterdessen ist die Mandela-Ausstellung „Nelson Mandela Centre of Memory“ in Johannesburg eröffnet worden. (Qelle: flickr/ Geoff Cooke)

Weiterlesen

Comics aus Südafrika

Veranstaltungstipp in Berlin: Ausstellung zu südafrikanischen Underground-Comic-Künstlern

(Autor: Ghassan Abid)

Thembinskosi Kohli, Sebastian Borckenhagen, Anton und Mark Kannemeyer, Danie Mairas, Diek Grobler, Nathan und Andre Trantraal oder Joe Daly. Alles Namen von bekannten Comic-Künstlern aus Südafrika. In dieser Männerdomäne haben sich mittlerweile auch Frauen, wie zum Beispiel Ronelda Kamfer und Karlien de Villiers, etablieren können. Mit ihren Comics greifen sie gesellschaftliche und politische Entwicklungen in ihrer Heimat künstlerisch auf. Es handelt sich hierbei um eine Kunstszene, die der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist und doch vielmehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

© Im Bild ist der Comic "We are not armed" des Künstlers Thembinskosi Kohli zu sehen. Vom 2. bis 10. November 2013 ist in der Berliner Galerie Zwitschermaschine eine südafrikanische Künstlerszene zu bewundern, die der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist.

© Im Bild ist der Comic „We are not armed“ des Künstlers Thembinskosi Kohli zu sehen. Vom 2. bis 10. November 2013 ist in der Berliner Galerie Zwitschermaschine eine südafrikanische Künstlerszene zu bewundern, die der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist.

Weiterlesen